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Jaume Cabre

1. Die Stimmen des Flusses

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Jaume Cabre

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Die Stimmen des Flusses

Aus der Reihe suhrkamp pocket
6
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Dietmar Mues + weitere

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2007

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

106

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783844503821

Beschreibung

Rezension

"Genialer kann man einen so herausragenden Roman nicht als Hörbuch umsetzen."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2007

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

106

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783844503821

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • sabatayn76

    aus Deutschland

    5/5

    01.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Von mächtigen Frauen, Faschisten und dem Rauschen des Pamano

    Inhalt: Die Lehrerin Tina Bros findet in einer abbruchreifen Schule eine alte Zigarrenkiste mit den Aufzeichnungen von Oriol Fontelles. Oriol war Lehrer in Torena, einem kleinen Ort in den Pyrenäen, und wurde 1944 in der Kirche ermordet. Tina sucht nach der Wahrheit und erforscht die Geschichte und die Geschichten des Dorfes, stößt auf Geheimnisse, Verschwörungen und Intrigen, erfährt von großer Leidenschaft, von Verrat und von Schuld. Immer mehr verschmilzt die Vergangenheit mit Tinas Leben und mit den jüngsten Ereignissen im Ort. Mein Eindruck: Cabré wechselt häufig die Zeit und die Perspektive, ohne dies im Text zu kennzeichnen. Sehr schnell werden zahlreiche Protagonisten eingeführt, deren Verbindung zueinander und deren zeitliche Einordnung anfangs noch unbekannt und eher verwirrend ist. Anfangs habe ich bisweilen die Orientierung verloren. Sobald ich mich jedoch eingelesen und mich auf Cabrés Stil eingelassen hatte, entstand ein sehr komplexes Bild des Dorfes, seiner Bewohner und des Franquismus. Cabré berichtet von Bespitzelungen, von Verhören, von Folterungen, von Gewalt, von Hinrichtungen, vom Widerstand. Er tut dies bisweilen in schonungsloser, doch stets in glaubwürdiger Weise. Durch die plötzlichen Zeitsprünge zeigt er den fließenden Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart und betont die Konsequenzen, die Geschichte Im Kleinen wie im Großen hat. Mein Resümee: Ein spannender Einblick in die Zeit des Franquismus.

  • J.G.

    aus Berlin

    5/5

    15.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Filmreife, geniale Story

    Im Jahre 2002 findet Tina Bros, eine Gmnasiallehrerin, in einer Schule alte Briefe an seine ihm unbekannte Tochter eines im Jahre 1944 verstorbenen Lehrers Oriol Fontelles. Viele Fragen tun sich auf. Wer ist dieser Mann? Wie hat er gelebt? Warum musste er sterben? Warum ist seine Tochter nicht bei ihm? Warum soll er selig gesprochen werden? Das sind die essentiellen Fragen des Romans von Jaume Cabré. Der Roman spielt in einem kleinen Dorf in Spanien unter dem Regimes Francos. Im Mittelpunkt des Romans steht zum einen die schöne, reiche und mächtige Elisenda und zum anderen der Dorfschullehrer Oriol, dessen Leben sich zwischen Faschisten, Widerstand, Verrat, Ehe, Vaterschaft und Leidenschaft abspielt. Cabré wirft dem Leser immer nur Bissen der Geschichte zu, so dass die Geschichte sich nur ganz langsam wie ein großes Puzzle zusammensetzt. Geschehnisse werden aus verschiedenen Blickwinkeln verschiedener Personen erzählt. Der Roman ist voller Wendungen und Überraschungen und Zeitsprünge. Die Protagonisten sind allesamt überzeugend charakterisiert und psychologisch stimmig. Ein einzigartiges Buch! Genial!

  • CaWa - die Leseratte

    aus Hilden

    5/5

    27.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großartiges, bewegendes Buch

    "Ich kann den Pamano hören", sagte Oriol. "Den Pamano kann man Torena aus nicht hören." "Ich höre ihn aber." Stille. "Du nicht?" Ventura unterdrückte ein Lächeln. Oriol bemerkte es und sah ihn verwundert an. "Es ist nur ... Als ich klein war, erzählten die alten Leute in Torena ..." "Was?" "Nichts. Sie sagten, den Fluß könnten nur die hören, die sterben müssen." Wenn man sich einmal auf dieses Buch eingelassen hat, lässt es einen nicht mehr los. Es ist einfach großartig, wie J. C. die Geschehnisse in Torena, einem Pyrenäendorf, in den 30er und 40er Jahren mit denen aus den Jahren 2001/2002 verknüpft. Das Buch erzählt, die Geschichte einer starken Frau, die noch im hohen Alter Sühne für ihre Taten leistet. Es erzählt die Geschichte eines Dorfschullehrers, der ungewollt zum Feigling, und ebenso ungewollt zum Freiheitskämpfer und zum Schluss zum Märtyrer wird. Es erzählt die Geschichte, einer Lehrerin, die nicht nur ihren Mann, sondern auch ihren Sohn verloren hat. Eben diese Lehrerin stößt bei der Recherche zu einem Buch auf die Geschichte von Elisenda und Oriol und setzt alles daran, die Wahrheit herauszufinden. Dieses Buch hinterlässt Spuren. Eine absolute Leseempfehlung. Es müsste mehr solch wunderbare Bücher geben, die Liebe, Zeitgeschichte und menschliche Abgründe so perfekt zusammenbringen.

  • Bewertung

    5/5

    04.12.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Eine hoch spannende Geschichte

    Man muss sich während der ersten 50 bis 60 Seiten erst an den etwas komplizierten Erzählstil und die vielen Personen gewöhnen, was viel Konzentration und einiges "Zurücklesen" verlangt. Aber die Mühe lohnt sich sehr! Es wird eine sehr spannende (Liebes-) Geschichte erzählt, die während des spanischen Bürgerkrieges beginnt und deren tödliche Leidenschaften noch fast 70 Jahre später auswirken. Uneingeschränkt zu Empfehlen!

  • Buchstabenfestival

    aus Deutschland

    4/5

    16.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Der Start in die Geschichte…

    Der Start in die Geschichte ist etwas mühsam. Der Autor springt völlig unvermittelt zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Dabei geht er nicht Kapitel- oder Abschnittsweise vor, sondern wechselt von einem Satz zum nächsten einfach den Ort, die Zeit und die Person. Wenn man sich aber in die Geschichte eingelesen hat, will man nur noch wissen, wie es weiter geht. Die Geschichte dreht sich um einen Lehrer aus dem Dorf Torena, der aus lauter Verzweiflung und Reue zum Widerstandskämpfer wird. In der Öffentlichkeit existiert jedoch ein anderes Bild von ihm...das als Verräter, der auch Kinder in den Tod schickt, das eines Faschisten. Seine schwangere Frau verläßt ihn, weil er in ihren Augen feige ist und er wird nie sein Kind sehen. Dafür schreibt er seinem Kind viele Hefte mit seinem Erlebnissen und versteckt sie vor dem Feind. 2002 findet eine Frau die Hefte und will nun die ganze Geschichte erfahren und macht sich auf dem Weg zu den Überlebenden. Eine spannende und verzwickte Geschichte, die einen langen Atem (es hätten auch 100 Seiten weniger sein können) und Aufmerksamkeit verlangt, aber sich lohnt.

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