Produktbild: Fremde Heimat

Fremde Heimat

5

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2014

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

521 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Return to me

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86827-423-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2014

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4 cm

Gewicht

521 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Return to me

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86827-423-3

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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Tempelbau mit Hindernissen

smillas_bookworld aus Rheinland Pfalz am 28.07.2014

Bewertungsnummer: 850746

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

539 v. Chr.: Nachdem Babylon von den Persern überfallen und eingenommen wurde, ist es den Israeliten nach 70 Jahren endlich gestattet, in ihr Heimatland zurück zu kehren. Unter den „Heimkehrern“ befinden sich auch Sacharja, sein Großvater Iddho, seine Großmutter Dina und seine zehnjährige Freundin Yael. In Jerusalem angekommen ist Iddhos erster Gedanke den Tempel neu aufzubauen, damit Gott wieder unter seinem Volk wohnen kann. Allerdings wird dies von den Samaritanern, die sich inzwischen in Israel angesiedelt haben, nicht gern gesehen. Während Sacharja sich Sorgen um den Tempel und Yael macht, die in babylonischer Sitte die Sterne deutet, ficht seine Großmutter Dina einen anderen, inneren Kampf aus: Sie musste ihre Kinder und Enkel in Babylon zurück lassen und tut sich sehr schwer damit, sich in der neuen Heimat, die in Trümmern liegt, einzuleben. Es dauert eine Weile, bis sich die Israeliten wieder heimisch fühlen und sich trauen den Tempel wieder aufzubauen. Der ganze Roman ist in vier Teile unterteilt und ich war leider erst im zweiten Teil so richtig im Geschehen drin. Denn im ersten Teil gab es zu viele Personen. Nach dem Wegzug gen Jerusalem teilt sich die Spreu vom Weizen – manche Juden reisen mit, andere bleiben in Babylon. Von da an wurde es überschaubarer und auch spannender; ich konnte mich langsam in die Romanfiguren reinfühlen. Von allen konnte ich mich am Meisten mit Dina identifizieren, die mit sich und dem neuen Leben haderte. Die Perspektiven wechseln kapitelweise und so erhielt ich als Leser Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt von Iddho, Dina, Sacharja und Yael. Anfangs wird öfter aus Iddhos Sicht erzählt, später verschiebt sich der Schwerpunkt immer mehr auf Sacharja. Wie man vom Bibellesen her weiß, war Sacharja ein Prophet. Lynn Austin hat sehr einfühlsam und nachvollziehbar die Entwicklung des jungen Sacharja zum gestandenen Mann und Propheten gezeichnet, was ihr sehr gut gelungen ist. Eine kleine Liebesgeschichte lässt die Autorin ebenfalls einfließen. Im Anhang werden einige jüdische Begriffe erklärt und Bibelstellen genannt, so dass man die Geschichte um Sacharja und sein Volk auch noch einmal nachlesen kann. Alles in allem ist „Fremde Heimat“ ein interessanter und sehr gut recherchierter historischer Roman, der das Leben zur Zeit des alten Testaments detailliert wiedergibt. Während des Lesens ist auffällig, dass viele Themen, welche die Israeliten zur damaligen Zeit beschäftigten, auch heute noch aktuell sind. Trotz ein paar Längen werde ich ganz sicher auch den zweiten Band dieser Trilogie lesen, in dem es um Esra gehen wird. Denn eines ist sicher: Lynn Austin kann schreiben – egal worüber!

Tempelbau mit Hindernissen

smillas_bookworld aus Rheinland Pfalz am 28.07.2014
Bewertungsnummer: 850746
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

