Zuordnung der Oberflächengüte zur ISA-Maßtoleranz
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
54,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1964
Abbildungen
mit 5 Abbildungen
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
75
Maße (L/B/H)
24,4/17/0,5 cm
Gewicht
155 g
Auflage
1964
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-06707-8
1.1 Der geometrische Qualitätsbegriff Den modernen Maschinen- und Apparatebau kennzeichnen zv,;-ei Entwicklungs richtungen : Das Streben nach Konkurrenzfähigkeit führt zur Arbeitsteilung und Massenfertigung, die technische Entwicklung zwingt dazu, die funktionellen Ansprüche an die Maschinenelemente ständig zu steigern. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Austauschbarkeit der Werkstücke, andererseits wird man danach streben, die Materialeigenschaften weitestgehend auszunutzen. Beide Entwicklungsrichtungen führen zu der Notwendigkeit, den geometrischen Qualitätsbegriff schärfer und zugleich umfassender festzulegen, so daß die an das Werkstück zu stellenden geometrischen Forderungen in einer eindeutigen und zugleich verständlichen Form festgelegt sind. Das ISA-Toleranzsystem war ein erster wichtiger Schritt in Richtung auf eine gegenseitige Abgrenzung der geometrischen Qualitäten. Hier ist festgelegt, daß »die Nennabmaße mit den Nennmaßen die Nenngrenzmaße der Werkstücke bilden, d. h. die Grenzen, zwischen denen sich die Abmessungen der Werkstücke unter Einschluß der Meßfehler beim Hersteller befinden sollen«. Die Nenn grenzmaße geben damit der Fertigung die Grenzen an, die an keiner Stelle der Werkstückoberfläche überschritten werden dürfen [5]. Durch das ISA-Toleranz system wird also nur die Begrenzungsfläche eines Werkstückes in ihrer maximalen Abweichung von der Null-Fläche festgelegt, ohne daß eine bestimmte Charak teristik dieser Fläche vorgeschrieben ist. Um nun die geometrische Qualität des Werkstückes schärfer zu fassen, unterteilt man seit einigen Jahren die geometrischen Toleranzen in drei Gruppen: a) Maßtoleranzen, b) Formtoleranzen, c) Rauheitstoleranzen, so daß damit die Charakteristik des Flächenverlaufes bis zu einem gewissen Grade festgelegt ist. Eine zusätzliche vierte Gruppe ergibt sich, wenn zwei tolerierte Flächen mit einer bestimmten Genauigkeit zueinander liegen müssen: d) Lagetoleranzen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum KundenserviceWeitere Artikel finden Sie in
- Bücher >
- Fachbücher >
- Chemie