Mitten in den kanadischen Wäldern liegt das Solomon-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen Tal vor sich: Warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden? Was hat es mit den Jugendlichen auf sich, die Mitte der 70er in den Bergen verschwanden? Julia und ihre Clique sind ahnungslos, als sie ihr erstes College-Jahr beginnen. Doch sie werden bald herausfinden, nichts ist, wie es scheint und sie alle nicht ganz zufällig an diesem Ort sind.
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Das Tal Das Spiel - Krystyna Kuhn
Bewertung aus Sulzbach-Rosenberg am 01.03.2021
Bewertungsnummer: 1460575
Bewertet: eBook (ePUB)
Krystyna Kuhn hat einen sehr angenehm Schreibstil, der auch Spannung aufbaut.
Die Geschichte wird die meiste Zeit aus der Sicht von Julia erzählt. Ab und zu wird auch mal ein Kapitel aus der Sicht von Robert geschildert. Dies lockert die Story ein wenig auf und baut noch ein wenig mehr Spannung mit ein.
Die Protagonisten sind zum Großteil sehr sympathisch, wobei mir der ein oder andere aber auch tierisch auf die Nerven ging. Jula ist eine sehr angenehme Zeitgenossin, auch wenn man nur sehr wenig von ihr erfährt. Allgemein war nicht wirklich Tiefgang der Charaktere da. Man erfährt nur wenig über ihre Vergangenheit und Gedankenwelt. Es sind leider sehr viele Namen die man sich merken kann und ab und zu konnte ich die Namen keinen Charakter zuordnen konnte, dies legte sich aber gegen Ende des Buches.
Allgemein erfährt man nur sehr wenige Informationen in dem Buch. Ich hoffe diese wird in den nächsten Teilen noch ein wenig aufgeholt.
Die Story hinter dem Buch war sehr spannend und lies mich nur so durch die Seiten fliegen. Mit dem Ende hätte ich so auf jeden Fall nicht gerechnet und kam für mich sehr überraschend.
Ich bin sehr gespannt wie es am Grace College weiter geht.
Ein unheimliches College voller Geheimnisse - ein packender Reihenauftakt
books and phobia aus Halle am 08.06.2019
Bewertungsnummer: 1218676
Bewertet: eBook (ePUB)
Wenn ich etwas nicht mit einem Young Adult-Roman verbinde, dann Thriller. An Kriminalfälle, bin ich bereits gewöhnt, doch Thriller wanderten bisher selten in meine Hände. Dies soll sich nun ändern und mit „Das Tal – Das Spiel“ habe ich einen tollen Weg in dieses Segment gefunden.
Was ist unheimlicher als eine Highschool, die mitten in den Bergen liegt, deren Umgebung von Warnhinweisen durchsät ist und die nicht einmal von einem Satelliten aus ersichtlich ist? Also mir reichte dies schon, um den Ort in den kanadischen Wäldern, mehr als gruselig zu finden. Doch dies war erst der Anfang, denn irgendwas scheint dieser Ort mit den Menschen zu machen, womit nicht nur die Schule, sondern auch ihre Schüler und Lehrer, eine Gänsehaut bei mir hinterließen.
Der Start ins Buch erfolgte direkt mit dem Einzug in dieses College, in welchem nun auch die Geschwister Julia und Robert unterrichtet werden. Wirkte die Landschaft schon etwas eigenartig, so merkte man schnell, das auch mit den Beiden irgendetwas nicht zu stimmen schien. Denn gerade Robert kämpft zu Anfang mit Träumen, die ihn schreibend aufwachen lassen. Was ist hier also los? Diese Frage stellte ich mir oft, denn die Antwort wurde nur kleckerweise an mich weitergegeben. Doch dies fand ich nicht einmal schlimm, da die Erkundung der Umgebung und das Kennenlernen anderer Bewohner des College sehr interessant war.
Das Buch steigerte sich jedoch immer mehr, bis es zu einem Punkt kam, an dem es tatsächlich eine Tote gab. Ab da, schwankte die Stimmung schließlich vollends, da die nun die Frage im Raum stand, wie es dazu kommen konnte, denn ein Unfall war ausgeschlossen. Hier war es Julia, die Interesse an der Auflösung fand, da sie sich und ihren Bruder in Gefahr wähnte. Allgemein war Julia, die Aktivere der Geschwister. Robert blieb meistens außen vor, da er stärker mit sich zu kämpfen hatte. Warum? Hier durfte man am Ende des Buches aufatmen und die Geschichte der Beiden erfahren, die es übrigens wirklich in sich hatte.
Dies war möglich, da der Schreibstil der Autorin einfach Spannung erzeugte und einen wie gebannt, an den Seiten kleben ließ. Beschreibungen der bergigen Landschaft fühlten sich tatsächlich sehr düster an, zugleich aber auch unglaublich realistisch. Das Gleiche traf auf die Gestaltung der Charaktere zu, welche nicht nur ausgeprägte Persönlichkeiten aufwiesen, sondern es auch tatsächlich schafften mich an der Nase herumzuführen. Die Teenager und jungen Erwachsenen fühlten sich tatsächlich wie welche an und ärgerten mich mit Ansichten, über die ich als Erwachsene nur den Kopf schütteln konnte, aber als Teenager wohl ähnlich gehandelt hätte.
Da dies eine Reihe ist, wurden natürlich nicht alle Geheimnisse offenbart. Gerade die, die die Schule betreffen, blieben weiter im Geheimen, was mich unweigerlich dazuführen wird, auch die Nachfolger zu lesen. Doch dies werde ich mit Freude tun, denn ich möchte unbedingt wissen, was am Grace-College und in seiner unmittelbaren Umgebung noch geschieht. Bis dahin behalte ich diesen Band und seine Story auf jeden Fall im Gedächtnis.
Mein Fazit
Dies war einer meiner ersten Thriller-Bände im Jugendbuch-Bereich und ich muss sagen, das ich schwer angetan bin. Die Story blieb das Buch über stets spannend und erzeugte eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen konnte. Und dann erst die tolle Gestaltung von Umfeld und Charakteren. Ich bin auf jeden Fall begeistert und freue mich bereits auf den nächsten Band.
Meinung aus der Buchhandlung
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Im ersten Teil dieser Thriller-Serie geht es gleich ziemlich zur Sache: einige Wochen nach Schuljahresbeginn werden die Geschwister Robert und Julia in eine neue Eliteschule geschickt: mitten in den Rocky Mountains, abgeschnitten von der Welt.
Bei einer (heimlichen) Party am See verschwindet eine Mitschülerin, die kurz darauf samt ihrem Rollstuhl aus dem See gefischt wird- tot! Wer hatte Interesse am Tod dieser großartigen Hackerin? Und welche dunkle Vergangenheit haben Robert und Julia?
Zimperlich darf man hier nicht sein- aber wer es gerne etwas dicker aufgetragen mag, ist hier richtig!
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