Dr. Sex
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T.C. Boyle

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Beschreibung

Details

Sprecher

Jan Josef Liefers

Spieldauer

5 Stunden und 25 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Rezension

"T.C. Boyle und J.J. Liefers passen zusammen wie Gin und Tonic." ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
"Ein fesselndes und informatives Hörbuch. Für wen? Wer mehr über den Pionier der Sexualforschung wissen will - und keine Lust auf trockene Biografien hat." ("emotion")

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Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Sprecher

Jan Josef Liefers

Spieldauer

5 Stunden und 25 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

17.02.2005

Verlag

Der Hörverlag

Hörtyp

Lesung

Übersetzer

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

9783844502046

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Monogam oder Nicht-Monogam, heißt die Frage

Polar aus Aachen am 05.09.2007

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es fällt einem schwer von T.C. Boyle gelangweilt zu sein. Zu facettenreich sind seine Figuren, zu ausgefeilt seine Plots, und er weiß, mit Spannung umzugehen. So las man selbst Riven Rock einen knapp 550 Seiten langen Roman über einen von seiner Familie eingeschlossen Mann gern, weil Schauplatz und Nebenfiguren einen zu fesseln verstanden. Also fragt man sich, was stimmt mit Dr. Sex nicht? Die Geschichte Alfred Kinseys, dessen Report die amerikanische Gesellschaft aufrüttelte, in dem er eine Unmenge sexueller Biographien auswertete, lag Boyle offensichtlich so am Herzen, daß er sich detailversesessen der Geschichte annahm und sie etwas zu heroisch und selbstverliebt ausstattete. Nach einiger Zeit interessiert einen dieser Kensey nicht mehr, egal mit wem er es auch treibt, wie revolutionär seine Leistung auch gewesen sein mag. Boyles große Stärke Nebenfiguren, die um die Hauptfigur gruppiert sind, so auszustatten, daß ein Leser unbedingt herausfinden will, was aus ihnen wird, verfängt diesmal nicht. Sein John Milk bleibt blaß. Was nicht nur an dessen Namen liegt. Mit der Hälfte der Geschichte ist alles gesagt, egal welche überraschende Wendung Boyle auch einbaut. Wir verfolgen die Handlung, ohne daß sie uns packt. Etwas, was Boyle sonst immer schafft. Und das hat nichts damit zu tun, daß Sex einen vielleicht nicht interessiert.

Monogam oder Nicht-Monogam, heißt die Frage

Polar aus Aachen am 05.09.2007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es fällt einem schwer von T.C. Boyle gelangweilt zu sein. Zu facettenreich sind seine Figuren, zu ausgefeilt seine Plots, und er weiß, mit Spannung umzugehen. So las man selbst Riven Rock einen knapp 550 Seiten langen Roman über einen von seiner Familie eingeschlossen Mann gern, weil Schauplatz und Nebenfiguren einen zu fesseln verstanden. Also fragt man sich, was stimmt mit Dr. Sex nicht? Die Geschichte Alfred Kinseys, dessen Report die amerikanische Gesellschaft aufrüttelte, in dem er eine Unmenge sexueller Biographien auswertete, lag Boyle offensichtlich so am Herzen, daß er sich detailversesessen der Geschichte annahm und sie etwas zu heroisch und selbstverliebt ausstattete. Nach einiger Zeit interessiert einen dieser Kensey nicht mehr, egal mit wem er es auch treibt, wie revolutionär seine Leistung auch gewesen sein mag. Boyles große Stärke Nebenfiguren, die um die Hauptfigur gruppiert sind, so auszustatten, daß ein Leser unbedingt herausfinden will, was aus ihnen wird, verfängt diesmal nicht. Sein John Milk bleibt blaß. Was nicht nur an dessen Namen liegt. Mit der Hälfte der Geschichte ist alles gesagt, egal welche überraschende Wendung Boyle auch einbaut. Wir verfolgen die Handlung, ohne daß sie uns packt. Etwas, was Boyle sonst immer schafft. Und das hat nichts damit zu tun, daß Sex einen vielleicht nicht interessiert.

Packend!

