Primäre und sekundäre Qualitäten bei Locke und Berkeley
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.09.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
156 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640996810
Erkenntnistheorie dar. Es erschien in der ersten Auflage 1690 in London und Locke
bemüht sich darin den Ursprung und die Funktionsweise der menschlichen
Wahrnehmung und des menschlichen Geistes zu erforschen. Als einer der großen
frühen Vertreter des Empirismus ist er sehr bemüht alle seine Erkenntnisse einzig
durch präzise Beobachtung und Analyse des eigenen Geistes und Körpers zu
erlangen. Dementsprechend lässt sich seine Hauptthese bezüglich der
Wahrnehmung in etwa so wiedergeben, dass es nichts in unserem Verstand gibt,
dass nicht durch eine wie auch immer geartete Erfahrung zu diesem gelangt wäre.
Damit spricht er sich deutlich gegen das Konzept der angeborenen Ideen aus und
legt dazu seine eigene Position dar. Im Rahmen seiner Theorie erkennt er, dass es
Dinge geben müsse, die sogenannte primäre Qualitäten besitzen müssten, womit er
behauptet, sie existieren von sich aus wirklich und körperlich in dieser Welt.
Dem wird in der Folge unter anderem George Berkeley vehement widersprechen.
Berkeley, welcher Bischof ist und auch entsprechend theologisch ausgerichtet,
verfasst sein eigenes Werk zu diesem Thema. 1710 erscheint "Eine Abhandlung über
die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis", welches Lockes Wahrnehmungstheorie
Punkt für Punkt aufgreift und kritisiert. Berkeley vertritt streng die Position, dass alles
was wahrgenommen werden kann, ausschließlich in der Wahrnehmung existiert.
Damit meint er im Besonderen auch die Eigenschaften der vermeintlich physischen
Dinge und spricht ihnen eine Existenz außerhalb des Wahrgenommenwerdens ab.
Die Theorien Lockes und Berkeley sollen in dieser Arbeit untersucht und
nachvollzogen werden, mit dem Ziel die Übereinstimmungen, die Streitpunkte und die
Art der Argumentation in beiden Theorien auszuführen und darzustellen.
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