Penn Cage, Bürgermeister von Natchez, Mississippi, hat eigentlich vor, endlich zu heiraten. Da kommt ein Konflikt wieder ans Tageslicht, der seine Stadt seit Jahrzehnten in Atem hält. In den sechziger Jahren hat eine Geheimorganisation von weißen, scheinbar ehrbaren Bürgern Schwarze ermordet oder aus der Stadt vertrieben. Nun ist mit Viola Turner, eine farbige Krankenschwester, die damals floh, zurückgekehrt – und stirbt wenig später. Die Polizei verhaftet ausgerechnet Penns Vater – er soll sie ermordet haben. Zusammen mit einem Journalisten macht Penn sich auf, das Rätsel dieses Mordes und vieler anderer zu lösen. "Das ist der neue Faulkner für die Breaking-Bad-Generation!" BookPage
"Viel mehr als ein Thriller – ein Buch, das trotz seiner Länge nie nachlässt." Publisher's Weekly
Scott Turow: "Dieser Roman ist einfach unglaublich, geschrieben … er erinnert an die großen Werke von Thomas Wolfe und Faulkner. Greg Iles und zurück und besser als jemals zuvor." Jodi Picoult: "Ich weiß nicht, wie Iles es gemacht hat, aber jede Seite des Romans ist ein Cliffhanger, der einen dazu treibt, noch ein Kapitel zu verschlingen, bevor man das Buch hinlegt, um zu essen, zu arbeiten oder ins Bett zu gehen. Die perfekte Verbindung von Historie und Thriller. Greg? Du schuldest mir eine Menge Schlaf."
Stephen King: "Ich wünschte, der Roman wäre noch länger geworden – ein erstaunliches Buch!"
BookPage: "Das ist der neue Faulkner für die Breaking-Bad-Generation!"
Publisher's Weekly: "Viel mehr als ein Thriller – ein Buch, das trotz seiner Länge nie nachlässt."
Washington Post: "Der beste Greg Iles aller Zeiten. Gut, dass er zurück ist."
The Times: "DER Thriller der letzten zehn Jahre."
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eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023
Bewertungsnummer: 2056335
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Penn Cage ist Bürgermeister von Natchez, Mississippi und freut sich auf seine baldige Hochzeit. Doch genau zu diesem Zeitpunkt kommt ein Konflikt aus den 60er Jahren wieder zum Vorschein. Eine Geheimorganisation hat viele ehrbare schwarze Bürger ermordet oder vertrieben - Viola Turner, Krankenschwester ist in dieser Zeit auch geflohen und kommt nun zurück um in Ruhe zu “sterben”. Sie stirbt kurz darauf eines unnatürlichen Todes und ausgerechnet Penn Cages Vater wird verhaftet. Wer hat Viola ermordet und was ist wirklich dazumal passiert?
Ein packender Thriller über Liebe, Schuld und Sühne. Von einem Meister des Genres (Zitat vom Rückentext)
Ich liebe die Bücher des Autors Greg Iles, lange (über 5 Jahre) hat man von ihm nichts mehr gehört, nichts mehr gelesen, er hatte ein schweren Unfall… Umso mehr freute ich mich, wieder mal zu einem Thriller von ihm greifen zu dürfen. Angestossen durch den Verlag, wo ich auf den zweiten Band aufmerksam gemacht worden bin. Nach vielen Diskussionen habe ich mich entschieden, mit dem ersten Band zu starten und bin froh darum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den zweiten Band ohne Vorkenntnisse lesen kann. Viele Geschichten, viele Zusammenhänge, viele Namen und Gesichter… Man muss sehr, sehr bewusst lesen, um alles aufnehmen zu können. Immerhin sind es über 1000 Seiten geballte Ladung Spannung. Sehr viele Geschichtliche Hinweise findet man auch. Ein Buch, bei dem man Geschichte lernen und Spannung finden kann…
Für mich ein absolutes Highlight! Spannung pur, Suchtgefahr, einfach ein wahnsinnig genialer Thriller den man am liebsten nie mehr aus der Hand legen würde… Es beinhaltet einfach alles, was man sich als Thriller Liebhaber wünscht. Sprachlos bleibt man zurück und muss direkt den zweiten Band ergreifen. Hoffentlich erscheint auch der dritte bald, das warten auf die Folgebände kann ja zur wahrsten Folter ausarten :-)
Fazit: Nach 5 Jahren ist Greg Iles zurück - Gott sei Dank - das warten hat sich gelohnt. Er schreibt ein Epos, ein Thriller der Einzigartigkeit. Spannend, fesselnd, süchtig machend. Einfach nur - WOW - über 1000 Seiten geballte Spannung - und weitere 1000 Seiten folgen sicherlich (2. Band) - und der dritte, der muss einfach bald erscheinen…
Nix mit vom Winde verwehte Verbechen
Michael Sterzik aus Wallenhorst am 18.10.2022
Bewertungsnummer: 1808150
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
I have a Dream (ich habe einen Taum) – dass sind die Worte in einer der berühmtesten Reden von Martin Luther King. Der Afroamerikanischer Bürgerrechtler hielt seine Rede am 28. August 1963 vor mehr als 250.000 Menschen vor dem Symbol der Freiheit – dem Lincoln Memorial in Washington.