Bewertung aus Göppingen (BaWü) am 04.12.2006

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

John Milk, eigentlich Literaturstudent, kommt eher zufällig über einen Sexvortrag des Zoologen Professor Kinsey an diesen heran. Der benötigt nämlich gerade einen Interviewer zum Aufbau seiner Studie - und Milk fühlt sich zu Prok (Abkürzung für Prof Kinsey) als Vaterfigur hingezogen. Im weiteren baut sich langsam mit weiteren Mitarbeitern der „Inner Circle" - so der amerik. Titel des Roman - um Kinsey auf, eingeweihte und zur Verschwiegenheit verpflichtete junge Männer, die von Prok auch zu homosexuellen Handlungen und schließlich Gruppensex angehalten werden. Schließlich sollen sie als Wissenschaftler alle Prüderie fallen lassen und sich auch privat ganz den Erkenntnissen ihrer Studien hingeben, frei nach dem Motto: alles ist erlaubt, da es ja auch so in der Gesellschaft vorkommt. Am Ende des Buches, als sich Kinsey mit seinen Veröffentlichungen schon auf der Höhe des Ruhmes befindet und seine Mitarbeiter zu Gruppensex vor laufender Kamera animiert, kommt es zu einem dramatischen Bruch und Milk schafft es, sich dem zunehmend negativen Einfluss Kinseys zu entziehen. Neben der Geschichte um Alfred Kinsey handelt das Buch von der Liebe zwischen John und seiner Frau Iris. Iris ist, im Gegensatz zu John, kritisch gegenüber Kinseys Handeln und Weltbild. Wirkt sie anfangs wie ein Moralapostel, wird bald klar, dass sie die Einzige ist, die sich nicht von Kinsey manipulieren lässt. Während ihr Mann versucht, nach Kinseys Vorstellungen zu leben und immer wieder zulässt, dass Kinsey sich in sein Leben (und das seiner Familie) einmischt, wirkt Iris dagegen. Was bei einem solchen Thema nahe läge, die exzessive Schilderung sexueller Handlungen, wird von Boyle eher behutsam eingesetzt. Wichtiger ist die eigentliche Botschaft des Romans, Milks Erfahrung, dass jenseits aller Messdaten über konvulsivische Zuckungen, Erektionsdauer und Gleitsekrete, ein viel größeres Reich zu entdecken ist: das der Emotionen, der Irrationalität, der Zärtlichkeit – und das der Liebe.

Packend!

Bewertung aus Göppingen (BaWü) am 04.12.2006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

John Milk, eigentlich Literaturstudent, kommt eher zufällig über einen Sexvortrag des Zoologen Professor Kinsey an diesen heran. Der benötigt nämlich gerade einen Interviewer zum Aufbau seiner Studie - und Milk fühlt sich zu Prok (Abkürzung für Prof Kinsey) als Vaterfigur hingezogen. Im weiteren baut sich langsam mit weiteren Mitarbeitern der „Inner Circle" - so der amerik. Titel des Roman - um Kinsey auf, eingeweihte und zur Verschwiegenheit verpflichtete junge Männer, die von Prok auch zu homosexuellen Handlungen und schließlich Gruppensex angehalten werden. Schließlich sollen sie als Wissenschaftler alle Prüderie fallen lassen und sich auch privat ganz den Erkenntnissen ihrer Studien hingeben, frei nach dem Motto: alles ist erlaubt, da es ja auch so in der Gesellschaft vorkommt. Am Ende des Buches, als sich Kinsey mit seinen Veröffentlichungen schon auf der Höhe des Ruhmes befindet und seine Mitarbeiter zu Gruppensex vor laufender Kamera animiert, kommt es zu einem dramatischen Bruch und Milk schafft es, sich dem zunehmend negativen Einfluss Kinseys zu entziehen. Neben der Geschichte um Alfred Kinsey handelt das Buch von der Liebe zwischen John und seiner Frau Iris. Iris ist, im Gegensatz zu John, kritisch gegenüber Kinseys Handeln und Weltbild. Wirkt sie anfangs wie ein Moralapostel, wird bald klar, dass sie die Einzige ist, die sich nicht von Kinsey manipulieren lässt. Während ihr Mann versucht, nach Kinseys Vorstellungen zu leben und immer wieder zulässt, dass Kinsey sich in sein Leben (und das seiner Familie) einmischt, wirkt Iris dagegen. Was bei einem solchen Thema nahe läge, die exzessive Schilderung sexueller Handlungen, wird von Boyle eher behutsam eingesetzt. Wichtiger ist die eigentliche Botschaft des Romans, Milks Erfahrung, dass jenseits aller Messdaten über konvulsivische Zuckungen, Erektionsdauer und Gleitsekrete, ein viel größeres Reich zu entdecken ist: das der Emotionen, der Irrationalität, der Zärtlichkeit – und das der Liebe.

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