539 v. Chr.: Nachdem Babylon von den Persern überfallen und eingenommen wurde, ist es den Israeliten nach 70 Jahren endlich gestattet, in ihr Heimatland zurück zu kehren. Unter den „Heimkehrern“ befinden sich auch Sacharja, sein Großvater Iddho, seine Großmutter Dina und seine zehnjährige Freundin Yael. In Jerusalem angekommen ist Iddhos erster Gedanke den Tempel neu aufzubauen, damit Gott wieder unter seinem Volk wohnen kann. Allerdings wird dies von den Samaritanern, die sich inzwischen in Israel angesiedelt haben, nicht gern gesehen. Während Sacharja sich Sorgen um den Tempel und Yael macht, die in babylonischer Sitte die Sterne deutet, ficht seine Großmutter Dina einen anderen, inneren Kampf aus: Sie musste ihre Kinder und Enkel in Babylon zurück lassen und tut sich sehr schwer damit, sich in der neuen Heimat, die in Trümmern liegt, einzuleben. Es dauert eine Weile, bis sich die Israeliten wieder heimisch fühlen und sich trauen den Tempel wieder aufzubauen. Der ganze Roman ist in vier Teile unterteilt und ich war leider erst im zweiten Teil so richtig im Geschehen drin. Denn im ersten Teil gab es zu viele Personen. Nach dem Wegzug gen Jerusalem teilt sich die Spreu vom Weizen – manche Juden reisen mit, andere bleiben in Babylon. Von da an wurde es überschaubarer und auch spannender; ich konnte mich langsam in die Romanfiguren reinfühlen. Von allen konnte ich mich am Meisten mit Dina identifizieren, die mit sich und dem neuen Leben haderte. Die Perspektiven wechseln kapitelweise und so erhielt ich als Leser Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt von Iddho, Dina, Sacharja und Yael. Anfangs wird öfter aus Iddhos Sicht erzählt, später verschiebt sich der Schwerpunkt immer mehr auf Sacharja. Wie man vom Bibellesen her weiß, war Sacharja ein Prophet. Lynn Austin hat sehr einfühlsam und nachvollziehbar die Entwicklung des jungen Sacharja zum gestandenen Mann und Propheten gezeichnet, was ihr sehr gut gelungen ist. Eine kleine Liebesgeschichte lässt die Autorin ebenfalls einfließen. Im Anhang werden einige jüdische Begriffe erklärt und Bibelstellen genannt, so dass man die Geschichte um Sacharja und sein Volk auch noch einmal nachlesen kann. Alles in allem ist „Fremde Heimat“ ein interessanter und sehr gut recherchierter historischer Roman, der das Leben zur Zeit des alten Testaments detailliert wiedergibt. Während des Lesens ist auffällig, dass viele Themen, welche die Israeliten zur damaligen Zeit beschäftigten, auch heute noch aktuell sind. Trotz ein paar Längen werde ich ganz sicher auch den zweiten Band dieser Trilogie lesen, in dem es um Esra gehen wird. Denn eines ist sicher: Lynn Austin kann schreiben – egal worüber!

Spannend und flüssig geschrieb…

dietergoebler aus essen -kray am 27.02.2014

Bewertungsnummer: 2703242

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannend und flüssig geschrieben , ja so könnte es gewesen sein in der damaligen Zeit! Ein Buch das uns geradezu auffordert doch auch die biblischen Quellen einmal nach zu sehen! Die große Frage : Ist Gott für ALLE Menschen da oder nur für wenige auserwählte - ist noch heute aktuell. Nationalismus und Rassismus haben leider in oft falsch verstandenener Religiosität ihre Wurzeln. Hier wird das Buch deutlich : Gott ist ein Gott der Liebe und diese Liebe wird für alle Menschen gelten! Der Aufbau des Tempels und Jerusalem s wird der Anfang sein! Sehr zu emfpehlen!

Spannend und flüssig geschrieb…

dietergoebler aus essen -kray am 27.02.2014
Bewertungsnummer: 2703242
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannend und flüssig geschrieben , ja so könnte es gewesen sein in der damaligen Zeit! Ein Buch das uns geradezu auffordert doch auch die biblischen Quellen einmal nach zu sehen! Die große Frage : Ist Gott für ALLE Menschen da oder nur für wenige auserwählte - ist noch heute aktuell. Nationalismus und Rassismus haben leider in oft falsch verstandenener Religiosität ihre Wurzeln. Hier wird das Buch deutlich : Gott ist ein Gott der Liebe und diese Liebe wird für alle Menschen gelten! Der Aufbau des Tempels und Jerusalem s wird der Anfang sein! Sehr zu emfpehlen!

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Fremde Heimat

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