Der erste Band der Erfolgstrilogie endlich im Taschenbuch
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde »geslated«. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
shoka (shuka) Golsabahi
aus Berlin
5/5
28.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Clever
Sehr cleverer Plot, wie in einem Guss geschrieben. Eine Spritze die Erinnerungen löscht, Teenager die Angst haben und Fragen existentielle Natur mit bisschen Pandemie Feeling. Ein handliches Taschenbuch das man so zügig fertig liest wie es wohl geschrieben worden ist.
Bewertung
5/5
10.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Blick in die Zukunft.
Die Geschichte ist absoluter Wahnsinn! So viel Spannung und Intensität. Auch wenn alles ausgedacht ist, der Kontrast zu unserer Zeit zeigt wie gut wir es haben dank Demokratie und Freiheit. Die Geschichte von Kyla fasziniert mich. Die ganze Trilogie ist besonders empfehlenswert und zwar für alle ab 16. Es ist nicht nur spannend es ist auch noch voll realistisch, hoffentlich wird die Ganze Geschichte verfilmt. Die Autorin hat den höchsten Lob verdient und ein echter Happy Juice für jeden Leser.
Bewertung
aus Mülheim
5/5
14.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Auftakt der Slater
Kyla hat kein Gedächtnis mehr. Ihre Erinnerungen wurden gelöscht, sie ist ein Slater; eine ehemalige Verbrecherin, der man eine zweite Chance darauf gegeben hat, einmal komplett neu zu starten. Doch Kyla unterscheidet sich von anderen Slatern. Ständig scheint sie Flashbacks aus ihrem früheren Leben zu haben, doch kann das überhaupt sein? Sie wird von der Frage verfolgt, ob sie tatsächlich eine Terroristin gewesen ist, die für den Tod so vieler Menschen verantwortlich gewesen ist.
Ich bin ein wenig zwiegespalten wenn es darum geht, wie ich den Band finde. Man befindet sich im vereinten Königreich der Zukunft, das sich von der restlichen EU getrennt hat (ein Schmunzeln ist mir da schon entglitten wenn man bedenkt, dass sich zumindest dieser Teil der Reihe bewahrheitet hat) und nun abgeschieden lebt. Um die Gefahr, die von Terroristen ausgeht zu bannen, werden vom Weg abgekommene Teenager geslated. Ihr Gedächtnis wird gelöscht, ihre Vergangenheit ausradiert und sie werden einer neuen Familie zugeordnet; unter ständiger Beobachtung um sicherzugehen, dass sie ein glückliches und gewaltfreies Leben führen.
Darunter gehört auch Kyla, von der man aber schnell merkt, dass sie anders ist. Etwas scheint mit ihr nicht zu stimmen denn im Gegensatz zu anderen Slatern macht sie sich viele Gedanken, ist sehr aufmerksam und tut sich auch sehr schwer damit, ihre Glücksgefühle aufrecht zu halten. Ich hab mich etwas schwer damit getan, mich mit Kyla anzufreunden bzw. warm zu werden. Nicht weil sie eben anders sind sondern weil so unglaublich darauf gepocht wird. Ihr Unterschied zu den anderen Slatern wird einem als Leser immer wieder sehr stark aufgezwängt, sodass ich persönlich irgendwann nur noch genervt davon war.
Ich fand das Setting an sich sehr spannend und auch die Frage danach, warum genau sich Kyla unterscheidet oder weshalb sie Flashbacks hat, wo es keine geben sollte. Dennoch hätte ich mir hin und wieder gewünscht, dass sie ein wenig mehr nachdenken würde, bevor sie irgendetwas tut. Sie hat sich mehr als einmal kopflos und ohne nachzudenken in etwas hineingestürzt und gegen den Rat von anderen gehalten – trotz mehrerer Versprechen es nicht zu tun. Wenn es nur sie selbst betreffen würde, wäre das ja auch nicht allzu tragisch gewesen aber mich hat es gestört, dass sie ohne mit der Wimper zu zucken auch andere in Gefahr gebracht hat.
Mir hat hin und wieder der rote Faden gefehlt, es ging teilweise so chaotisch zu aber nicht auf eine gute oder spannende Weise sondern die, die einen total verwirrt und mit Kopfschmerzen zurücklässt. Spannung war jetzt nicht viel da, das was passiert ist, war in der Regel vorhersehbar und es gibt keine allzu großen Umschwünge und Wendungen. Die Neugier, ob sich dann doch nochmal was ändern wird, treibt letztendlich weiter zum Lesen an.
Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das daran liegt, dass der erste Band ja noch der Einstieg in die Geschichte ist und es mit dem weiteren Teilen besser wird.
Bewertung
aus Rees
5/5
30.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Extrem spannende Trilogie!
Eine sehr spannende Trilogie, die ich jedem realtisichem Fantasy-Fan ans Herz legen würde. Es sind jedoch einige Thrillerelemente vorhanden. Dennoch liebe ich die Reihe über alles, sehr spannend geschrieben!
Lottie
5/5
16.05.2016
Buch (Taschenbuch)
Fans von Dystopien, die ohne actionreiche Szenen auskommen, werden das Buch lieben.
Auf "Gelöscht" hatte ich mich ganz besonders gefreut, da die Reihe schon lange auf meiner Wunschliste stand. Mit diesem Reihen-Auftakt hat Teri Terry hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Das Buch ist ein richtiger Pageturner. Man fliegt nur so durch die Seiten, immer auf der Suche nach Kylas wahrer Identität.
Kyla sieht aus wie ein ganz normales Mädchen, doch sie ist ein Slater. Ihre richtige Identität wurde aus ihren Erinnerungen gelöscht. Dies ist ein Verfahhren, das die Regierung bei straffällig gewordenen Jugendlichen anwendet, um ihnen eine zweite Chance zu geben. Durch das Löschen muss Kyla alles neu erlernen. Denn nicht nur die Erinnerung an ihre Identität, sondern auch an alles andere wurde zerstört. Wie ein Kleinkind muss sie laufen lernen und die Welt neu entdecken. Doch irgendetwas ist bei ihr anders, als bei den restlichen Slatern. Obwohl es nicht möglich sein sollte, blitzen immer wieder Erinnerungen an ihr altes Ich auf. Doch was sie sieht, ist alles andere als beruhigend. Könnte es wirklich sein, dass sie eine Terroristin war? Ihre Erinnerungsfetzen deuten darauf hin. Als sie Ben, einen anderen Slater kennenlernt, vertraut sie sich ihm schnell an. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Der Einstieg in das Buch ist mir durch den angenehmen und flüssigen Schreibstils von Teri Terry sehr leicht gefallen. Dank ihrer bildhaften Erzählweise hatte ich alles direkt vor den Augen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kayla erzählt. Dadurch erhält man einen tiegen Einblick in ihre Gefühle und deckt nach und nach das Geheimnis um ihre Vergangenheit auf. Kayla ist eine unheimlich sympathische Protagonistin. Sie wirkte absolut authentisch und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihr mitgefiebert, gehofft und gelitten. Denn der Weg zur Wahrheit ist lang und steinig. Nach einiger Zeit merkt Kayla, dass Menschen, die Fragen stellen, einfach verschwinden. Das erschwert die Suche nach ihrer Identität um einiges. Dazu kommt ihre wachsende Sorge um Ben, in den sich Kyla Hals über Kopf verliebt. Doch schnell muss sie erkennen, dass sie eine Gefahr für Ben darstellt. Ben war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte auch nachvollziehen, dass Kyla sich so schnell in ihn verliebt. Er ist ihr einziger richtiger Halt in der ihr unbekannten Welt und zudem ein Slater wie sie. Die Charaktere wurden insgesamt alle gut ausgearbeitet. Genauso wenig wie Kayla, weiß auch der Leser nicht, wer Freund und wer Feind ist. Grundsätzlich mißtraut man ersteinmal jedem neuen Protagonisten, was einen Teil der Spannung des Buches ausmacht. Neben Kyla und Ben haben mir Kylas Mutter und die Ärztin Dr. Lysander besonders gut gefallen.
Obwohl das Erzähltempo langsam beginnt und sich erst nach und nach steigert, hält Teri Terry den Spannungsbogen konsequent aufrecht. Dabei arbeitet sie weniger mit actionreichen Szenen, sondern mit häppchenweisen Informationen, die den Weg zur Wahrheit weisen. Dadurch konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Nach und nach kann der Leser zusammen mit Kyla die verschiedenen Puzzlestücke zusammmensetzen und nähert sich der Wahrheit. Dabei erfährt man viel und doch nichts. Denn mit den meisten Informationen kann man nicht viel anfangen, solange der Kontext fehlt. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, weil ich endlich wissen wollte, wer Kayla wirklich ist. Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger und lässt viele Fragen offen. Mich konnte die Geschichte vollkommen in ihren Bann ziehen und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung "Zersplittert" zu lesen.
Fazit: Gelöscht von Teri Terry ist ein wundervoller Reihen-Auftakt. Die Story konnte mich von Anfang an fesseln und punktet mit einer spannenden Handlung und einem tollen Schreibstil. Fans von Dystopien, die ohne actionreiche Szenen auskommen, werden diese Reihe lieben. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung, die ich nun direkt verschlingen werde.
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