Elitenbildung und Einordnung in eine Gesellschaftstheorie - Die feinen Unterschiede: Pierre Bourdieus Theorie soziokultureller Ungleichheit Elitenbildung und Einordnung in eine Gesellschaftstheorie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.03.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
278 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638622325
Der gesunde Menschenverstand schließt sofort auf die Kategorie der Macht - aber Macht entsteht auch nicht aus einem Vakuum heraus. Schon allein für die Frage der Entstehung von Eliten bedarf es also einer fundierten Sozialtheorie. Eine solche Sozialtheorie muss dann jedoch auch erklären können, wie diese Eliten ihren gesellschaftlichen Status sichern. Neben der Entstehung interessiert also auch die Frage der Reproduktion von Eliten, und damit von sozialer Ordnung überhaupt. Und schließlich sollte es mithilfe einer solchen Theorie auch möglich sein zu klären, wie individuelle soziale Akteure Teil dieser Elite werden bzw. werden können. Wie offen oder geschlossen sind gesellschaftliche Eliten? Handelt es sich um ein zirkuläres und exklusives Phänomen, oder sind sie nach außen geöffnet? Und wie veränderbar sind diese Eliten über die Zeit, d.h. was ist ihre Rolle bei sozialem Wandel?
Die Theorie soziokultureller Ungleichheit des französischen Soziologen Pierre Bourdieu scheint besonders geeignet, um Antworten auf diese Fragen zu geben. Mit dem Habitus als dem zentralen Mechanismus entwirft Bourdieu eine Sozialtheorie, die individuelles Sein und soziale Stellung sinnvoll miteinander verknüpft. Diese Theorie mündet in ein Modell des sozialen Raumes, in dem soziale Positionen immer auch einhergehen mit einem klassenspezifisch ausgeprägten Lebensstil. Neben der grundsätzlichen Erläuterung seiner Sozialtheorie sowie seines Modells des sozialen Raumes steht die Frage nach der Entstehung und Reproduktion von Eliten im Zentrum dieser Arbeit. Dabei werden folgende Fragen behandelt: Wie genau entstehen soziale Klassen und ihre jeweiligen Lebensstile? Welche Faktoren entscheiden über die Zugehörigkeit zu den einzelnen Klassen? Was kennzeichnet insbesondere die Elite und ihren elitären Lebensstil? Handelt es sich um einen in sich geschlossenen, exklusiven Kreis oder ist auch ein sozialer Aufstieg möglich - wenn ja, wie? Und wie können mit Bourdieu Stabilität und Wandel von Eliten und gesellschaftlicher Ordnung erklärt werden?
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