Produktbild: Der Schlangenbaum

Der Schlangenbaum Roman

1

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

62107

Erscheinungsdatum

05.03.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2629 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462308730

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite, ein Kriminalroman könnte nicht spannender sein.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

62107

Erscheinungsdatum

05.03.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2629 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462308730

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein Mann auf der Flucht

kingofmusic aus Bielefeld am 05.07.2016

Bewertungsnummer: 960198

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Irgendwie, auf eine kaum merkliche Weise, waren ihm die Wünsche abhanden gekommen. Sie waren durch die vielen kleinen Gewohnheiten und die vielen kleinen Notwendigkeiten aufgerieben worden.“ (S. 268) Dieses Jahr ziehen sich drei rote Fäden durch meine literarischen Vorlieben: 1. Französische Krimis 2. Biografien 3. (Sinn-)Suche nach den Inhalten des Lebens In letztere Kategorie fällt auch „Der Schlangenbaum“ von Uwe Timm. Es ist ein für meine Begriffe sogenanntes „Kann, muss man aber nicht lesen“-Buch. Es lässt mich etwas ratlos zurück, was ich auch daran merke, dass es mir schwerfällt, eine geeignete Rezension zu verfassen. Anders als in meinen sonstigen Rezensionen gebe ich an dieser Stelle einen (kurzen) Einblick in die Handlung – vielleicht fällt mir die Formulierung dann etwas leichter. Ein deutscher Ingenieur (Wagner) bekommt die Möglichkeit in einem von Korruption und Militär regiertem südamerikanischem Land als Bauleiter eine Papierfabrik zu bauen. Kurzerhand nimmt er die Herausforderung an, lässt Frau und Kind in Deutschland (in Rückblicken erfährt der Leser, dass die Ehe (wie so viele) in der Routine oder in einer Sackgasse steckt) und muss sich irgendwann eingestehen, dass er wie schon seine zwei Vorgänger grandios gescheitert ist. Auch die Arbeit vor Ort steht unter keinem guten Stern: der gelieferte Beton ist von miserabler Qualität und wird selbst nach einem Bestechungsversuch nicht besser, die Arbeiter streiken und auch die Regenzeit sorgt dafür, dass der Bau nicht wirklich voran kommt. Ein weiteres Ereignis zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman: Wagner überfährt kurz nach seiner Ankunft eine von den Einwohnern als heilig bezeichnete grüne Schlange. Dieses Ereignis wird als Anzeichen der Apokalypse und wie ein böses Omen angenommen und fortan läuft nichts mehr rund für Wagner: seine Spanischlehrerin und kurzzeitig Geliebte verschwindet von einen auf den anderen Tag spurlos, Wagner selbst wird verhaftet und gequält, seine tiefgläubige Haushälterin beschwört die nahende Apokalypse hervor… Es ist also bei weitem kein einfacher Stoff, den uns Uwe Timm in seinem 1986 erschienenen Roman hier präsentiert. Und trotzdem ist er noch aktuell, beinhaltet er doch die immer noch kritische Hinterfragung des Eindringens des weißen Mannes in die Territorien der Ureinwohner und die Vernichtung des Regenwaldes. Trotzdem hat mich das Buch nicht vollends überzeugen können. Es mag zum einen an dem etwas antiquiert anmutenden Schreibstil liegen. So verzichtet Uwe Timm gänzlich auf Anführungszeichen in der wörtlichen Rede, was das lesen schon ziemlich erschwert, weil man an manchen Stellen überlegen muss, ob es „nur“ Gedanken sind oder ob es wirklich gesprochen wird. Zum anderen: Ich bin eigentlich ein Freund offener (Roman-)Enden, um meine Fantasie spielen zu lassen oder zu trainieren (je nach Stand- bzw. Gesichtspunkt). Aber hier muss ich sagen, fühlt sich das Ende an wie gewollt, aber nicht gekonnt. Ich finde leider keine anderen Worte dafür. Für mich das zweitschlechteste Buch in der ersten Jahreshälfte 2016. Schade…

