Produktbild: Gefangen im Euro

Gefangen im Euro

Aus der Reihe Edition Debatte
3

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

04.04.2014

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

1271 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783864146268

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

04.04.2014

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

200 (Printausgabe)

Dateigröße

1271 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783864146268

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Augenöffner

Bewertung aus Ilvesheim am 20.03.2019

Bewertungsnummer: 1194056

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf den Punkt gebracht. Augen auf beim Euro! Mit diesem Wissen zum Euro ist man gewappnet um jegliche positive Argumentation zu entkräften.

Augenöffner

Bewertung aus Ilvesheim am 20.03.2019
Bewertungsnummer: 1194056
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf den Punkt gebracht. Augen auf beim Euro! Mit diesem Wissen zum Euro ist man gewappnet um jegliche positive Argumentation zu entkräften.

Ökonomische Gesetze lassen sich nicht aushebeln!

Dr_ M aus Sachsen am 27.09.2018

Bewertungsnummer: 1135538

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeder der zahlreichen Versuche in der jüngeren Geschichte, es doch zu versuchen, endete in einer Tragödie. Auch wenn es die mediale Vernebelung immer wieder zu verhüllen versucht: Die Euro-Krise hat noch nicht einmal wirklich begonnen. Und auch sie ist das Resultat ökonomischer Unvernunft oder des Versuchs, fragwürdige politische Ziele bei gleichzeitiger ökonomischer Ahnungslsoigkeit erreichen zu wollen. Das neue Buch von Hans-Werner Sinn, das eigentlich mehr ein langes Interview ist, zeigt die ganze Dramatik der Lage. Der Text besteht aus drei Teilen: (1) Die Eurokrise verstehen - ein Drama in sieben Akten (2) Die Krise dauerhaft bewältigen - ein sechs Punkte Programm (3) Europa nach vorne denken. Im ersten und längsten Teil befasst sich Hans-Werner Sinn mit dem Beginn und dem Verlauf der Krise, die bisher lediglich scheinbar erfolgreich und zu extrem hohen Kosten verschleppt wurde. Im Sprachgebrauch deutscher Politiker heißt das "Zeit kaufen". Sie kaufen nicht mit ihrem Geld und verschweigen geschickt, was sie wirklich tun. Wenn man Sinns Ausführungen gelesen hat, dann weiß man spätestens danach, dass die vor allem mit dem Geld der deutschen Steuerzahler gekaufte Zeit dazu genutzt wird, um privaten Gläubigern die Chance zu geben, das Spielfeld zu verlassen, damit letztlich der ganze Schaden wieder dem ahnungslosen Steuerbürger aufgehalst werden kann. Hans-Werner Sinn nennt die offiziell verkündete Alternativlosigkeit dieser Politik "Pfadabhängigkeit". Dieser Pfad begann eigentlich schon mit Kohl Ahnungslosigkeit und führte zum Bruch des Maastrichter Vertrages durch fast alle Beteiligte. Doch erst mit dem Beschluss, das schon lange bankrotte Griechenland gegen jede Vernunft über Wasser zu halten, vollzog sich das eigentliche Drama. Die fatale Kaskade immer gigantischerer Rettungsversuche eines falsch konstruierten Systems begann. Sinn zeigt, wie sich die deutsche Politik auf diesem Pfad von den anderen europäischen Nationen des Euroraums schrittweise immer weiter über den Tisch hat ziehen lassen. Auf diesem Tisch liegt nun nach Hans-Werner Sinn die goldenen Kreditkarte, von der deutsche Politiker ernsthaft glauben, dass sie nicht benutzt werden wird. Die Naivität des deutschen Regierungspersonals besteht aber nicht nur darin, sondern vor allem in dem Glauben, dass die anderen Beteiligten die deutsche Angst, Schuld am Scheitern dieses fehlgeleiteten Projekts zu sein, nicht weitestgehend ausnutzen würden. Zu den sechs Akten, in denen Deutschland systematisch ausgespielt wurde, gehört auch die Bankenunion als letzter Bestandteil. In den Medien wurde dies als Rettung der Steuerzahler vor zukünftigen Belastungen gefeiert. Manchmal fragt man sich schon, ob dieser Kinderglaube ernst gemeint ist. In einigen Jahren sollen die europäischen Banken einen Fond mit 50 Milliarden Euro