Das Facebook-Paradoxon Über Entstehung und Reproduktion eines globalen Internetphänomens aus Sicht von Essers multilinearer Evolutionstheorie des sozialen Wandels
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
395 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656125884
Doch obwohl immer mehr Menschen immer mehr Zeit bei und mit Facebook verbringen, scheint das Onlinenetzwerk von seinen eigenen Mitgliedern nicht sonderlich gemocht zu werden. So kam beispielsweise der von der University of Michigan entwickelte, standardisierte und regelmäßig erhobene American Consumer Satisfaction Index zu dem Ergebnis, dass es in den USA - branchenübergreifend - im Jahre 2011 nur 13 von 225 Unternehmen gab, deren Kundenzufriedenheit noch geringer ausfiel als die von Facebook.3 Schlagzeilen, dass das Netzwerk zu den zehn am meisten gehassten Großunternehmen in den USA gehöre, machten daraufhin die Runde.
Wie sind diese pradoxen Beobachtungen zu erklären? Warum treten immer mehr Menschen Facebook bei und bleiben dort aktiv, obwohl sie mit dem Onlinenetzwerk nicht sonderlich zufrieden sind? Diesen Fragen widmet sich die vorliegende Hausarbeit. Aus der soziologischen Perspektive des methodologischen Individualismus - konkret anhand von Hartmut Essers multilinearer Evolutionstheorie sozialen Wandels - soll versucht werden, für die ursprüngliche Entstehung und kontinuierliche Reproduktion des sozialen Phänomens Facebook eine Erklärung anzubieten. Zu Beginn wird dazu Essers Theorie samt des ihr zu Grunde liegenden Akteurmodells dargestellt, um daran anknüpfend das Beispiel Facebook analytisch zugänglich zu machen.
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