Produktbild: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki Roman

44

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43866

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,5 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Bernstein / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Shikisai wo motanai Tazaki Tsukuru to, kare no junrei no toshi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74900-3

Beschreibung

Rezension

Anja Menne, Literatur-Expertin Thalia:
"Was für eine schreckliche Vorstellung: Man ist seit Jahren Teil einer engen Fünferfreundesclique und von einem Tag auf den anderen wollen die anderen Vier nichts mehr von einem wissen. Keine Antworten, keine Erklärungen. Man stürzt - ohne zu wissen warum - in den Abgrund. Genauso ergeht es Herrn Tazaki - und er bleibt erst einmal lange liegen in diesem Abgrund, verzweifelt, will sich umbringen, ist aus dem Leben katapultiert. Langsam, sehr langsam, fasst er wieder Fuß. Und irgendwann Jahre später macht er sich - unterstützt und inspiriert von einer neuen Liebe - auf, um die Freunde von damals zu befragen und sich seinen Dämonen zu stellen. Packend, manchmal kaum auszuhalten und furios erzählt."

Produktdetails

Verkaufsrang

43866

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,5 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Bernstein / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Shikisai wo motanai Tazaki Tsukuru to, kare no junrei no toshi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74900-3

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Simon Garfield

    5/5

    21.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Düster

    Depressiv,... Ein Typ verliert seine ganzen Freunde, wird ausgegrenzt, weiß nicht warum.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    15.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Sind Farben für die Freundschaft wichtig?

    Nicht umsonst ist "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" ein SPIEGEL Bestseller, ist es doch wieder typisch für einen Murakami-Roman und somit für all die Murakami-Fans auf der Welt, zu denen ich mich seit Kurzem zähle, ein Kauf in der Buchhandlung. In dieser Geschichte beschreibt Murakami die Freundschaft von Tsukura Tazaki und seinen vier Freunden in ihrer Heimatstadt Nagoya. Auch nach seinem Umzug nach Tokio treffen ich die fünf Freunde in allen Ferien und verbringen genauso viel Zeit wir früher. Doch eines Tages geht nicht mehr ans Telefon, keiner ruft zurück und die Freunde teilen Tazaki mit, dass sie keinen Kontakt mehr wünschen... Ich habe das Buch verschlungen, beschreibt es doch auf sehr philosophische und poetische Weise ein Leben in Japan (sehr Murakami-typisch). Es zeigt verschiedene Aspekte der japanischen Kultur in ruhiger und entspannter Atmosphäre und das Einzige, worüber man sich ärgert, ist die Tatsache, dass das Buch irgendwann ausgelesen ist. Ich werde mir nach dieser Lektüre zumindest alle weiteren Murakami-Titel kaufen und einen Japan-Urlaub buchen! Einen Extrapunkt gibt es für das schöne Cover, das mich persönlich sehr anspricht.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    08.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Wie sehr kann es schmerzen, verlassen oder verstoßen zu werden?

    Der Schüler Tsukuru Tazaki und seine 4 Freunde (2 Jungs, 2 Mädchen) erleben mit etwa 17 Jahren eine Zeit der "vollkommenen Harmonie und Freundschaft". Als junger Student wird Tazaki plötzlich von der Gruppe (kommentarlos und mit brutaler Konsequenz) verstoßen!! Die Trauer über den Verlust der Freunde bringt ihn während eines halben Jahres fast an den Rand des Todes. Wie und warum er sich 16 Jahre später auf die Suche nach diesen 4 Menschen macht, das lesen Sie am besten selbst. Welch' körperliche und seelische Verheerungen "Ausgestoßensein" anrichten kann, beschreibt Murakami in diesem Taschenbuch meisterhaft!

  • Bewertung

    aus Wien

    3/5

    29.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht mein Roman

    Eine Erzählung über das "zu sich selbst finden". Um in der Gegenwart bestehen zu können, muss Tazaki mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Leider nicht mein Roman, kam mit dem langatmigen Erzählstil überhaupt nicht klar.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    02.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Perfektes Handwerk, keine…

