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T. C. Boyle

1. América

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T. C. Boyle

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América

Aus der Reihe galleria
Gesprochen von
10
12,09 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Boris Aljinovic

Spieldauer

4 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.04.2007

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844505788

Beschreibung

Rezension

"T.C. Boyle schreibt so aufregend, dass seine Literatur es mit jedem guten Kino-Thriller aufnehmen kann."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Boris Aljinovic

Spieldauer

4 Stunden und 37 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.04.2007

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844505788

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • pearl-on-the-rox

    Book Circle Community

    5/5

    23.01.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Bewegende, sozialkritische Geschichte

    Es wird die Geschichte erzählt von wohlhabenden Amerikanern, die in den Canyons jenseits von Los Angeles Zuflucht suchen und von mittellosen Einwanderern, die ebenfalls in diesen Canyons leben - allerdings nicht in schönen Häusern. Sie versuchen, mit dem Lohn eines Tagelöhners und auf Gedeih und Verderb der Natur (die nicht sehr gnädig ist), ein Leben und eine Familie aufzubauen. Das Überleben, die Fehlkommunikation, die kulturellen und sprachlichen Unterschiede, die Not auf der einen und der immense Überfluss auf der anderen Seite. Dieses allgegenwärtige reich gegen arm und einheimisch gegen fremd fühlt sich so aktuell an. Die Geschichte spielt 1995, hat sich 2021 jedoch um einiges verschärft und umfasst nun auch irrationale Ängste gegenüber allen, die “anders” sind. Es wirft einfach ein hervorragendes Schlaglicht auf den Rassenkonflikt, der leider täglich sprunghaft in den USA zunimmt und regt zum Nachdenken über alle Seiten der Einwanderungsgleichung an und zeigt, wie die Dinge ausser Kontrolle geraten können, selbst bei den besten Absichten. Was wir heutzutage in Europa erleben ist ebenfalls unfassbar, aber es ist mehr oder weniger ein Zehntel dessen, was sich in den letzten fünf Jahrzehnten zwischen Mexiko und den USA abgespielt hat. Es ist besser wenn Romane nicht versuchen, politische Lösungen vorzuschlagen. T.C. Boyle vermeidet dies, er befasst sich einfach mit menschlichen Problemen und macht sie für den Leser so unfassbar real, ein begnadeter Erzähler und ein grossartiges Buch! Ich könnte es gleich nochmals lesen und in Anbetracht des aktuellen politischen Klimas in den USA, wie auch überall auf der Welt, würde ich mir wünschen, dass jeder diese Geschichte liest.

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    América liest man mit einer Hand...

    América liest man mit einer Hand vor Augen, an der man dann doch vorbeispinkst, weil man einfach wissen MUSS wie es weitergeht, obwohl man die Tragik kaum mehr aushält. Ein sehr sensibles Thema, großartig beschrieben. T.C. Boyle ist immer eine Empfehlung wert!

  • Bewertung

    5/5

    28.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wie so oft schafft es Boyle Ironie...

    Wie so oft schafft es Boyle Ironie und Ernsthaftigkeit so ineinander zu verstricken, dass der Leser/in nicht weiß, ob es zum Lachen oder Weinen ist. Die Geschichte spielt an der amerikanisch mexikanischen Grenze und ist so aktuell, bitter und böse, aber auch komisch, einfach gut.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    16.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    América

    Mitte der 90er Jahre geschrieben und unheimlich aktuell. Mexikanische Immigranten versus amerikanische Mittelschicht. Liest sich wie Science Fiction, ist aber harte Realität. Packend geschrieben. Macht nachdenklich und betroffen.

  • Xirxe

    aus Bad Pyrmont

    5/5

    21.10.2015

    Buch (Taschenbuch)

    1995 wurde dieses Buch…

    1995 wurde dieses Buch geschrieben, doch würde man es heute veröffentlichen, hätte vermutlich niemand Zweifel daran, dass es ein höchst aktuelles Werk ist. Denn nichts, absolut nichts hat sich seitdem verändert. Stattdessen existiert dieses beschriebene Szenario mittlerweile ebenso bei uns, wenn auch vielleicht noch nicht in dieser extremen Form. Boyle beschreibt in einem Zeitraum eines halben Jahres die Leben zweier Familien, die unterschiedlicher kaum sein könnten, obwohl die räumliche Distanz zwischen ihnen nur gering ist. Delaney, "liberaler Humanist ohne Verkehrssündenregister...", lebt in einer komfortablen Vorortwohnanlage von Los Angeles irgendwo in den Bergen, zusammen mit seiner Frau, deren Sohn, zwei Hunden und einer Katze. Cándido hingegen kam drei Wochen zuvor mit seiner jungen Frau aus Mexiko auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben. Nun hausen sie unweit von Delaneys Vorortsiedlung in einem Canon in einem behelfsmäßigen Unterschlupf und versuchen, genügend Geld zu verdienen um sich eine Wohnung leisten zu können. Die Wege der Beiden kreuzen sich, als Delaney Cándido anfährt, ihn mit 20$ 'abfindet' und danach versucht, mit seinem schlechten Gewissen klar zu kommen. Boyle zeigt hier kein Schwarz-Weiß-Schema auf, sodass man vielleicht mit der einen Seite mitleidet und der anderen ihr Unglück gönnt. Delaney, der klar der Bevorzugte ist, ist kein schlechter Mensch. Er wie auch seine Frau denkt liberal, ist umweltbewusst, voller Mitgefühl für die Armen dieser Welt, Mitglied beim Kinderhilfswerk undundund. Doch als seine Prinzipien herausgefordert werden und er ungewollt direkt in Kontakt mit den Armen dieser Welt gerät, sind seine Angst und Verunsicherung größer als die Standhaftigkeit seiner Werte. Sind die Mexikaner nicht doch alle Verbrecher? Verdrecken sie nicht die Natur, verstoßen immer wieder auf's Neue gegen Gesetze? Je öfter er mit diesem Anderen konfrontiert wird, desto größer wird die Furcht. Und seine Wut über die Widersprüchlichkeit seines Denkens und Handelns steigt und sucht sich ein Ventil... Aber auch die bedauernswerten Mexikaner sind nicht nur bemitleidenswerte Menschen, denn wie überall auf der Welt gibt es hier ebenso Kriminelle, die nicht dabei zögern, auch noch den Ärmsten ihr letztes Hab und Gut zu rauben. Dennoch wird klar: Wer nichts hat, muss nicht nur um Arbeit betteln, sondern tagtäglich um sein Leben kämpfen. Denn selbst die Natur stellt sich den Menschen in den Weg... Es ist ein unglaublich gutes, aber dennoch äußerst deprimierendes Buch, denn es zeigt den Zustand unserer Welt überdeutlich: Die Wohlhabenden wollen wohlhabend bleiben und bis auf mehr oder weniger größere Almosen nichts davon abgeben. Und die Armen, die sich ebenfalls etwas mehr Wohlstand wünschen, müssen dafür ihr Leben auf's Spiel setzen.

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