Bewertung von Mineralöleinträgen in die Umwelt im Hinblick auf die Substituierbarkeit durch biologisch schnell abbaubare Kraft- und Schmierstoffe
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
-
Auflage:4. Auflage
- 2. Auflage 42,80 €
- 4. Auflage 48,00 € ausgewählt
48,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.12.2000
Verlag
GRINSeitenzahl
112
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
174 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-2936-0
Umweltschäden durch Mineralöle wurden bisher hauptsächlich in der Hinsicht betrachtet, dass ein Eintrag von Verbrennungsprodukten, vorrangig CO2, in die Betrachtungen einbezogen wurden.
Diese Arbeit hingegen untersucht die Auswirkungen einer Einbringung von Teilen der Ölprodukte (Kraft- und Schmierstoffe) selbst. Dabei wurde das bisherige Vorhandensein einschlägiger Daten betrachtet und ausgehend von den Mengen der ausgetretenen und nicht wiedergewonnenen Volumina eine Berechnung und Monetarisierung der dadurch entstehenden Umweltschäden in Form von Sanierungskosten angestrebt. Diese Kosten wurden den Substitutionskosten entgegengestellt, welche durch einen Austausch der bisher üblichen Mineralölprodukte durch biologisch schnell abbaubare Ölprodukte, so zum Beispiel den aus Rapsöl gewonnenen, entstehen würden (z.B. Anbaukosten, Umrüstkosten für Fahrzeuge). Eine verstärkte Konzentration erfolgte dabei auf besonders sensible Umweltbereiche, wie zum Beispiel die Land- und Forstwirtschaft sowie die Trinkwassergewinnung.
Die Arbeit ist dabei in drei Teile gesplittet. Der erste, theoretische Teil befasst sich mit der Aufzeigung der zur Verfügung stehenden Monetarisierungsmethoden, der Klassifizierung der Mineralölprodukte und deren Absatzsituation sowie der Definition der Schadensfälle und des Umweltverhaltens, der Toxizität und der biologischen Abbaubarkeit.
Der zweite, empirische Teil zeigt die Quantifizierung der Mengen auf, welche ausgetreten sind und welche Teile davon in der Umwelt verblieben. Weiterhin werden kurz die wichtigsten Sanierungsmethoden vorgestellt und abschließend werden die Kosten der durch diese Unfälle entstandenen externen Kosten und der Substitutionskosten gegenüber gestellt.
Im dritten und letzten Teil wird zusammenfassend dargestellt, welche statistischen Daten zur Problemstellung vorliegen und welche weiteren Forschungen und Untersuchungen für eine konkrete Zuordnung der einzelnen Kosten noch nötig ist. Zu guter letzt werden einige Handlungsempfehlungen für Hersteller nativer Öle gegeben.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
Abbildungsverzeichnis3
Tabellenverzeichnis4
Abkürzungsverzeichnis5
Einleitung6
1.Theoretischer Teil10
1.1Umwelt als monetarisierbares Gut10
1.2Verfügbare Methoden zur Monetarisierung16
1.2.1Tatsächliche Investitionen17
1.2.2Entgangene Erträge17
1.2.3Zahlungsbereitschaftsanalyse19
1.3Generelle Kritik und Auswahl der verwendeten Methode22
1.4Allgemeine Klassifizierung der Mineralöle und Mineralölprodukte und deren Absatzsituation27
1.4.1Kraftstoffe, Heizöle und Kerosin27
1.4.2Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten28
1.4.3Biologisch schnell abbaubare Schmier- und Kraftstoffe30
1.5Schadensfälle und Umweltverhalten der Mineralölkohlenwasserstoffe33
1.5.1Allgemeine Definitionen der Schadensfälle33
1.5.2Boden40
1.5.3Wasser44
1.5.4Land- und Forstwirtschaft48
1.5.5Trinkwasserschutzgebiete und Fischereiwirtschaft51
2.Empirischer Teil58
2.1Quantifizierung der Einbringung58
2.2Sanierung70
2.3Kosten externer Effekte und der Substitution76
2.3.1Monetarisierung externer Effekte77
2.3.2Kosten der Substitution80
3.Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen87
Anhang92
Literaturverzeichnis99
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice