Idioticon Rauracum oder Baseldeutsches Wörterbuch von 1768
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Ja
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.01.2015
Herausgeber
Heinrich LöfflerVerlag
Schwabe Verlag (Basel)Seitenzahl
199 (Printausgabe)
Dateigröße
1689 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783796533617
Das im 18. Jahrhundert von Johann Jakob Spreng verfasste Baseldeutsche Wörterbuch liegt zum ersten Mal in einer sorgfältig edierten Ausgabe vor. Die Erläuterungen der Ausdrücke geben uns heutigen Lesern nicht nur Einblick in einen äusserst lebendigen Dialekt, sondern lassen zugleich ein facettenreiches Bild des damaligen Alltags entstehen. Und wie das mit der Sprache so ist: Obschon sie sich verändert und immer wieder neuen Gegebenheiten anpasst, bleibt ein Grossteil ihrer Eigenheiten auch in nachfolgenden Zeiten bestehen.
Das Idioticon Rauracum oder Baseldeutsche Wörterbuch ist entstanden zwischen 1740 und 1768. Obwohl es schon damals von der Fachwelt als das bedeutendste Dialektwörterbuch des 18. Jahrhunderts bezeichnet wurde, lag es fast 250 Jahre lang unveröffentlicht in der Universitätsbibliothek Basel.
Der Verfasser Johann Jakob Spreng arbeitete über 20 Jahre an diesem Wörterbuch und gleichzeitig auch an einem viel umfangreicheren 'Glossar' zum Hochdeutschen, das ebenfalls nie veröffentlicht wurde. Das Idioticon Rauracum stellt den Versuch dar, dem 'raurachischen', d.h. vermeintlich keltischen Dialekt der Basler einen gebührenden Platz unter den um den Vorrang streitenden Regionalsprachen zu sichern. Die Baseldeutschen Wörter werden ins Hochdeutsche übersetzt und erläutert und mit anderen Sprachen verglichen. Auch der entsprechende Ausdruck im Alltags-Latein, der damaligen Sprache der Gebildeten, wird genannt.
Für die vorliegende Edition wurde die alt-deutsche Schrift des Originals in eine moderne Druckschrift umgeschrieben. Das Buch ist ein Leckerbissen für die Fachwelt, genauso aber ein Vergnügen für die interessierte Leserschaft, der die Lebendigkeit und Aktualität des damaligen Baseldeutschen vor Augen geführt wird. In den Sprüchen und Redewendungen kommen die Buben oder 'Mägdchen', Trunkenbolde und Rüpel ('Rülpe') ebenso vor wie die Hausfrauen mit ihren Rezepten, die Handwerker und Gesellen, der Staat mit Kanzlisten und Knechten und auch die gehobenen Herrschaften.
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