Produktbild: Beyond the Dark Veil
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Beyond the Dark Veil Post Mortem & Mourning Photography from the Thanatos Archive

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33,99 € UVP 38,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37658

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.12.2014

Verlag

Last Gasp

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

23,6/18,7/2,5 cm

Gewicht

844 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-86719-796-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37658

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.12.2014

Verlag

Last Gasp

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

23,6/18,7/2,5 cm

Gewicht

844 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-86719-796-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Ein wunderschönes Buch von düsterer Pracht!

Bewertung am 30.10.2017

Bewertungsnummer: 986827

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von etwa 1850 bis in die ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts diente Post-mortem-Fotografie der Bewältigung von Trauer und der Bewahrung von Erinnerungen an verlorene Angehörige. Die Toten wurden liebevoll auf ihrem Bett, im Sarg oder auf unterschiedlichen Sitzgelegenheiten inszeniert und fotografiert. Was heute vielen als morbid und abstossend erscheint, war damals in Europa und den USA eine gängige gesellschaftliche Praxis. Als Überbleibsel einer noch gar nicht so lange verflossenen Zeit sind Totenfotografien heute wichtige Quellen der Medien- und Kulturgeschichte. Oftmals sind diese Bilder das Einzige, was von den abgelichteten Verstorbenen bis in die heutige Zeit überdauert hat – selbst wenn in den meisten Fällen ihre Namen nicht überliefert sind, ‚leben‘ sie dank ihrer Fotografien weiter bis ins 21. Jahrhundert. In diesem Buch werden faszinierende Dokumente aus dem „Thanatos Archive“ veröffentlicht, die uns einen Einblick in Religion, Gesellschaft, Kultur und Kunst vergangener Jahrhunderte ermöglichen. Schon die Machart des Bandes ist beeindruckend: Schwer und schwarz liegt er in der Hand mit seinem Einband, der an Leder erinnert, den geprägten Verzierungen und einem schmucken goldenen Titelschriftzug. Auch der Buchschnitt ist goldfarben. Die meisten Seiten zeigen auf schwarzem Grund eine Fotografie und darunter in helleren Buchstaben neben Jahres-, Bild- und Grössenangaben eine knappe Beschreibung (meist zwei, drei Zeilen). Die Schrift ist eher klein gehalten, aber immer gut lesbar; die etwa 190 einfühlsam aufgenommenen Bilder sind klar, jeweils von unterschiedlicher Grösse und meistens schwarzweiss, nur selten koloriert. Mehrseitige Erläuterungen zu einzelnen Aspekten der Post-mortem-Fotografie sind demgegenüber auf weisses Papier gedruckt. Alle Texte sind vollständig in Englisch gehalten. Inhaltlich decken die Bilder ein breites Spektrum ab und umfassen die folgenden Bereiche: Fotografien vor dem Tod (Menschen auf dem Sterbebett), Kinder- und Familienfotos, Erwachsene, Bilder von Mord- und Unfallopfern (auch diese feinsinnig und nicht widerwärtig gestaltet, zudem ergänzt mit Zeitungsausschnitten), Trauerbräuche (Hinterbliebene am Grab, Leichenwagen, Trauerkleidung usw.) sowie Haustiere (vornehmlich Hunde, aber auch eine Katze). Beim Durchblättern wird die Hingabe, mit der die Menschen hinter der Kamera zu Werke gingen, in ihren sorgfältig zusammengestellten Bildern sichtbar. Dabei besitzen die Aufnahmen durchaus eine ästhetische Qualität, die heute noch augenfällig ist. Insgesamt bietet diese Ausgabe ein Sammelsurium ausdrucksvoller historischer Zeugnisse zum Umgang mit dem Tod im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Band funktioniert sowohl als Geschichtsbuch als auch als Beitrag zur Fotografiegeschichte und als melancholischer Bilderbogen, der zum Denken anregt. Es mag merkwürdig klingen, im Zusammenhang mit Abbildungen toter Menschen von Schönheit zu sprechen, doch dieses Buch ist wirklich wunderschön!

Ein wunderschönes Buch von düsterer Pracht!

Bewertung am 30.10.2017
Bewertungsnummer: 986827
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von etwa 1850 bis in die ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts diente Post-mortem-Fotografie der Bewältigung von Trauer und der Bewahrung von Erinnerungen an verlorene Angehörige. Die Toten wurden liebevoll auf ihrem Bett, im Sarg oder auf unterschiedlichen Sitzgelegenheiten inszeniert und fotografiert. Was heute vielen als morbid und abstossend erscheint, war damals in Europa und den USA eine gängige gesellschaftliche Praxis. Als Überbleibsel einer noch gar nicht so lange verflossenen Zeit sind Totenfotografien heute wichtige Quellen der Medien- und Kulturgeschichte. Oftmals sind diese Bilder das Einzige, was von den abgelichteten Verstorbenen bis in die heutige Zeit überdauert hat – selbst wenn in den meisten Fällen ihre Namen nicht überliefert sind, ‚leben‘ sie dank ihrer Fotografien weiter bis ins 21. Jahrhundert. In diesem Buch werden faszinierende Dokumente aus dem „Thanatos Archive“ veröffentlicht, die uns einen Einblick in Religion, Gesellschaft, Kultur und Kunst vergangener Jahrhunderte ermöglichen. Schon die Machart des Bandes ist beeindruckend: Schwer und schwarz liegt er in der Hand mit seinem Einband, der an Leder erinnert, den geprägten Verzierungen und einem schmucken goldenen Titelschriftzug. Auch der Buchschnitt ist goldfarben. Die meisten Seiten zeigen auf schwarzem Grund eine Fotografie und darunter in helleren Buchstaben neben Jahres-, Bild- und Grössenangaben eine knappe Beschreibung (meist zwei, drei Zeilen). Die Schrift ist eher klein gehalten, aber immer gut lesbar; die etwa 190 einfühlsam aufgenommenen Bilder sind klar, jeweils von unterschiedlicher Grösse und meistens schwarzweiss, nur selten koloriert. Mehrseitige Erläuterungen zu einzelnen Aspekten der Post-mortem-Fotografie sind demgegenüber auf weisses Papier gedruckt. Alle Texte sind vollständig in Englisch gehalten. Inhaltlich decken die Bilder ein breites Spektrum ab und umfassen die folgenden Bereiche: Fotografien vor dem Tod (Menschen auf dem Sterbebett), Kinder- und Familienfotos, Erwachsene, Bilder von Mord- und Unfallopfern (auch diese feinsinnig und nicht widerwärtig gestaltet, zudem ergänzt mit Zeitungsausschnitten), Trauerbräuche (Hinterbliebene am Grab, Leichenwagen, Trauerkleidung usw.) sowie Haustiere (vornehmlich Hunde, aber auch eine Katze). Beim Durchblättern wird die Hingabe, mit der die Menschen hinter der Kamera zu Werke gingen, in ihren sorgfältig zusammengestellten Bildern sichtbar. Dabei besitzen die Aufnahmen durchaus eine ästhetische Qualität, die heute noch augenfällig ist. Insgesamt bietet diese Ausgabe ein Sammelsurium ausdrucksvoller historischer Zeugnisse zum Umgang mit dem Tod im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Band funktioniert sowohl als Geschichtsbuch als auch als Beitrag zur Fotografiegeschichte und als melancholischer Bilderbogen, der zum Denken anregt. Es mag merkwürdig klingen, im Zusammenhang mit Abbildungen toter Menschen von Schönheit zu sprechen, doch dieses Buch ist wirklich wunderschön!

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Beyond the Dark Veil

von Jack Mord

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