Pierre Bourdieu. Eine Einführung in Person und Werk
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.03.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
319 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638176132
Studien zur politischen und zur Sprachsoziologie, zur Ethnologie, Bildungssoziologie, über Heidegger, über Max Weber, über die Photographie, über Kunst und Kulturpolitik, etliche Aufsätze über Religions-, Rechts- und Kunstsoziologie, zur Soziologie der Bürokratie, der Geschlechter- und Generationsverhältnisse, des Sports, der Mode usw. Ein weiteres herausragendes Merkmal ist sein bis in die jüngste Gegenwart reichendes politisches Engagement für sozial benachteiligte Gesellschaftsgruppen.
Bourdieu wurde am 1. August 1930 in Denguin (Béarn) geboren. 1954 habilitierte er in Philosophie, nachdem er ein Philosophie-Studium an der Faculté des Lettres und der École Normale Supérieure in Paris absolviert hatte. Von 1955-57 arbeitete er dann als Philosophielehrer am Lycée (Gymnasium) de Moulins.
Erstmals von sich reden gemacht hatte Bourdieu Ende der 50er Jahre durch seine soziologischen Arbeiten zur algerischen Gesellschaft unter dem Einfluß der französischen Kolonialisierung. So entstanden in Algerien erste ethnologische Studien:
Untersucht wurden Verwandtschaftsverhältnisse, Zeiterfahrung, Rituale des Gabentauschs, das Gefühl für soziale Ehre und die symbolischen Machtverhältnisse in der algerischen Gesellschaft. Währenddessen war er von 1958-60 Assistent an der Faculté des Lettres in Algier (Algerien). Unter dem Eindruck des Algerienkrieges (1954 - 62) hatte sich Bourdieu von der Philosophie abgekehrt und der Soziologie zugewendet. Er begründete diesen Schritt mit einer massiven Kritik am Intellektualismus, der naiv, utopistisch und realitätsfern sei. Von der Soziologie hingegen versprach er sich wesentlich mehr Bezug zur Wirklichkeit.
Anfang der 60er Jahre dehnte Bourdieu diese "algerische" Analyse von Verwandtschafts- und Heiratsstrukturen auf die französische Gesellschaft aus.
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