Fehdeführung als Mittel rechtlicher Selbsthilfe am Beispiel der Billunger im 10. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-83607-0
Das Ziel dieser Untersuchung ist es deshalb herauszufinden, welche Auswirkungen die Er-nennung Hermann Billungs zum princeps militiae für die familieninterne Hierarchie der Bil-lunger hatte. Dies wird im Rahmen der Aufstände Wichmanns und seiner Söhne dargestellt und vor dem Hintergrund des historischen Kontextes diskutiert werden. Dabei wird insbe-sondere der Fragestellung nachgegangen, welche Form diese Auseinandersetzung annahm und welchen Möglichkeiten und Grenzen dabei die Fehdeführung der Wichmannschen Linie unterlag. Ferner, inwiefern die grenzenlose Selbstjustiz der Söhne Wichmanns der dignitas eines Adligen überhaupt noch Rechnung tragen konnte?
Aus diesem Grund wird zunächst die Struktur ottonischer Herrschaft dargestellt, um die Konventionen in Bezug auf Konfliktführung und -beilegung im 10. Jahrhundert deutlich zu machen. Danach werden die einzelnen Erhebungen sowohl Wichmanns als auch seiner Söh-ne chronologisch im Kontext der Zeit durch Quellenanalyse und -einbezug diskutiert werden.
Die wichtigste Literatur umfasst vor allem die Erkenntnisse von ALTHOFF und KAMP in Bezug auf die Konfliktführung und -beilegung im 10 Jahrhundert sowie die Forschungserkenntnisse von ALTHOFF, aber auch FREYTAG zum Geschlecht der Billunger. Darüber hinaus zur Organisation von Königsoppositionen von ALTHOFF und FICHTENAU sowie die Darstellungen der Aufstände Wichmanns durch B
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