Ohne Erinnerung an dein früheres Leben und mit kaum mehr als einem Schwert am Gürtel und einem Rucksack musst du dich, in einer dir unbekannten Welt voller Monster und Magie, deinem Schicksal stellen. Sei vorsichtig – denn DU der Leser dieses epischen Abenteuers – bist der Held in dieser Geschichte! DU entscheidest welchen Weg du wählst, DEINE Entscheidungen bestimmen darüber welchen Monstern du begegnest, welche Schätze du finden wirst und ob dein Abenteuer ein glückliches Ende nimmt!
Sei tapfer und weise und beginne DEIN Abenteuer – tritt ein in die Welt von Valeron und begegne der LEGION DER SCHATTEN!
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Rezension zu "Destiny Quest - Die Legion der Schatten"
Zsadista am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 898383
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Und wieder schlage ich mich in Schlachten, Quests und unmöglichen Entscheidungen. Wunderbar, ich liebe das!
Bei Destiny Quest ist es sogar ein ganz neues Spielvergnügen. Das Buch ist diesmal nicht am Stück zu spielen. Am Anfang gibt es eine Karte, wo man sich die Quests aussuchen kann. So ist es möglich, auch ein kurzes Stück zu spielen, ohne mittendrin aufhören zu müssen. Die einzelnen Missionen sind auch in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt. So kann man sich gleich dafür entscheiden, ob man heute lieber eine Speer-Quest ( leicht ) spielt oder bereit für eine Schwert-Quest ( sehr schwer ) ist.
Natürlich gibt es im Buch eine Karte, die Helden Bögen ( besser aus dem Internet herunter laden, als das Buch verschmieren ), Erklärungen zum Spiel, sowie ein Glossar. Also alles was der gierige Spieler braucht, ist vorhanden. Man braucht also nur noch einen Stift und man kann sich ins Abenteuer stürzen, dass man hoffentlich auch überlebt. Gut, ansonsten kann man das Blatt verstecken und die Quest neu spielen und so auf jeden Fall zum Helden mutieren.
Was soll ich groß sagen, das Buch ist klasse und ich werde es bestimmt noch öfters spielen. Schließlich würde ich ja gerne auch wisse, was ich in der anderen Richtung gefunden hätte.
Für Diablo-Fans
Bewertung aus Frankfurt am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 998628
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nach dem Spielen von Swen Harders Reiter der Schwarzen Sonne und Metal Heroes fiel mein Blick aufgrund der vielen guten Bewertungen auf Legion der Schatten.
Schreibstil und Humor gefielen sofort recht gut, das Questsystem ist innovativ und interessant gestaltet, indem die Geschichte nicht nur in Kapitel, sondern auch in unterschiedlich schwere Questen aufgeteilt ist.
Das Lektorat allerdings ist grauenhaft. Es gibt jede Menge Rechtschreib- und Grammatikfehler, und auch Referenzen zu Abschnitten fehlen häufiger.
Leider zeigten sich schon bald noch viele weitere Schwächen.
Die für das Spielen benötigten Würfel sind anders als bei den meisten anderen Spielbüchern nicht im Buch gedruckt und müssen daher noch extra bereit gelegt werden.
Ausrüstungsgegenstände können gefunden werden und leveln auch im Lauf der Geschichte mit, allerdings wächst der Rucksack nicht mit, weshalb man immer nur eine kleine, begrenzte Menge an Gegenständen nutzen (und mitnehmen) kann. Einmal ausgerüstete Waffen, Rüstungen oder Items lassen sich auch nicht verkaufen sondern nur vernichten. Ganze Ausrüstungssets vollständig zu finden wird dadurch fast unmöglich (und wenig erstrebenswert).
Diese Gegenstände sind darüber hinaus die einzige Möglichkeit, den Charakter zu entwickeln wechseln die Gegenstände, wechseln die Fähigkeiten und Talente. Das mag zwar abwechslungsreich sein, ist auf Dauer aber eher verwirrend und nervend.
Die Klassenwahl kann verändert werden, wenn man auf die entsprechenden Lehrmeister trifft. Allerdings wird damit die alte Klasse (und die dazu passenden Gegenstände) nutzlos. Schade.
Das Kampfsystem ist eine einzige Würfelorgie. Reines Glücksspiel mit endlosem Würfen, was sehr schnell nicht nur langweilig, sondern auch regelrecht frustrierend wird. Da man nicht sterben kann, sondern höchstens Gebrauchsgegenstände verbraucht, bleibt die Spannung irgendwann komplett auf der Strecke.
Auch die Questen sind leider viel zu trivial. Aufgabe A führt zu Weg B oder C, welche entsprechend zu Gegner D oder E führen, welche nach dem Kampf je 3 Gegenstände fallen lassen, von denen man sich einen aussuchen kann das aber auch nur, wenn man den Gegenstand gleich ausrüstet.
Hat man Pech, ist für die eigene Charakterklasse (und nur diese Gegenstände kann man praktisch nutzen) sowieso nichts Passendes dabei.
Es gibt dabei auch keine Möglichkeit des taktischen Vorgehens, da es keinerlei Hinweise im Text gibt, welcher Gegner wo lauern könnte oder welcher Weg der Beste wäre. Es ist also eine reine Glückssache, ob man nun auf den einen oder den anderen Gegner trifft auf die Geschichte hat es aber sowieso keinen Einfluss.
Es erinnert stark an Diablo. Man stolpert durch die Welt, kämpft beinahe grundlos gegen irgendwelche Gegner, die nach ihrem Dahinscheiden einige eher weniger nützliche Gegenstände fallen lassen, und zieht weiter.
Die Story bleibt flach, und auch wenn ab und an moralische Entscheidungen getroffen werden müssen haben diese absolut keine weitreichenden Konsequenzen und keinen Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse: die Geschichte ist reines Railroading, die Hauptstory dabei leider nicht allzu fesselnd bzw. die Nebenquests derart zahlreich und unzusammenhängend, dass man sie völlig aus den Augen verliert.
Ich habe das Buch nach einer gefühlten Ewigkeit und kurz nach Beginn des dritten Kapitels für mich beendet.
Fazit:
Wer komplexe Geschichten à la Witcher mit vielen Entscheidungen, Konsequenzen und unterschiedlichen Enden mag sollte sich eher an Swen Harders Büchern versuchen.
Wer allerdings Diablo liebt wird sehr viel Spaß mit diesem Spielbuch haben!
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