    Perfektes Handwerk, keine Kunst Die Fangemeinde von Haruki Murakami, zu der auch Teile des Feuilletons gehören, wird nicht müde, den japanischen Bestsellerautor seit Jahren als den heißesten Favoriten für den Nobelpreis zu rühmen. Sein Roman «Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki» wurde gleich am Erscheinungstage in Japan 100.000mal verkauft, und auch die exzellent übersetzte deutsche Ausgabe war 2014 auf Anhieb erfolgreich. Ist man in Stockholm derart inkompetent, eine solche literarische Lichtgestalt nicht zu erkennen, sie also Jahr für Jahr immer wieder schnöde zu ignorieren? Handelt es sich um «Literatur des kleinsten gemeinsamen Nenners», wie geschrieben wurde, oder ist Murakami «ein gegenwärtiger Meister der Weltliteratur», wie man an anderer Stelle lesen konnte? Tsukuru Tazaki, ein 36jähriger Ingenieur mit dem einst ungewöhnlichen Studienschwerpunkt Bahnhöfe, arbeitet in Tokio bei einer Eisenbahngesellschaft. Er lebt sehr zurückgezogen und leidet psychisch unter einem schlimmen Schock, den er vor sechzehn Jahren erlitten hat, als ihn seine fünfköpfige Jugendclique ohne Erklärung brüsk aus ihrer engen Gemeinschaft ausgestoßen und fortan absolut ignoriert hat. Die quälende Ungewissheit über die Gründe für seine Abweisung nahm ihm allen Lebensmut, monatelang trug er sich damals mit Suizidgedanken. Als er nun Sara kennen lernt und ihr von seinem Trauma erzählt, überzeugt ihn die zwei Jahre ältere Frau schließlich, sich endlich den Dämonen der Vergangenheit zu stellen, die Hintergründe für das Verhalten seiner damaligen Freunde zu klären. Und so macht sich Tsukuru zu seiner Pilgerreise auf. Er besucht zunächst in seiner Heimatstadt Nagoya die beiden Männer ihrer damaligen Clique, von denen er erfährt, was der Grund war für ihre brüske Abkehr. Über die beiden Mädchen hört er außerdem, dass eine in Finnland lebt und dass die andere vor sechs Jahren ermordet wurde, der Täter konnte aber nicht ermittelt werden. Spontan macht er sich auch auf die Reise nach Finnland. Hier noch mehr zu erzählen wäre unfair, denn der Roman lebt zu einem nicht geringen Teil von der Spannung, die der Autor in seinem klug konstruierten Plot aufbaut. Aber was ist denn nun der so genannte Murakami-Effekt? Zunächst fällt auf, dass auch in diesem Roman wieder einige autobiografische Bezüge vorliegen, die Musik ist leitmotivisch eingebaut in die Handlung, als Jazz einerseits, was bei dem ehemaligen Plattenverkäufer und Jazzbarbesitzer nicht weiter verwundert. Aber auch, bis in den Titel hineinwirkend, als Klaviermusik von Liszt, aus dessen Années de pèlerinage, den Pilgerjahren, das Stück «Le Mal du Pays», das Heimweh also, ein wiederkehrendes Motiv bildet. Auch der Verlust eines Menschen und die vergebliche Suche ist ein häufiges Thema bei Murakami, seine Protagonisten sind wie hier im Roman meist gebildete Männer Mitte Dreißig, denen dann die typischen «Murakami-Mädchen» gegenübergestellt sind, keine makellosen Schönheiten, die gleichwohl aber äußerst anziehend wirken. Was den Leser vor Allem aber faszinieren dürfte ist der seelische Abgrund, an dem sich der Plot entlang hangelt, die unbarmherzige Abkehr der Clique, die suizidale Phase des farblosen Helden, der unaufgeklärte Mord, natürlich auch die Fallstricke der Liebe. Und - last but not least - ist es die jugendliche Zuversicht, dass eben nicht alles «im Fluss der Zeit» verschwindet. All diese literarischen Zutaten sind hier gekonnt in eine angenehm lesbare Prosa umgesetzt, mit glaubwürdigen Figuren als Akteuren und einem stimmigen Ambiente als Bühne. Weniger überzeugend sind die philosophischen Ergüsse, mit denen der Autor die Welt zu erklären sucht. Und auch die reichlich eingebaute Symbolik, die bei den Farben ihren Höhepunkt erreicht, worauf ja schon der Buchtitel hinweist, wirkt übertrieben, geradezu gekünstelt - und irgendwie auch anbiedernd. Mir aber schwant, dass für einen Nobelpreis denn doch der dichterische Genius fehlt. Perfektes Handwerk, keine Kunst!

Kundinnen und Kunden meinen

5

33

4

6

3

3

2

2

1

0

Bewertungen (44)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki