Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Elektro- und Elektronikschrott
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- Deutsch ausgewählt
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.11.2000
Verlag
GRINSeitenzahl
156
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,2 cm
Gewicht
236 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-2865-3
Elektrische und elektronische Geräte werden nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer allzu oft über Sperrmüll, Hausmüll oder hausmüllähnliche Gewerbeabfälle entsorgt. Somit gelangen erhebliche Mengen dieses Sondermülls auf Deponien und Verbrennungsanlagen für Hausmüll. Lediglich Metalle aus Haushaltsgroßgeräten und Edelmetalle aus Platinenschrott werden in größerem Umfang zurückgewonnen. Sortenreine Kunststoffe können meist nur aus Großserien (z.B. aus Telefonen) gewonnen werden und enthalten oft schädliche Zusatzstoffe (z.B. Flammhemmer), die einen erneuten Einsatz be- oder verhindern.
Diese in den Altgeräten enthaltenen Schadstoffe gelangen auf Deponien und in Müllverbrennungsanlagen. Dabei entstehen nicht kalkulierbare Umweltrisiken. Bei der Deponierung können freigesetzte Schadstoffe ins Grundwasser gelangen und bei der Verbrennung können sich Dioxine und Furane bilden. Die Abgasfilter der Hausmüllverbrennungsanlagen sind meist nicht auf diese Schadstoffe ausgelegt und so gelangen erhebliche Mengen dieser Abgase in die Umwelt. Durch strengere gesetzliche Vorschriften wird versucht der Entsorgungslage Herr zu werden. Der Elektro- und Elektronikschrott soll einer ordnungsgemäßen Behandlung unterzogen werden.
So wurde bereits 1991 vom Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der erste Entwurf zu einer Elektronikschrott-Verordnung vorgelegt, welche eine umweltverträgliche Entsorgung von elektrischen und elektronischen Geräten und Baugruppen sicherstellen soll. Die Einführung dieser Verordnung ist jedoch aufgrund vielfältiger Verzögerungen bis heute nicht erfolgt. Das 1996 in Kraft getretene Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz soll die Hersteller und Vertreiber von Produkten zu einem ökologischeren Umgang mit den zur Produktion erforderlichen Rohstoffen und den aus den Altprodukten entstehenden Abfällen bewegen.
Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz beinhaltet somit eine entschärfte Version der Elektronikschrott-Verordnung, da die in diesem Gesetz behandelten Grundsätze auch für den Elektro- und Elektronikschrott gültig sind.
Im Rahmen der Diplomarbeit sollen
- die momentanen rechtlichen Rahmenbedingungen.
- die anfallenden Mengen und.
- die Zusammensetzung des Elektro- und Elektronikschrotts dargestellt bzw. ermittelt werden.
Weiterhin sollen Verfahren dargestellt werden, um Elektro- und Elektronikschrott
- zu erfassen.
- aufzubereiten bzw. zu zerlegen.
- zu verwerten bzw. zu beseitigen.
Im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten werden Kostenbetrachtungen angestellt. Durch eine schriftliche Umfrage bei den Städten und Gemeinden des Kreises Siegen-Wittgenstein soll der momentane Entsorgungszustand von Elektro- und Elektronikschrott dargestellt werden.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung1
2.Rechtliche Rahmenbedingungen3
2.1Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz 3
2.2Entwurf zur Elektronikschrottverordnung7
2.3Entwurf der IT-Geräteverordnung9
2.4Entwurf einer Batterieverordnung10
3.Zusammensetzung und Mengen von Elektro- und Elektronikschrott11
3.1Zusammensetzung von Elektro- und Elektronikschrott11
3.1.1Die Begriffe Weiße Ware , Graue Ware , Braune Ware 11
3.1.1.1 Weiße Ware 11
3.1.1.2 Graue Ware 11
3.1.1.3 Braune Ware 11
3.1.2Einteilung von Elektro- und Elektronikschrott in Produktgruppen11
3.1.2.1Fernsehgeräte, Personalcomputer mit Peripheriegeräten11
3.1.2.2Kleingeräte der Unterhaltungselektronik, Telekommunikationsendgeräte, Arbeitsplatzgeräte der Informationstechnik, kleine Medizintechnik12
3.1.2.3Kleine Haushaltsgeräte, Elektrower...
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