Die Innovationen Engelbert Kaempfers in der Japandarstellung gegenüber Francisco de Xavier Unter besonderer Berücksichtigung der Religionsdarstellung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
356 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656284888
Diese Japanreisenden, die vor Kaempfer waren, waren zunächst portugiesische Händler. Doch schon bald wurde die Kirche auf diesen weißen Fleck auf ihrer Christenheits-Weltkarte aufmerksam und schickte ihre Missionare aus, die mit ihren Briefen und Berichten den Eindruck, den der Europäer von Japan hatte, prägen sollten. Als der erste und wichtigste Missionar in dem Inselreich gilt der hl. Francisco de XAVIER, der Schutzpatron aller Missionare und Missionen. Seine Briefe sollen seines Einflusses und seiner breiten Rezeption wegen exemplarisch für die Generierung des Japanbildes hundert Jahre vor Kaempfer untersuchen werden.
Im Umfang dieser Arbeit beschränkt, setze ich als Schwerpunkt des Vergleichs die Schilderung der Religion in Japan fest. Beide, Xavier und Kaempfer, haben sich mit den religiösen Verhältnissen im japanischen Kaiserreich auf unterschiedliche Weise auseinandergesetzt und auf verschiedene Art davon berichtet. Xaviers Briefe liegen in deutscher Übersetzung vor. Kaempfers "Geschichte und Beschreibung von Japan", die vielfach übersetzt und aufgelegt wurde, untersuche ich in der Fassung unter der Herausgeberschaft von C.W. DOHM von 1777-1779. Grundlegende Literatur für die Rezeption Asiens in Europa vor Kaempfer sind die Standardwerke von BOXER und LACH, für das Kapitel über den Lemgoer die einschlägigen Werke der deutschen Engelbert-Kaempfer-Forschung der letzten dreißig Jahre, und für die Geschichte Japans liegen mir das zwar schon 1968 veröffentlichte, aber in der Forschung zur älteren japanischen Geschichte immer noch aktuelle "Das Japanische Kaiserreich" von J.W. HALL und - für die "Innenperspektive" - eine Monographie des japanischen Historikers INOUE zu Grunde.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice