Ein Mauerfall. Zwei Perspektiven Eine vergleichende Analyse der Berichterstattungen rund um den Mauerfall in Ost und West in Printmedien
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Sprache:Deutsch
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
68
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
112 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-87471-3
"Die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe noch nicht beseitigt sind" versicherte der Generalsekretär der DDR, Erich Honecker, noch im Januar 1989. Tatsächlich "fiel" die Mauer nur zehn Monate später. Heute sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen und die Bundesrepublik Deutschland kann im Oktober diesen Jahres den zwanzigsten Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung feiern. Anlässlich dieses Jubiläums wird der Einigungsprozess 1989 bis 1990 Thema vieler Berichterstattungen sein, wie auch der Mauerfall, der sich bereits im letzten November zum zwanzigsten Mal jährte. Im Mittelpunkt dieser Berichte standen persönliche Geschichten sowie die historischen Geschehnisse, die den Weg zur deutschen Einheit ebneten. Damals überschlugen sich die Ereignisse nahezu. Angestoßen von dem Abbau ungarischer
Grenzanlagen nach Österreich und der darauffolgenden Fluchtversuche unzähliger DDR-Bürger über die Volksrepublik in den Westen, sowie den nachgewiesenen Wahlfälschungen der SED, entfaltete sich eine Kette von historischen Geschehnissen. Was noch am Anfang des Jahres niemand für denkbar hielt, ereignete sich nun im Herbst 1989 innerhalb kürzester Zeit. In nur wenigen Wochen zerbrach das Regime nach vierzigjähriger Vorherrschaft wie im Zeitraffer. Geschwächt von den zahlreichen Fluchtversuchen und öffentlichen Protesten im Sommer geriet die Partei immer mehr unter Druck. Als Ungarn sich schließlich im September entschied, die Grenze nach Österreich endgültig zu öffnen, was den Flüchtlingsstrom in den Westen noch mehr antrieb, sah sich die SED in einer ausweglosen Lage und traf daher eine folgenreiche Entscheidung. Honecker war laut der Parteimitglieder nicht mehr dazu fähig, einen Umschwung der Situation zu bewirken, weswegen man ihn am 18. Oktober absetzte. Mit der Nachfolge von Egon Krenz als Generalsekretär wuchs die Kritik an der Regierung. Alle Versuche der Politiker, die Regierung wieder zu stabilisieren, schlugen fehl. Selbst die Ankündigung neuer Reiseregelungen änderte nichts daran. Die Oppositionsbewegungen, die ihren Höhepunkt im November in Berlin fanden, sowie die Fluchtversuche aus der Republik nahmen kein Ende. [...]
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