Die Mimesistheorie von René Girard am Fallbeispiel der Yanomami Eurozentrische Wissenschaftskonstrukte auf Kosten indigener Kulturen
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- Deutsch ausgewählt
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Verlag:EHV Academicpress
49,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.01.2015
Verlag
EHV AcademicpressSeitenzahl
104
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
163 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-945021-17-0
Zur Beweisführung seiner Theorie zieht Girard ethnographische Berichte von Kulturen wie den Yanomami heran, die sich aufgrund fehlender Gewalteindämmung scheinbar in einem dauerhaften Kriegszustand befinden. Mit solchen eurozentrischen und wissenschaftlich ungeprüften Urteilen hat Girard ebenso wie andere namhafte Wissenschaftler dazu beigetragen, dass die Yanomami zum Spielball wissenschaftlicher Diskussionen wurden. Dieses Buch verdeutlicht, wie Girard und viele Ethnologen durch ihre Suche nach eurozentrischen Wahrheiten nicht nur ein gewalttätiges Bild der Yanomami produziert, sondern durch ihr Auftreten sogar die Gewalt bei den Yanomami erst befördert haben, ohne in der Retrospektive zu reflektieren, dass sie im Kampf um ihre Deutungshoheiten selbst eine symbolische Gewalt anwenden.
Girards Theorie hält einer wissenschaftlichen Analyse ebenso wenig stand wie die anderen anhand der Yanomami aufgestellten Gewalttheorien, welche in diesem Buch der Fundamentaltheorie von Girard gegenübergestellt werden.
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