ansparen, der dann zur Rettung schon jetzt scheintoter Artgenossen genutzt werden soll. Das ist lachhaft, denn schon heute wird der Bestand an Ausfallpapieren auf das Dreizehnfache dieses Betrages geschätzt. In Wahrheit dient diese Bankenunion nur dazu, dass vor allem der deutsche Steuerzahlern nun auch noch ausländische Banken retten muss, obwohl er schon mit der Scheinrettung anderer Staaten überfordert ist, wobei das auch noch gegen abgeschlossene Verträge verstößt. Der siebte Akt des Dramas steht aber noch bevor. Oder besser: Er läuft schon indirekt. Denn obwohl wir noch keine offiziellen Eurobonds haben, kann man Konstrukte der Eurorettung bereits als solche auffassen. Das wird in diesem Buch erklärt. Hans-Werner Sinn geht aber auch auf einen Aspekt der Eurobonds ein, der in der öffentlichen Diskussion völlig vernachlässigt wird. Er sagt: " Es ist die Stärke des marktwirtschaftlichen Systems, dass die Schuldner-Gläubiger-Verhältnisse auf der mikroökonomischen Ebene stattfinden und dass wir mit dem Zivilrecht ein Verfahren haben, diese Verhältnisse zu regeln und Streit zu schlichen. Etwas Vergleichbares gibt es auf der zwischenstaatlichen Ebene nicht." Und das ist ein entscheidender Punkt, an dem das sogenannte Friedensprojekt sich ins glatte Gegenteil verkehren kann. Sinn verweist in diesem Zusammenhang auf den amerikanischen Bürgerkrieg, vor dem es eine ähnliche Konstruktion gab. Im zweiten Teil unterbreitet Hans-Werner Sinn dann Vorschläge, wie man die schwelende Krise jetzt noch zwar teuer, aber vergleichsweise glimpflich lösen kann. Die Kosten sind so oder so extrem hoch. Deshalb schlägt er einen radikalen Schuldenschnitt vor. Alles andere würde die Kosten nur noch weiter in die Höhe treiben. Ein solcher Vorschlag würde aber bedeuten, dass sich die deutsche Politik vom eingeschlagenen Pfad lösen müsste. So recht Sinn mit seinem Vorschlag auch hat, so unwahrscheinlich ist dessen Verwirklichung. Denn zuzugeben, dass man gescheitert ist, scheint undenkbar, obwohl es nun wirklich nicht mehr zu übersehen ist. Auch Sinns Vorschlag, die EZB, die einst nach dem Vorbild der Bundesbank konstruiert werden sollte und in der diese Bundesbank nun völlig isoliert dasteht, einschneidend zu reformieren, scheint zunächst unausführbar zu sein. Die Machtverhältnisse sind schließlich im Augenblick für die Pleitestaaten ganz hervorragend organisiert, denn sie haben die Mehrheit in der EZB. Wenn die Verhältnisse in der EU nach ökonomischen Gesichtspunkten umorganisiert werden würden, so wie das im privaten Bereich üblich ist, dann stünde dies in krassem Widerspruch zur Gesamtkonstruktion der EU, die ja gerade darauf ausgelegt ist, ökonomische Machtverhältnisse und dabei vor allem die deutsche Industriemacht nicht widerzuspiegeln. Folglich wird das auch nicht geschehen. Im dritten Teil bekennt sich Hans-Werner Sinn zu europäischen Integration. Er schlägt einen anderen europäischen Vertrag vor und sieht dabei die Kantonsstruktur der Schweiz als Vorbild. Für Schulden sollte es auch eine Hinterlegung eines Pfands geben, so wie das einige europäische Staaten, etwa Finnland bereits vorgemacht haben. Dass solche Vorschläge auf gespielte Empörung treffen, sagt doch nur eines: Die Schuldner haben überhaupt nicht vor, ihre Schulden jemals zurückzuzahlen. Wenn man das erst einmal begriffen hat, dann erschließen sich viele Dinge wie von selbst. Dieses kleine Buch bringt eigentlich alles, was gegenwärtig in der Krise der europäischen Kunstwährung liebend gern im Dunkeln bleiben soll, ans Licht. Der Autor erklärt dabei alles so klar, dass auch Laien es verstehen können. Entstanden ist so ein sehr erhellendes Buch, in dem auch ökonomisch und politisch vernünftige Lösungsvorschläge für einen Ausweg aus der Krise stehen. Natürlich werden sie mit dem gegenwärtigen Personal nicht verwirklicht werden, denn das käme einem totalen Gesichtsverlust dieser selbst ernannten europäischen Eliten gleich. Eines ist jedoch sicher: Die ökonomischen Gesetze werden sich früher oder später durchsetzen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis.

Ökonomische Gesetze lassen sich nicht aushebeln!

Dr_ M aus Sachsen am 27.09.2018
Bewertungsnummer: 1135538
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeder der zahlreichen Versuche in der jüngeren Geschichte, es doch zu versuchen, endete in einer Tragödie. Auch wenn es die mediale Vernebelung immer wieder zu verhüllen versucht: Die Euro-Krise hat noch nicht einmal wirklich begonnen. Und auch sie ist das Resultat ökonomischer Unvernunft oder des Versuchs, fragwürdige politische Ziele bei gleichzeitiger ökonomischer Ahnungslsoigkeit erreichen zu wollen. Das neue Buch von Hans-Werner Sinn, das eigentlich mehr ein langes Interview ist, zeigt die ganze Dramatik der Lage. Der Text besteht aus drei Teilen: (1) Die Eurokrise verstehen - ein Drama in sieben Akten (2) Die Krise dauerhaft bewältigen - ein sechs Punkte Programm (3) Europa nach vorne denken. Im ersten und längsten Teil befasst sich Hans-Werner Sinn mit dem Beginn und dem Verlauf der Krise, die bisher lediglich scheinbar erfolgreich und zu extrem hohen Kosten verschleppt wurde. Im Sprachgebrauch deutscher Politiker heißt das "Zeit kaufen". Sie kaufen nicht mit ihrem Geld und verschweigen geschickt, was sie wirklich tun. Wenn man Sinns Ausführungen gelesen hat, dann weiß man spätestens danach, dass die vor allem mit dem Geld der deutschen Steuerzahler gekaufte Zeit dazu genutzt wird, um privaten Gläubigern die Chance zu geben, das Spielfeld zu verlassen, damit letztlich der ganze Schaden wieder dem ahnungslosen Steuerbürger aufgehalst werden kann. Hans-Werner Sinn nennt die offiziell verkündete Alternativlosigkeit dieser Politik "Pfadabhängigkeit". Dieser Pfad begann eigentlich schon mit Kohl Ahnungslosigkeit und führte zum Bruch des Maastrichter Vertrages durch fast alle Beteiligte. Doch erst mit dem Beschluss, das schon lange bankrotte Griechenland gegen jede Vernunft über Wasser zu halten, vollzog sich das eigentliche Drama. Die fatale Kaskade immer gigantischerer Rettungsversuche eines falsch konstruierten Systems begann. Sinn zeigt, wie sich die deutsche Politik auf diesem Pfad von den anderen europäischen Nationen des Euroraums schrittweise immer weiter über den Tisch hat ziehen lassen. Auf diesem Tisch liegt nun nach Hans-Werner Sinn die goldenen Kreditkarte, von der deutsche Politiker ernsthaft glauben, dass sie nicht benutzt werden wird. Die Naivität des deutschen Regierungspersonals besteht aber nicht nur darin, sondern vor allem in dem Glauben, dass die anderen Beteiligten die deutsche Angst, Schuld am Scheitern dieses fehlgeleiteten Projekts zu sein, nicht weitestgehend ausnutzen würden. Zu den sechs Akten, in denen Deutschland systematisch ausgespielt wurde, gehört auch die Bankenunion als letzter Bestandteil. In den Medien wurde dies als Rettung der Steuerzahler vor zukünftigen Belastungen gefeiert. Manchmal fragt man sich schon, ob dieser Kinderglaube ernst gemeint ist. In einigen Jahren sollen die europäischen Banken einen Fond mit 50 Milliarden Euro ansparen, der dann zur Rettung schon jetzt scheintoter Artgenossen genutzt werden soll. Das ist lachhaft, denn schon heute wird der Bestand an Ausfallpapieren auf das Dreizehnfache dieses Betrages geschätzt. In Wahrheit dient diese Bankenunion nur dazu, dass vor allem der deutsche Steuerzahlern nun auch noch ausländische Banken retten muss, obwohl er schon mit der Scheinrettung anderer Staaten überfordert ist, wobei das auch noch gegen abgeschlossene Verträge verstößt. Der siebte Akt des Dramas steht aber noch bevor. Oder besser: Er läuft schon indirekt. Denn obwohl wir noch keine offiziellen Eurobonds haben, kann