"Force noire" und "Schwarze Schmach". Die Debatte über den Einsatz afrikanischer Soldaten in Deutschland und Frankreich, 1910-1925
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.03.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
78 (Printausgabe)
Dateigröße
3458 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656621324
Soldaten im Ersten Weltkrieg zu unternehmen, sondern vielmehr die Debatte um die
Möglichkeiten, Gefahren und Legitimation solch eines Einsatzes darzustellen. So spiegelt diese Arbeit
den Wandel innerhalb der militärgeschichtlichen Forschung wieder, weg von einer oft glorifizierenden
Schlachtenerzählung hin zu einer komplexen Darstellung des Wirkens militärischer Auseinandersetzungen
auf die gesamte Gesellschaft, Politik und Kultur der jeweiligen Kriegsteilnehmer und neutralen
Länder.
Neben der Hauptfrage, wie konkret die Polemik verlief, also mit welchen Argumentationen
und Hilfsmitteln die Kontrahenten operierten, werden Fragen die die Akteure und ihre Motive, aber
auch ihre Vorstellungswelt und Wertorientierung betreffen, aufgeworfen. Was haben bestimmte
Konzepte, wie die der "deutschen Wehrfamilie" oder des "Volkes unter Waffen" auf sich, und wie
wirkten sie bezüglich der Kolonialtruppendiskussion? Welchen Stellenwert hatten die Eugenik (Rassenhygiene)
und der Rassismus in der Vorstellungswelt eines Westeuropäers im 18., 19. und 20. Jh.?
Welches Bild des Schwarzafrikaners herrschte zu dieser Zeit? War dieses Bild einheitlich oder vielfältig
und welchem Wandel unterlag es? Welche Bedeutungen hatten sowohl die Technisierung des
Krieges, der Militarismus und das Auftreten der (Kriegs)Propaganda am Vorabend des Ersten Weltkrieges
auf die europäische Gesellschaft?
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