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Gegenspiel Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,7/13,8/3,5 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42465-0

Beschreibung

Rezension

»Stephan Thome erzählt in dem Roman Gegenspiel raffiniert die Rückseite seines vorangehenden Romans« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Wahrscheinlich hat seit dem jungen Martin Walser niemand mehr so genau über das Gefühlsleben der westdeutschen Mittelschicht geschrieben wie Thome in diesen beiden Büchern.« ("DER SPIEGEL")
»Mit Gegenspiel hat Stephan Thome erneut einen Intellektuellen-Roman geschrieben, einen schlauen, einen emotionalen. Einen guten.« ("stern")
»... ein präzise und mit Gespür für die Graubereiche menschlicher Beziehungen erzähltes Melodram … In erzähltechnisch virtuos gemanagten Zeitsprüngen erzählt Thome von der Nelkenrevolution in Portugal, den Hausbesetzerjahren in Kreuzberg und einem höllischen Intermezzo in der westfälischen Provinz.« ("SPIEGEL ONLINE")
» Gegenspiel ist ein imponierender Roman voller Empathie und psychologischer Klugheit, der literaturgeschichtlich durchaus mit dem französischen Realismus, insbesondere mit Balzac und Flaubert, verglichen werden darf.« ("MDR")
»Stephan Thome ist ein realistischer und betont dialogischer Autor … Wie ein Diagnostiker untersucht er die Strukturen unterschiedlicher Sprechweisen, Handlungsweisen,  Empfindungsarten von Mann und Frau. Sein Doppelportrait ist ein theoretisch interessantes Spiel.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Literatur gewordene Phantasie« ("RBB Kulturradio")
»Bravourös schildert Stephan Thome die unterschiedlichen sozialen Milieus ... Meisterhaft vor allem die Dialoge, die sich leicht in ein Drehbuch einbauen ließen.« ("NDR")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,7/13,8/3,5 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42465-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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Dieser Roman zeugt von einem…

sommerlese am 09.11.2015

Bewertungsnummer: 2721457

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman zeugt von einem wunderbaren Schreibstil Stephan Thomes und enthält viele philosophische Gedankengänge und Gespräche, die nach der Selbstverwirklichung im Leben fragen und die Möglichkeiten dafür am Leben Marias verdeutlichen. Es gibt viele Schlüssel-Szenen, die ihren Aufbruch, ihre Verstörtheit und ihr Aufbegehren gegen ihr Familienleben aufzeigen. Ihre Suche nach den gelebten Träumen wird spürbar. Das berührt und zeigt eine große Empathie mit dieser Protagonistin. Richtig sympathisch wird sie mir allerdings nicht, zu sehr ist sie mit sich selbst beschäftigt und gibt gern die Verantwortung für ihre Tochter, die relativ ungewollt beschrieben wird, aus der Hand. Ihr Fremdgehen und ihre beinah lieblos geführten Affairen scheint sie als Ausweg aus ihrer Situation zu sehen und hofft scheinbar dadurch auf ein erfülltes Leben. Was ihr allerdings fehlt ist eine ordentliche Portion Selbstvertrauen, Zufriedenheit und Angekommensein im Leben. Ihr fehlendes Berufsleben macht ihr in dieser Rolle als Frau und Mutter zu schaffen und auch mit Hartmut redet sie nicht über ihre Wünsche. Daher versucht sie einen Neustart als die Tochter auszieht. Aber was will sie wirklich? Wie haben sich diese Wünsche und Sehnsüchte des Lebens gewandelt? Hat sie den Mut, ohne die Gefährten ihres Lebens, einen neuen Weg zu beschreiten? In diesem Buch wird häufig die Zeitebene gewechselt, die Gegenwart und Rückblicke in Marias Jugend werden etwas ungeordnet gemischt. Diese Übergänge haben mich anfangs verwirrt, später konnte ich sie vom Kontext her einordnen. Hier hätte ich mir eine einsichtigere Lösung gewünscht. Dieses Buch setzt ein Zeichen für Lebensträume und ihre Verwirklichung auch unter Einbeziehung der Wünsche anderer Mitmenschen. Denn man lebt nie nur allein, auch die Partner haben Wünsche und die Verantwortung für das eigene Leben zieht immer auch die Verantwortung für andere nach sich. Ein nachdenklich machender Roman, der das Leben, die Freiheit des Einzelnen und die Gemeinschaft hinterfragt. Einige Längen haben mir das Lesen und Geniessen jedoch erschwert.

Dieser Roman zeugt von einem…

sommerlese am 09.11.2015
Bewertungsnummer: 2721457
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman zeugt von einem wunderbaren Schreibstil Stephan Thomes und enthält viele philosophische Gedankengänge und Gespräche, die nach der Selbstverwirklichung im Leben fragen und die Möglichkeiten dafür am Leben Marias verdeutlichen. Es gibt viele Schlüssel-Szenen, die ihren Aufbruch, ihre Verstörtheit und ihr Aufbegehren gegen ihr Familienleben aufzeigen. Ihre Suche nach den gelebten Träumen wird spürbar. Das berührt und zeigt eine große Empathie mit dieser Protagonistin. Richtig sympathisch wird sie mir allerdings nicht, zu sehr ist sie mit sich selbst beschäftigt und gibt gern die Verantwortung für ihre Tochter, die relativ ungewollt beschrieben wird, aus der Hand. Ihr Fremdgehen und ihre beinah lieblos geführten Affairen scheint sie als Ausweg aus ihrer Situation zu sehen und hofft scheinbar dadurch auf ein erfülltes Leben. Was ihr allerdings fehlt ist eine ordentliche Portion Selbstvertrauen, Zufriedenheit und Angekommensein im Leben. Ihr fehlendes Berufsleben macht ihr in dieser Rolle als Frau und Mutter zu schaffen und auch mit Hartmut redet sie nicht über ihre Wünsche. Daher versucht sie einen Neustart als die Tochter auszieht. Aber was will sie wirklich? Wie haben sich diese Wünsche und Sehnsüchte des Lebens gewandelt? Hat sie den Mut, ohne die Gefährten ihres Lebens, einen neuen Weg zu beschreiten? In diesem Buch wird häufig die Zeitebene gewechselt, die Gegenwart und Rückblicke in Marias Jugend werden etwas ungeordnet gemischt. Diese Übergänge haben mich anfangs verwirrt, später konnte ich sie vom Kontext her einordnen. Hier hätte ich mir eine einsichtigere Lösung gewünscht. Dieses Buch setzt ein Zeichen für Lebensträume und ihre Verwirklichung auch unter Einbeziehung der Wünsche anderer Mitmenschen. Denn man lebt nie nur allein, auch die Partner haben Wünsche und die Verantwortung für das eigene Leben zieht immer auch die Verantwortung für andere nach sich. Ein nachdenklich machender Roman, der das Leben, die Freiheit des Einzelnen und die Gemeinschaft hinterfragt. Einige Längen haben mir das Lesen und Geniessen jedoch erschwert.

Ich empfehle diesen Roman,weil...

Bewertung aus Berlin am 10.08.2017

Bewertungsnummer: 927979

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich empfehle diesen Roman,weil Stephan Thome ein ausgezeichneter Beobachter ist und sich bei der Entwicklung seiner Charaktere Zeit lässt. Fazit sehr lesenswert!

Ich empfehle diesen Roman,weil...

Bewertung aus Berlin am 10.08.2017
Bewertungsnummer: 927979
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich empfehle diesen Roman,weil Stephan Thome ein ausgezeichneter Beobachter ist und sich bei der Entwicklung seiner Charaktere Zeit lässt. Fazit sehr lesenswert!

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