Der Zeitbegriff nach Augustinus im XI. Buch der Confessiones
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
395 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656725435
Mit diesen Worten leitet Augustinus die Zeitproblematik im XI. Buch seiner Confessiones ein. Dies ist meiner Meinung nach eine sehr kluge Aussage. Jeder Mensch nimmt die Zeit wahr und durch sie können Abfolgen von Geschehnissen erklärt werden. Beispielsweise ist die Zeit daran schuld, dass jeder Mensch älter wird. Doch was genau ist Zeit eigentlich? Jedem Menschen ist dieser Begriff zwar geläufig, doch denkt man genauer darüber nach, ist er sehr schwer zu erklären, da die Zeit unter anderem gegenstandslos ist.
Die folgende Hausarbeit wird sich mit Augustinus' Gedanken zum Thema der Zeit näher befassen. Bevor jedoch auf die eigentliche Frage nach der Zeit eingegangen werden kann, ist es zunächst einmal wichtig, die Umstände, unter denen sich Augustinus mit diesen Gedanken befasst, kurz zu erläutern. Aus diesem Grund wird ein kurzer Überblick über das Werk der Confessiones gegeben.
Der Hauptteil der Arbeit wird sich mit dem Wesen und der Messung von Zeit beschäftigen. Augustinus greift hierbei immer wieder neue Ansätze auf, die er jedoch wieder verwirft, da sie das Wesen und die Messung der Zeit nicht erklären können. Damit will er erreichen, dass er alle bisher falschen Annahmen auch wirklich ausschließen kann, um am Ende die wahre Lösung für das Wesen und das Messen der Zeit zu finden.
Danach wird der Zeitbegriff im Gegensatz zu Gott und dessen Ewigkeit untersucht, da Augustinus auch herausfinden will, wie die Zeit entstanden ist. Für Augustinus ist Gott der Schöpfer der Welt und somit auch der Zeit. Wie genau hat Gott jedoch beides erschaffen und wie kann es möglich sein, dass Gott, der in der Ewigkeit lebt, sich plötzlich dazu entschlossen hat, die Welt und mit ihr auch die Zeit zu erschaffen?
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