Chinesische Bronzen der Shang- und Zhou-Dynastie Gefäßformen und -typen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.06.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
4954 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656674795
Diese Einteilung soll der Übersicht über die hier vorgestellten Objekte dienen, lässt sich jedoch nicht völlig absichern, denn die Bezeichnung archaischer chinesischer Bronzen birgt mehrere Probleme in sich. Uns stehen hierfür zwar mehrere Quellen zur Verfügung, jedoch kann keine davon eine Sicherung der Benennung bieten. Während einige Gefäße mit Inschriften versehen sind, die Hinweise auf ihre Bezeichnung und den Hersteller bzw. Produktionsort und -grund geben, ist die Mehrzahl von ihnen unbeschriftet. Historische Quellen sind dabei zwar genauer und vor allem umfangreicher, jedoch liegt ihr Problem hauptsächlich darin, Jahrhunderte nach der Produktion der beschriebenen Behälter verfasst worden zu sein. Dabei sind zum einen das Shuowen Jiezi von Xu Shen und zum anderen das Kaogu tu von Lü Dalin zu nennen. Ersteres ist das erste systematisierte chinesische Wörterbuch aus der östlichen Han-Dynastie um 121 n. Chr . Das Kaogu tu ist eine Art Katalog mit Illustrationen, Bezeichnungen, Maßen und teilweise auch Herkunftsorten von 211 Bronze- und 13 Jadegefäßen. Es wurde zur Zeit der nördlichen Song-Dynastie, im Jahre 1092 n. Chr., fertig gestellt . Da sich die aktuelle Forschung hauptsächlich auf die Arbeit der Song-Gelehrten stützt, sei an dieser Stelle noch das Xuanhe bogu tu aus dem Jahre 1111 n. Chr. erwähnt, das eine solche Übersicht über 836 Objekte in 20 Kategorien bietet . Der zeitliche Abstand zwischen Produktion und heute benutzter Benennung und Beschreibung altertümlicher chinesischer Bronzen beträgt also bis zu zweitausend Jahre. Das führt nicht nur zwangsläufig zu unsicheren Bezeichnungen, sondern auch zu unsicherer Kategorisierung. Meiner Meinung nach lässt sich auch nur einige Jahrhunderte später nicht genau beschreiben, wie und wofür bestimmte Gefäße eingesetzt wurden, wenn es keine präzise Überlieferung gibt. Dabei geht ohne eine solche besonders der Wandel im Gebrauch der Gegenstände unter.
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