Die Symmachie der Hellenen gegen die Perser
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.02.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
36 (Printausgabe)
Dateigröße
558 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638006187
Es wird versucht, die entscheidenden Fakten dieses Komplexes zu rekonstruieren.
Die antike Quelle, auf der diese Rekonstruktion beruht, ist dabei vor allem der Pater historiae Herodot mit seiner Arbeit über die Perserkriege; aber auch Thukydides mit seinem Abschnitt über die Pentekontaetie, Plutarch mit den Biographien von Themistokles, Aristeides und Kimon sowie Diodor von Sizilien mit dem elften Buch seines vierzigbändigen Werkes "Biblioqhkhs istorikhs", dem wie für die gesamte bei ihm geschilderte klassische Zeit die Historien des Ephoros von Kyme zugrunde liegen, diese Autoren müssen in vorliegenden Zusammenhang herangezogen werden.
Folgende Aspekte sollen in dieser Arbeit erörtert werden: Nach einer Beleuchtung des historischen Hintergrundes, vor dem sich die griechische Koalition zusammenschloß, erfolgt eine allgemein gehaltene Beschreibung des Phänomens der Symmachie, die die "übliche Grundlage für die außenpolitische Zusammenarbeit in der klassischen Zeit Griechenlands" darstellte. Als nächstes werden die entscheidenden Aspekte der Gründung dieser Koalition dargelegt: die Vorbedingungen, unter denen sie erfolgte, die Gründungsmitglieder, ihr Name und ihre Organisation. Darauf ist ein kurzer ereignisgeschichtlicher Abriß notwendig, der die Grundlage für eine Untersuchung der im Verlauf des Bündnisfalls zwischen Sparta und Athen aufgetretenen Konflikte darstellt. Daß es in der Zeit vor der Schlacht bei Plataiai im Jahre 479 zu einer Weiterentwicklung des Bündnisses gegen die Perser kam, verlangt ebenfalls eine eingehendere Betrachtung, bevor dann der Prozeß seiner Auflösung zum Thema wird. Dieser Prozeß reicht bis ins Jahr 461, dem Jahr, in dem die letzte positive Verbindung zwischen Athen und Sparta aufgekündigt und ein weiterer Grundstein für die Griechenland aufreibenden Peloponnesischen Kriege gelegt wurde.
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