Produktbild: Jakobshorn
Band 1

Jakobshorn Kriminalroman

Aus der Reihe Allegra Cadisch
9

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2014

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

13,4/20,3/2,3 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-260-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2014

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

13,4/20,3/2,3 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-260-7

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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Jakobshorn

Bewertung aus Erstfeld am 07.08.2020

Bewertungsnummer: 1361081

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Silvia Götschi schreibt wie immer gut. Die Bücher sind spannend zu lesen das gefällt mir.

Jakobshorn

Bewertung aus Erstfeld am 07.08.2020
Bewertungsnummer: 1361081
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Silvia Götschi schreibt wie immer gut. Die Bücher sind spannend zu lesen das gefällt mir.

Die Spannung auf die Spitze getrieben

Bewertung am 10.07.2014

Bewertungsnummer: 849507

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann ein Krimi sinnlich sein? Ja, kann er, wenn er von Silvia Götschi stammt. Der Patriarch Bartholomäus Cadisch stirbt am Jakobshorn. Seine Tochter Allegra glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Ihr Vater war ein gesunder Mann, zwar schon fünfundsiebzig, aber noch rüstig. Was auf dem Waldfriedhof beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Krimi-Drama, das schlafende Hunde weckt und eigenwillige Charaktere hervorbringt. Gut aufgebauter Handlungsstrang und psychologisch knifflige Rahmenbedingungen lassen den Roman nie langweilig wirken. Er hält, was der Klappentext verspricht und besticht durch eine wunderbare Sprache. Bis zum Schluss bleibt die Wahrheit verborgen. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz. Zum Beispiel: „... Überall Teelichter. Tomasz musste sie aus Luzern mitgebracht haben. Ihr flackernder Schein spielte Figuren an die Wände wie das Wayang im balinesischen Schattentheater ...“ oder „... Er schälte mich aus meinen Kleidern, als würde er eine Frucht von ihren Schalen befreien. Es war, als hätten wir uns noch nie voreinander entblößt. Jede Berührung entpuppte sich als die erste unter dem staunenden Blick des andern ...“ Inmitten kurzer knackiger Sätze und gut gewählter Dialoge, die den Krimi vorantreiben, schimmert die Poesie durch. Weiter vorne: „... Jetzt war es still. Nur ein feiner Luftzug strich über das Holz und bewegte die vergessene Flagge des letzten Sommers...“ Oder: „... Weiter oben die hell getünchten Villen reicher Unterländer, die zweimal pro Jahr zwei Wochen hier verbrachten. Häuser, die leer vor sich hin dösten und vergebens auf die Kinderseelen warteten, für die man sie gebaut hatte ...“ Die Autorin hat eine bildhafte, sinnliche Sprache mit einem erstaunlich großen Wortschatz. Sie versteht ihr Handwerk und macht das Lesen nebst dem guten Spannungsbogen zu einem Vergnügen.

Die Spannung auf die Spitze getrieben

Bewertung am 10.07.2014
Bewertungsnummer: 849507
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann ein Krimi sinnlich sein? Ja, kann er, wenn er von Silvia Götschi stammt. Der Patriarch Bartholomäus Cadisch stirbt am Jakobshorn. Seine Tochter Allegra glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Ihr Vater war ein gesunder Mann, zwar schon fünfundsiebzig, aber noch rüstig. Was auf dem Waldfriedhof beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Krimi-Drama, das schlafende Hunde weckt und eigenwillige Charaktere hervorbringt. Gut aufgebauter Handlungsstrang und psychologisch knifflige Rahmenbedingungen lassen den Roman nie langweilig wirken. Er hält, was der Klappentext verspricht und besticht durch eine wunderbare Sprache. Bis zum Schluss bleibt die Wahrheit verborgen. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz. Zum Beispiel: „... Überall Teelichter. Tomasz musste sie aus Luzern mitgebracht haben. Ihr flackernder Schein spielte Figuren an die Wände wie das Wayang im balinesischen Schattentheater ...“ oder „... Er schälte mich aus meinen Kleidern, als würde er eine Frucht von ihren Schalen befreien. Es war, als hätten wir uns noch nie voreinander entblößt. Jede Berührung entpuppte sich als die erste unter dem staunenden Blick des andern ...“ Inmitten kurzer knackiger Sätze und gut gewählter Dialoge, die den Krimi vorantreiben, schimmert die Poesie durch. Weiter vorne: „... Jetzt war es still. Nur ein feiner Luftzug strich über das Holz und bewegte die vergessene Flagge des letzten Sommers...“ Oder: „... Weiter oben die hell getünchten Villen reicher Unterländer, die zweimal pro Jahr zwei Wochen hier verbrachten. Häuser, die leer vor sich hin dösten und vergebens auf die Kinderseelen warteten, für die man sie gebaut hatte ...“ Die Autorin hat eine bildhafte, sinnliche Sprache mit einem erstaunlich großen Wortschatz. Sie versteht ihr Handwerk und macht das Lesen nebst dem guten Spannungsbogen zu einem Vergnügen.

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von Silvia Götschi

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