Produktbild: Aus dem Berliner Journal

Aus dem Berliner Journal

2

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.01.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

235 (Printausgabe)

Dateigröße

1720 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518734094

Beschreibung

Rezension

»Wenige konnten die Träume unserer in sich selbst verliebten, vorwärtsdringenden Epoche besser beschwören als Max Frisch«
Iris Radisch, DIE ZEIT

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

22.01.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

235 (Printausgabe)

Dateigröße

1720 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518734094

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(2)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Dieses e-book ist leider viel zu kurz!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 24.01.2014

Bewertungsnummer: 833873

Bewertet: eBook (ePUB)

Als Max Frisch im Frühjahr 1973 nach Berlin (West, Friedenau) zog, führte er ein Tagebuch, das erst jetzt (zumindest in Teilen) veröffentlicht werden durfte. Ich lese mit Begeisterung seine Eintragungen über Autorenkollegen (z.B. Uwe Johnson) und seine Aufzeichnungen über Besuche in Ost-Berlin. Aber, es ist so wenig Text! Schade! Deshalb auch nur vier Sterne. Nachwort und Anmerkungen finde ich ebenfalls sehr lesenswert. Und es macht Lust, "Montauk" und "Der Mensch erscheint im Holozän" zu lesen.

Dieses e-book ist leider viel zu kurz!

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 24.01.2014
Bewertungsnummer: 833873
Bewertet: eBook (ePUB)

Als Max Frisch im Frühjahr 1973 nach Berlin (West, Friedenau) zog, führte er ein Tagebuch, das erst jetzt (zumindest in Teilen) veröffentlicht werden durfte. Ich lese mit Begeisterung seine Eintragungen über Autorenkollegen (z.B. Uwe Johnson) und seine Aufzeichnungen über Besuche in Ost-Berlin. Aber, es ist so wenig Text! Schade! Deshalb auch nur vier Sterne. Nachwort und Anmerkungen finde ich ebenfalls sehr lesenswert. Und es macht Lust, "Montauk" und "Der Mensch erscheint im Holozän" zu lesen.

Längst war bekannt, dass Max…

MaWiOr aus Halle am 11.02.2014

Bewertungsnummer: 2703236

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Längst war bekannt, dass Max Frisch (1911-1991) während seiner Berliner Jahre ein tagebuchartiges Journal geführt hatte. Als 2011 die zwanzigjährige Sperrfrist für seinen Nachlass ablief, stellte es also keine allzu große Überraschung dar. Nun liegt also eine Auswahl aus dem „Berliner Journal“ im Suhrkamp Verlag vor. Dabei konzentrierte man sich auf Passagen von allgemeinen literarischem Interesse, während private Notizen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen weggelassen wurden. An Uwe Johnson, der eine Fotokopie von Teilen des Journals aufbewahrte, schrieb Frisch später: „Ich weiß nicht mehr, was darin steht, viel Krudes, viel Selbstgerechtigkeiten“. Max Frisch war im Februar 1973 mit seiner Frau Marianne von Zürich nach Berlin gezogen, weil es ihn in der Schweiz einfach zu eng wurde und er einen künstlerischen Neuanfang suchte. Vom ersten Tag an machte er persönliche Notizen (vom Warten auf die Handwerker bis zum Einkauf auf dem Wochenmarkt). Dazwischen Anmerkungen über Treffs mit Schriftstellerkollegen ( Günter Grass, Uwe Johnson u.a.) oder erste Eindrücke, die die Stadt auf ihn macht: „Berlin ohne eine einzige Zeitung von Rang.“ Kritisch setzt er sich mit den Ansichten anderer Schriftsteller (Alfred Andersch) auseinander oder vermerkt seine tägliche Lektüre (z.B. Christa Wolf). Häufig trifft er sich auch mit ostdeutschen Schriftstellerkollegen (Wolf, Biermann, Kunert, Becker). Dabei hatte Frisch den Vorteil, die geteilte Stadt als Außenstehender ohne jegliche Befangenheit zu sehen. Doch bereits nach einigen Tagen bemerkt er, dass er „beim Schreiben schon an den öffentlichen Leser denkt“. Trotzdem wird er seinem Journal noch bis 1980 seine Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse anvertrauen. Neben Betrachtungen zur Literatur und Auseinandersetzungen mit dem eigenen Werk finden sich auch ganz private Äußerungen über seine Frau und die Ehe allgemein: „M. wie jeder Partner, der viele Jahre mit einem Partner lebt und fast alle Tage des Jahres, muss oft anhören, was sie schon kennt.“ Die vorliegende Suhrkamp-Auswahl endet im März 1974, als Frisch zu einer Lesereise in die USA aufbrach. Dies war ein tiefer Schnitt in seiner Biographie, denn hier traf er die 32 Jahre jüngere Amerikanerin Alice Locke-Carey und diese Beziehung verarbeitete er noch im Herbst 1974 in seiner berühmten Novelle “Montauk“. Eine Sensation ist das „Berliner Journal“ sicher nicht. Wer große philosophische Überlegungen sucht, blättert vergeblich. Die oft selbstkritischen Notizen legen vielmehr den Menschen Max Frisch frei und sind daher äußerst lesenswert - und das nicht nur für Frisch-Fans.

