Migrationspädagogik. Von der Ausländerpädagogik zu Transkulturalität in der Erziehungswissenschaft
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.04.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
105 (Printausgabe)
Dateigröße
816 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656641100
Auch im erziehungswissenschaftlichen Diskurs um Migration und Bildung werden
Migrant_innen mit Problemen in Verbindung gebracht. Diese Wahrnehmung in Wissenschaft und Alltag gründet auf der zunehmenden kulturellen Pluralisierung der deutschen Gesellschaft, die mit der Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer_innen und dem Nachzug ihrer Familien zunehmend sichtbar wurde.(...) Die pädagogische Arbeit sah sich in Anbetracht der neuen Zielgruppe der Migrant_innen neuen Herausforderungen aber auch neuen Problemen ausgesetzt.
"Gastarbeiter_innen" die später "Ausländer_innen" und seit der Jahrtausendwende "Migrant_innen" genannt wurden, trugen ihre "fremde Kultur" in die deutsche Gesellschaft hinein. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001, hatte man in den Migrant_innen aus der Türkei schließlich "die Muslime" entdeckt. Ihre Kultur wirkte daraufhin nicht mehr nur fremd, sondern auch bedrohlich. Der "deutschen Kultur" stand "der Islam" entgegen. Zwei scheinbar unvereinbare Kulturen. Doch was sind Kulturen überhaupt? Wie findet der Kulturbegriff Verwendung? Warum entstehen Kulturkonflikte? Eine Antwort auf diese Fragen suche Ich in migrationspädagogischen Konzepten, die im Laufe der vergangen sechs Jahrzehnte als Reaktion auf die migrationsbedingte kulturelle Pluralisierung entwickelt wurden.
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