Ein Mann auf der Flucht

kingofmusic aus Bielefeld am 05.07.2016
Bewertungsnummer: 960198
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Irgendwie, auf eine kaum merkliche Weise, waren ihm die Wünsche abhanden gekommen. Sie waren durch die vielen kleinen Gewohnheiten und die vielen kleinen Notwendigkeiten aufgerieben worden.“ (S. 268) Dieses Jahr ziehen sich drei rote Fäden durch meine literarischen Vorlieben: 1. Französische Krimis 2. Biografien 3. (Sinn-)Suche nach den Inhalten des Lebens In letztere Kategorie fällt auch „Der Schlangenbaum“ von Uwe Timm. Es ist ein für meine Begriffe sogenanntes „Kann, muss man aber nicht lesen“-Buch. Es lässt mich etwas ratlos zurück, was ich auch daran merke, dass es mir schwerfällt, eine geeignete Rezension zu verfassen. Anders als in meinen sonstigen Rezensionen gebe ich an dieser Stelle einen (kurzen) Einblick in die Handlung – vielleicht fällt mir die Formulierung dann etwas leichter. Ein deutscher Ingenieur (Wagner) bekommt die Möglichkeit in einem von Korruption und Militär regiertem südamerikanischem Land als Bauleiter eine Papierfabrik zu bauen. Kurzerhand nimmt er die Herausforderung an, lässt Frau und Kind in Deutschland (in Rückblicken erfährt der Leser, dass die Ehe (wie so viele) in der Routine oder in einer Sackgasse steckt) und muss sich irgendwann eingestehen, dass er wie schon seine zwei Vorgänger grandios gescheitert ist. Auch die Arbeit vor Ort steht unter keinem guten Stern: der gelieferte Beton ist von miserabler Qualität und wird selbst nach einem Bestechungsversuch nicht besser, die Arbeiter streiken und auch die Regenzeit sorgt dafür, dass der Bau nicht wirklich voran kommt. Ein weiteres Ereignis zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman: Wagner überfährt kurz nach seiner Ankunft eine von den Einwohnern als heilig bezeichnete grüne Schlange. Dieses Ereignis wird als Anzeichen der Apokalypse und wie ein böses Omen angenommen und fortan läuft nichts mehr rund für Wagner: seine Spanischlehrerin und kurzzeitig Geliebte verschwindet von einen auf den anderen Tag spurlos, Wagner selbst wird verhaftet und gequält, seine tiefgläubige Haushälterin beschwört die nahende Apokalypse hervor… Es ist also bei weitem kein einfacher Stoff, den uns Uwe Timm in seinem 1986 erschienenen Roman hier präsentiert. Und trotzdem ist er noch aktuell, beinhaltet er doch die immer noch kritische Hinterfragung des Eindringens des weißen Mannes in die Territorien der Ureinwohner und die Vernichtung des Regenwaldes. Trotzdem hat mich das Buch nicht vollends überzeugen können. Es mag zum einen an dem etwas antiquiert anmutenden Schreibstil liegen. So verzichtet Uwe Timm gänzlich auf Anführungszeichen in der wörtlichen Rede, was das lesen schon ziemlich erschwert, weil man an manchen Stellen überlegen muss, ob es „nur“ Gedanken sind oder ob es wirklich gesprochen wird. Zum anderen: Ich bin eigentlich ein Freund offener (Roman-)Enden, um meine Fantasie spielen zu lassen oder zu trainieren (je nach Stand- bzw. Gesichtspunkt). Aber hier muss ich sagen, fühlt sich das Ende an wie gewollt, aber nicht gekonnt. Ich finde leider keine anderen Worte dafür. Für mich das zweitschlechteste Buch in der ersten Jahreshälfte 2016. Schade…

Kundinnen und Kunden meinen

Der Schlangenbaum

von Uwe Timm

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Schlangenbaum