Der Einfluß verschiedener Liefergeschwindigkeiten an der Ringspinnmaschine auf die Laufeigenschaften und das Ungleichmäßigkeitsverhalten von Garnen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1966
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
76
Maße (L/B/H)
24,4/17/0,5 cm
Gewicht
156 g
Auflage
1966
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-06038-3
Es wird heute in der Baumwollspinnerei angestrebt, den Materialfluß durch Auto matisierungsmaßnahmen so weitgehend wie möglich kontinuierlich zu gestalten und eine hohe Materialgeschwindigkeit an den einzelnen Maschinen zu erreichen. In der Automatisierung wurden bereits wesentliche Fortschritte erzielt. WEGENER [1] und PEUKER [1] berichteten eingehend darüber. Sie wiesen unter anderem nach, daß sich nach dem flyerlosen Spinnverfahren (Faserband-Spinnverfahren) unter bestimmten Bedingungen ebenso gute Garne mittlerer Garnnummer [Nm 40 (25 tex)] herstellen lassen wie nach dem konventionellen Dreizylinder-Spinn verfahren. Die Erhöhung der Liefergeschwindigkeit gelang insbesondere an der Karde und an den Strecken. An der Ringspinnmaschine bedingt sie eine Vergrößerung der Spindeldrehzahl. Eine steigende Lieferung* verursacht jedoch eine zunehmende mittlere Fadenzugkraft und eine wachsende Geschwindigkeit der Fasern während des Verzuges. Dies kann sich auf die Laufeigenschaften und auf die Garneigen schaften nachteilig auswirken. Aus diesem Grunde und wegen der begrenzten Läufergeschwindigkeit kann die Lieferung an der Ringspinnmaschine nicht beliebig erhöht werden. Hinzu kommt noch, daß Fadenbrüche bei außergewöhn lich hohen Lieferungen schwierig zu beseitigen sind, da der ungedrehte Faden vom Streckwerk mit sehr hoher Geschwindigkeit nachgeliefert würde und dann nicht immer von der pneumatischen Anlage aufgefangen werden kann. Außerdem bereitet das manuelle Anlegen bei hohen Lieferungen Schwierigkeiten. Die Frage, in welchem Maße eine Steigerung der Lieferung die Laufeigenschaften und die Garneigenschaften beeinflußt, veranlaßte die Verfasser zu der vorliegenden Untersuchung. Es wurden drei Baumwollgarne unterschiedlicher Garnnummer hergestellt. Beim Spinnen jedes der drei Garne wurde die Spindeldrehzahl variiert. Während des Spinnens erfolgte eine umfangreiche Fadenbruchzählung.
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