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28 Tage lang Roman. Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2014

12

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10685

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.08.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26663-8

Beschreibung

Rezension

Ein überwältigendes Buch über den Aufstand im Warschauer Ghetto ("News")
Hut ab vor diesem Autor, der uns mit seiner Geschichte überrascht und fesselt. ("Literaturkurier")
Safier meistert die Gratwanderung zwischen höherem Anspruch und spannender Unterhaltung. ("Donaukurier")
Man kann gar nicht mehr aufhören, das Buch zu lesen, wenn man einmal damit angefangen hat. ("Berliner Morgenpost")

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Verkaufsrang

10685

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.08.2015

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Weiß / Seidengrau

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26663-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    04.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut lesbar

    Wir haben das buch in der schule gelesen und ich finde es war einfach geschrieben und deshalb auch gut lesbar. Ich fand auch als 14 jährige verstand man das buch und konnte sich in die Geschichte hinein versetzen.

  • Zessi79

    5/5

    03.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein Mensch willst du sein?

    Inhaltsangabe: 28 Tage um ein ganzes Leben zu leben, um die wahre Liebe zu finden, um eine Legende zu werden. Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang. 28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt. 28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört. 28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben. 28 Tage, um eine Legende zu werden. Meinung: Der Schreibstil hat mir super gut gefallen, locker und der Stimmung angepasst. Man war sofort im Buch drin und kam sich sofort vor, als wäre man mitten im Ghetto und würde das alles selbst erleben und erfahren. Teilweise musste ich das Buch zur Seite legen, weil ich es so furchtbar fand. Andererseits konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen, weil es sehr spannend war und ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter ging. Mira fand ich von Anfang an sympathisch. Sie ist eine unheimlich starke Persönlichkeit und denkt eher an andere als an sich selbst. Daher schmuggelt sich zu Beginn auch, um Essen für Ihre Mutter und ihre Schwester zu organisieren. Der Vater ist tot und der Bruder bei der Judenpolizei, daher muss sie sich selbst um das Essen kümmern. Später als sich Mara dem Widerstand anschließt, tut sie das für die Zukunft aller Juden. Mira aber auch die anderen Protagonisten waren gut beschrieben, man konnte sie sich bildlich vorstellen. Im Buch gab es auch einige Situationen, wo ich mir erst gedacht habe, so hätte ich nicht entschieden, bei längerem überlegen kam ich aber zu dem Entschluss, dass ich an Mira's Stelle in ihrer Situation evtl. genau gleich gehandelt hätte. Hier passt die eigentliche Hauptfrage des Buches sehr gut: "Was für ein Mensch willst du sein?" Nach Beendigung des Buches hat mich diese Frage noch lange beschäftigt… Was mir nicht so gefallen hat, war das Ende, da dies wirklich sehr abrupt kam. Ich hätte gerne noch gewusst, was nach den 28 Tagen passiert ist. Fazit: Tolles Buch über eine erschütternde Zeit. War beim Lesen mitten im Warschauer Ghetto. Kann das Buch absolut empfehlen.

  • Coco94

    aus Wien

    5/5

    17.09.2016

    Buch (Taschenbuch)

    28 Tage Lang

    "Welcher Mensch willst du sein?".. Eine Frage die sich jeder von uns einmal im Leben vermutlich stellen wird. Ein kurzweiliger Roman, welcher uns das Leben im Warschauer Ghetto näher bringt. Wirklich Top!

  • Stefanie Willaredt

    aus Bonn

    4/5

    06.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Sollte Pflichtlektüre an allen Schulen sein

    Das hätte ich Safier nicht zugetraut: eine Familiengeschichte, die im Warschauer Ghetto spielt und die Schrecken dieser Zeit nochmals deutlich vor Augen führt. Verdeutlicht jungen Leuten nochmals sehr gut, was es zu dieser Zeit bedeutete den " falschen " Glauben zu haben.

  • NiWa

    4/5

    25.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    28 Tage lang

    Warschau 1943. Die Juden wurden von den Nazis im Ghetto zusammengedrängt und allmählich lüften sich die Reihen, weil die „Umsiedelung“ begonnen hat. Mira lebt mit ihrer Familie im Ghetto und schließt sich dem Widerstand gegen die SS an. Und sie trotzen der Besatzung länger als sie es selbst je vermutet hat: 28 Tage lang. David Safier erzählt die sehr wichtige Geschichte des Aufstands im Warschauer Ghetto, der tatsächlich statt gefunden hat. Man liest leider nur selten davon, umso bemerkenswerter ist es, dass sich Safier damit auseinandersetzt, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Beachtlich ist die Botschaft, die immer wieder in den Vordergrund rückt: „Was für ein Mensch möchtest du sein?“ Das hat mir besonders gut gefallen, weil gerade diese Frage niemals an Aktualität einbüßen wird. Sie sollte laufend einen Weg in unser Bewusstsein finden und ständig auf’s Neue von jedem Menschen für sich beantwortet werden. Noch besonderer ist die Art und Weise wie der Autor davon erzählt. In einer sehr modernen Sprache, ausgestattet mit einer jugendlichen Protagonistin geht er den Widerstand gegen die Nazis an. Dieser Punkt ist meiner Meinung nach Vor- und Nachteil zugleich. Ohne jeden Zweifel wird damit eine jugendliche Leserschaft angesprochen, die sich dadurch mit dem Holocaust und dem Verbrechen an den Juden auseinandersetzt. Hier wird ein sehr behutsamer Einblick ins Ghettoleben gegeben, der sehr realistisch von den damaligen Zuständen berichtet, mit der Wucht der Wahrheit konfrontiert, aber gleichzeitig nicht zu sehr schockiert, um jüngere Leser nicht allzu überfordern. Trotzdem bleibt nichts ausgespart, aber Safier hat ein bemerkenswertes Talent gezeigt, den Leser auf eine einfühlsame Weise an vielem teilhaben zu lassen und ihn zum Nachdenken anzuregen: „Woran glaubst du denn noch, Jurek?“ „Ich glaube an Marmelade.“ „An was?“ Ich war völlig verblüfft. „Wenn ich schon sterbe, dann wenigstens mit Marmelade“ (S. 167) Andrerseits ging mit durch den modernen Anstrich zu viel der damaligen Zeit verloren. Es ist nicht nur die Wortwahl, die dieser häufig nicht entspricht, sondern auch Gesten, Handlungen und Gedanken, die es in den 1940er-Jahren - auch nicht im Warschauer Ghetto - so gegeben hat. Protagonistin Mira ist meiner Meinung nach eine Superheldin, die man als Leser eher in einer Dystopie anzutreffen erwartet und kein Mädchen, das heute schon um die 90 Jahre alt sein müsste. Obwohl diese dystopische, actiongeladene Handlung auf der einen Seite sehr ansprechend ist, gab sie mir andrerseits das Gefühl, eine komplett fiktionale Geschichte zu lesen und hier weiß ich nicht, ob das im Endeffekt tatsächlich so gut sein kann. Abgesehen von dieser Kritik, sei sie nun angebracht oder nicht, habe ich dieses Buch sehr gern gelesen, mit dem jüdischen Widerstand im Ghetto gekämpft, gelitten und gelacht, und hatte dabei ständig all die Menschen vor Augen, die nicht die Chance hatten, dem Holocaust die Stirn zu bieten.

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