Längst war bekannt, dass Max…

MaWiOr aus Halle am 11.02.2014
Bewertungsnummer: 2703236
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Längst war bekannt, dass Max Frisch (1911-1991) während seiner Berliner Jahre ein tagebuchartiges Journal geführt hatte. Als 2011 die zwanzigjährige Sperrfrist für seinen Nachlass ablief, stellte es also keine allzu große Überraschung dar. Nun liegt also eine Auswahl aus dem „Berliner Journal“ im Suhrkamp Verlag vor. Dabei konzentrierte man sich auf Passagen von allgemeinen literarischem Interesse, während private Notizen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen weggelassen wurden. An Uwe Johnson, der eine Fotokopie von Teilen des Journals aufbewahrte, schrieb Frisch später: „Ich weiß nicht mehr, was darin steht, viel Krudes, viel Selbstgerechtigkeiten“. Max Frisch war im Februar 1973 mit seiner Frau Marianne von Zürich nach Berlin gezogen, weil es ihn in der Schweiz einfach zu eng wurde und er einen künstlerischen Neuanfang suchte. Vom ersten Tag an machte er persönliche Notizen (vom Warten auf die Handwerker bis zum Einkauf auf dem Wochenmarkt). Dazwischen Anmerkungen über Treffs mit Schriftstellerkollegen ( Günter Grass, Uwe Johnson u.a.) oder erste Eindrücke, die die Stadt auf ihn macht: „Berlin ohne eine einzige Zeitung von Rang.“ Kritisch setzt er sich mit den Ansichten anderer Schriftsteller (Alfred Andersch) auseinander oder vermerkt seine tägliche Lektüre (z.B. Christa Wolf). Häufig trifft er sich auch mit ostdeutschen Schriftstellerkollegen (Wolf, Biermann, Kunert, Becker). Dabei hatte Frisch den Vorteil, die geteilte Stadt als Außenstehender ohne jegliche Befangenheit zu sehen. Doch bereits nach einigen Tagen bemerkt er, dass er „beim Schreiben schon an den öffentlichen Leser denkt“. Trotzdem wird er seinem Journal noch bis 1980 seine Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse anvertrauen. Neben Betrachtungen zur Literatur und Auseinandersetzungen mit dem eigenen Werk finden sich auch ganz private Äußerungen über seine Frau und die Ehe allgemein: „M. wie jeder Partner, der viele Jahre mit einem Partner lebt und fast alle Tage des Jahres, muss oft anhören, was sie schon kennt.“ Die vorliegende Suhrkamp-Auswahl endet im März 1974, als Frisch zu einer Lesereise in die USA aufbrach. Dies war ein tiefer Schnitt in seiner Biographie, denn hier traf er die 32 Jahre jüngere Amerikanerin Alice Locke-Carey und diese Beziehung verarbeitete er noch im Herbst 1974 in seiner berühmten Novelle “Montauk“. Eine Sensation ist das „Berliner Journal“ sicher nicht. Wer große philosophische Überlegungen sucht, blättert vergeblich. Die oft selbstkritischen Notizen legen vielmehr den Menschen Max Frisch frei und sind daher äußerst lesenswert - und das nicht nur für Frisch-Fans.

Kundinnen und Kunden meinen

Aus dem Berliner Journal

von Max Frisch

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Aus dem Berliner Journal