man Konstrukte der Eurorettung bereits als solche auffassen. Das wird in diesem Buch erklärt. Hans-Werner Sinn geht aber auch auf einen Aspekt der Eurobonds ein, der in der öffentlichen Diskussion völlig vernachlässigt wird. Er sagt: " Es ist die Stärke des marktwirtschaftlichen Systems, dass die Schuldner-Gläubiger-Verhältnisse auf der mikroökonomischen Ebene stattfinden und dass wir mit dem Zivilrecht ein Verfahren haben, diese Verhältnisse zu regeln und Streit zu schlichen. Etwas Vergleichbares gibt es auf der zwischenstaatlichen Ebene nicht." Und das ist ein entscheidender Punkt, an dem das sogenannte Friedensprojekt sich ins glatte Gegenteil verkehren kann. Sinn verweist in diesem Zusammenhang auf den amerikanischen Bürgerkrieg, vor dem es eine ähnliche Konstruktion gab. Im zweiten Teil unterbreitet Hans-Werner Sinn dann Vorschläge, wie man die schwelende Krise jetzt noch zwar teuer, aber vergleichsweise glimpflich lösen kann. Die Kosten sind so oder so extrem hoch. Deshalb schlägt er einen radikalen Schuldenschnitt vor. Alles andere würde die Kosten nur noch weiter in die Höhe treiben. Ein solcher Vorschlag würde aber bedeuten, dass sich die deutsche Politik vom eingeschlagenen Pfad lösen müsste. So recht Sinn mit seinem Vorschlag auch hat, so unwahrscheinlich ist dessen Verwirklichung. Denn zuzugeben, dass man gescheitert ist, scheint undenkbar, obwohl es nun wirklich nicht mehr zu übersehen ist. Auch Sinns Vorschlag, die EZB, die einst nach dem Vorbild der Bundesbank konstruiert werden sollte und in der diese Bundesbank nun völlig isoliert dasteht, einschneidend zu reformieren, scheint zunächst unausführbar zu sein. Die Machtverhältnisse sind schließlich im Augenblick für die Pleitestaaten ganz hervorragend organisiert, denn sie haben die Mehrheit in der EZB. Wenn die Verhältnisse in der EU nach ökonomischen Gesichtspunkten umorganisiert werden würden, so wie das im privaten Bereich üblich ist, dann stünde dies in krassem Widerspruch zur Gesamtkonstruktion der EU, die ja gerade darauf ausgelegt ist, ökonomische Machtverhältnisse und dabei vor allem die deutsche Industriemacht nicht widerzuspiegeln. Folglich wird das auch nicht geschehen. Im dritten Teil bekennt sich Hans-Werner Sinn zu europäischen Integration. Er schlägt einen anderen europäischen Vertrag vor und sieht dabei die Kantonsstruktur der Schweiz als Vorbild. Für Schulden sollte es auch eine Hinterlegung eines Pfands geben, so wie das einige europäische Staaten, etwa Finnland bereits vorgemacht haben. Dass solche Vorschläge auf gespielte Empörung treffen, sagt doch nur eines: Die Schuldner haben überhaupt nicht vor, ihre Schulden jemals zurückzuzahlen. Wenn man das erst einmal begriffen hat, dann erschließen sich viele Dinge wie von selbst. Dieses kleine Buch bringt eigentlich alles, was gegenwärtig in der Krise der europäischen Kunstwährung liebend gern im Dunkeln bleiben soll, ans Licht. Der Autor erklärt dabei alles so klar, dass auch Laien es verstehen können. Entstanden ist so ein sehr erhellendes Buch, in dem auch ökonomisch und politisch vernünftige Lösungsvorschläge für einen Ausweg aus der Krise stehen. Natürlich werden sie mit dem gegenwärtigen Personal nicht verwirklicht werden, denn das käme einem totalen Gesichtsverlust dieser selbst ernannten europäischen Eliten gleich. Eines ist jedoch sicher: Die ökonomischen Gesetze werden sich früher oder später durchsetzen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis.

Kundinnen und Kunden meinen

Gefangen im Euro

von Hans Werner Sinn

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Gefangen im Euro