Grausame Morde auf der grünen Insel
Nach einem längeren Auslandsaufenthalt kehrt die ehrgeizige Polizistin Grace O¿Malley nach Irland zurück und übernimmt dort die Leitung des Morddezernats in Galway. Ihr erster Fall, der Mord an der jungen Studentin Annie, hat es in sich: Gleich drei prominente Männer geraten in den Fokus ihrer Ermittlungen. Und alle drei scheinen etwas zu verbergen. Als kurze Zeit später zwei von ihnen ebenfalls tot sind, gerät Grace zunehmend unter Druck. Die Ereignisse überstürzen sich, als auch noch ihre Tochter spurlos verschwindet ...
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Familie über alles
Gaso (Mitglied der Book Circle Community) am 30.10.2023
Bewertungsnummer: 2057120
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Grace O’Malley ist in ihre Heimat zurück gekehrt und übernimmt die Leitung des Morddezernates in Galway. Ihr erster Fall, der Mord an einer jungen Studentin, nimmt sie auch gleich sehr persönlich in Anspruch. Wie weit ist ihr verhasster Onkel und gleichzeitig Bürgermeister von Galway darin verwickelt? Auch ihre Tochter steckt mitten in der Pubertät und damit in einer schwierigen Phase für alle Betroffenen. Leider wird sie auch von ein paar ihrer neuen Kollegen im Dezernat noch nicht richtig akzeptiert. Einzig ihr Kollege Rory steht absolut hinter hier.
Dies ist der erste Band aus der Grace O’Malley-Krimi Reihe. Ich finde sie sehr spannend geschrieben. Es braucht allerdings schon ein paar Seiten bis man sich so richtig eingefunden hat. Aber es wird immer spannender und wartet mit unerwartet Wendungen auf. Das Grundthema, die Biopiraterie, ist hochaktuell und sehr einfach erklärt.
Für alle Krimifans kann ich es nur empfehlen.
Eine Ermittlerin in Irland
Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 25.07.2016
Bewertungsnummer: 962980
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Grace O'Malley ist gebürtige Irin und kommt nun nach langer Abwesenheit in Dänemark zurück nach Irland. Dort nimmt sie bei Garda eine leitende Stelle ein, die sie, sehr zum Unwillen eines Kollegen, durch ihren einflussreichen Onkel Jim O'Malley bekommen hat.
Es dauert auch nicht lange, da wird sie mit dem ersten Mordfall konfrontiert. Eine junge Studentin für Meeresbiologie wird im Wagen einer Geisterbahn tot aufgefunden. In den Fall involviert sind auch Grace Onkel Jim O'Malley wie auch weitere einflussreiche Personen, bei denen die Studentin putzen ging.
Verwunderlich ist nur, dass das Konto der Toten einen Betrag vorwies, der mit alleinigem Putzen definitiv nicht zu erreichen wäre.
Welcher Zusammenhang besteht da und was ist mit den weiteren zwei Toten, für die sie ebenfalls geputzt hatte?
Als wäre das noch nicht genug, gibt es für Grace auch noch private Probleme. Kann sie das alles bewältigen? ...
Grace ist zurück in Irland und übernimmt eine leitende Stelle bei Garda, der irischen Polizei. Sie ist ein Einzelgänger. Ihre einzige Tochter, die sie in jungen Jahren unehelich zur Welt brachte, lebt in der Familie ihres Bruders und seiner Frau. Die sind ihrer Tochter mehr Familie als sie für ihre Tochter Mutter sein konnte. Trotz allem liebt sie ihre Tochter, die schon im pupertären Alter ist, und macht sich Gedanken und Sorgen um sie.
Als sie ihren ersten Mordfall auf den Tisch bekommt, hat sie gleich alle Hände voll zu tun. Viele Dinge sind unstimmig. Eine Studentin, die als Putzhilfe bei einflussreichen Leuten arbeitet, um ihre Eltern und ihre behinderte Schwester zu unterstützen, hat jede Menge Geld auf dem Konto.
Wie kam sie auf ihre Arbeitgeber, wer hat sie vermittelt? Dann sterben zwei weitere Personen, für die sie geputzt hatte. An Zufall glaubt keiner.
Eine große Hilfe sind ihr bei den Ermittlungen ihr Kollege Rory Coyne und der Privatdetektiv Peter Burke, den sie schon aus ihrer Jugend kannte. Rory ist ein gutmütiger Mensch, hat einen Haufen Kinder und das sogenannte "zweite Gesicht". Die letztere Eigenschaft wurde meiner Meinung nach ein wenig vernachlässigt, da hätte man mehr mit machen können, ohne unglaubwürdig zu wirken.
Im Hintergrund ist da natürlich noch der Kollege, der bei der Besetzung von Graces Posten ins Hintertreffen geriet. Er will nichts mehr, als dass Grace bei der Aufklärung des Falls versagt.
Dieser Band ist der Auftakt einer geplanten Reihe um die irische Ermittlerin Grace O'Malley. Meine ersten Gedanken zum gewählten Namen von Grace gingen auch gleich auf die berühmt / berüchtigte Piratin und Clanchefin aus dem 16. Jh. gleichen Namens. Warum die Autorin diesen Namen für ihre Protagonistin gewählt hatte, erschließt sich mir nicht. Die beiden Frauen hätten nicht unterschiedlicher sein können.
Die Protagonistin Grace ist eine taffe Frau, die für Gerechtigkeit steht und diese auch durchsetzen will. Ihr Verhältnis oder besser gesagt, ihre Beziehung zu ihrer Tochter, die sie ihrem Bruder überlassen hat, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Sie macht sich zwar Sorgen, aber die Prioritäten haben sich meiner Meinung nach ein wenig zu sehr auf das berufliche konzentriert als auf das private.
Der Roman ist ein Krimi mit gleichbleibender Spannung.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Schönheiten von Irland dem Leser nahezubringen. Ebenso erhält der Leser einen kleinen Einblick in die Geschichte Irlands und deren Traditionen.
Das Buch lässt sich gut lesen. Die Liebe der Autorin zum Land ist durchaus erkennbar. Die Recherchen sind gut, lassen sich nachvollziehen und sind glaubhaft.
Ein kleiner Tripp nach Irland mit Mord, Macht und Gier, Missgunst, Vetternwirtschaft u.v.a.m
Meinung aus der Buchhandlung
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Nach einem langen Auslandsaufenthalt übernimmt Grace O' Malley die Leitung des Morddezernats in Galway. Die Kollegen machen es ihr nicht leicht und auch innerhalb der Familie gibt es jede Menge Zündstoff. In die angespannte Stimmung hinein bekommt sie es dann auch noch mit einem brisanten Mord zu tun. Hannah O'Brien lässt ganz viel Lokalkolorit und irische Mentalität in ihren Krimi mit einfließen. Hat Spaß gemacht!
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