Erich Fried und Experimentelle Lyrik
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
224 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640917310
Der Leserbrief war ein Nebenprodukt zu dem eigentlichen Text "Schneibarkeit" zum Tod von Georg von Rauch. Erich Fried hat den Polizeibeamten, der den 24jährigen erschossen hat, nicht beleidigen wollen. Wie der Schriftsteller selber sagte, galt das Wort "Vorbeugemord" dem Kompetenzenwirrwarr in West-Berlin. Damals gab es eine "blindwütige Volksfahndung", der Terrorismus war eine ständige Bedrohung.
Heinrich Böll, zum ersten Mal Sachverständiger vor Gericht, sieht einen Zusammenhang zwischen "Notwehr" und "Vorbeugen". Er plädiert aber "nicht für eine ungehemmte Verbalität, für Privilegien" für die Schreibenden, wenn er auch daran erinnert, dass der Ausdruck eines Autors etwas anders ist, als jener der Legislative. Der Fall ist ein Beispiel dafür, welche Verwirrungen Sprache anrichten kann.
Um die "neue" Sprache, um experimentelle Literatur und um Erich Fried soll es in meinem Aufsatz gehen. An zwei Beispielen möchte ich Ausprägungsformen der experimentellen Literatur bei Fried und seine "friedschen" Besonderheiten zeigen.
Eine an den Anfang gestellte Definition des Begriffs "Experimentelle Lyrik" darf natürlich nicht fehlen.
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