In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Politiker, wie Robert F. Kennedy, J.F. Kennedy und Martin Luther King zu Schlüsselgestalten gegen den Rassismus. Allesamt kämpften diese politisch, sozial und ökonomisch für eine Gleichheit innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Für diese Zukunftsvisionen bezahlten sie einen viel zu hohen Preis – sie wurden ermordet. Vielleicht nicht ausschließlich wegen des Themas der Gleichstellung der amerikanischen Bürger vor dem Gesetz, aber faktisch spielte diese eine wesentliche Rolle.
Im Süden der USA wurden unbeschreibliche Verbrechen an Afroamerikaner verübt. Manchmal unter den Augen von korrupten Polizeibeamten, die ggf. private Beziehungen zum Ku-Klux-Klan hatten. Dieser rassenfeindliche und sehr gewalttätige Geheimbund kämpfte auch mit paramilitärischen Mitteln für die Vorherrschaft der Weißen Rasse. Attentate, Mord, Brandstiftung, Raub, Vergewaltigung usw., die Liste der Verbrechen dieses Klans ist lang.
Analysiert man die Umstände dieser drei Morde an J.F.Kennedy, seinem Bruder Robert und Martin Luther King, so gibt es zwar Täter, aber widersprüchliche Aussagen, viele Ermittlungspannen und noch immer viele, viele offene Fragen, die bisher nicht final beantwortet worden sind. Verschwörungstheorien bringen uns hier nicht weiter – aber Greg Iles verarbeitet in seinem vorliegenden Roman: „Natchez Burning“ seine eigene Theorie.
Penn Cage, Bürgermeister von Natchez, Mississippi, hat eigentlich vor, endlich zu heiraten. Da kommt ein Konflikt wieder ans Tageslicht, der seine Stadt seit Jahrzehnten in Atem hält. In den sechziger Jahren hat eine Geheimorganisation von weißen, scheinbar ehrbaren Bürgern Schwarze ermordet oder aus der Stadt vertrieben. Nun ist mit Viola Turner, eine farbige Krankenschwester, die damals floh, zurückgekehrt – und stirbt wenig später. Die Polizei verhaftet ausgerechnet Penns Vater – er soll sie ermordet haben. Zusammen mit einem Journalisten macht Penn sich auf, das Rätsel dieses Mordes und vieler anderer zu lösen. (Verlagsinfo)
„Natchez Burning“ von Greg Iles ist 2016 im Aufbau Verlag erschienen und ist der erste Band einer Trilogie. Der 1000-Seiten starke Roman ist ein absoluter Spannungsgarant. Beachtlich ist es, dass die Spannung enorm schnell auftaucht, aber auch über den gesamten Band diese hält. Es gibt keine langatmigen Passagen, keine überflüssigen Dialoge, oder Nebenfiguren, die man hätte ersparen können. Der Unterhaltungswert immer aktiv – auf jeder Seite – in jedem Kapitel und auch wenn die Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechseln und auch der Erzähler ausgetauscht wird – die Atmosphäre ist außergewöhnlich spannend.
Die Verbrechen – die Morde in den 60er Jahren, die die Saat sind für die tödliche Ernte, sind mit einer unglaublich fesselnden Atmosphäre erzählt. Diese Wellen der Gewalt bringen ein Treibgut an Sünden, Rache und Vergeltung mit, die nicht nur die alten Wunden aufreißen, sondern ein Massaker anrichten.
Die Südstaaten sind immer gut für Verbrechen und vom Winde verweht werden diese auch durch die Jahre nicht. „Natchez Burning“ ist so authentisch und realistisch erzählt, dass obwohl es eine fiktive Geschichte ist, zu keinem Zeitpunkt man den Eindruck erhält, dass es hier zu übertrieben zugeht. Greg Iles widmet sich allerdings auch nicht nur dem Thema der Rassendiskriminierung, sondern baut sich ein Fundament aus Familiengeschichten, politischen Morden, von korrupten Polizeibehörden, die Macht des Journalismus und der Medien usw.
Doch alle diese Themen können nur spannend erzählt werden, wenn die Figuren passend aufgestellt sind. Das sind sie – nichts dem Zufall überlassen und jeder ist der Unschuldige mit den sehr schmutzigen Händen. Emotional ist „Natchez Burning“ stark ausgebaut. Nicht nur, dass man eine Wut auf die Mörder entwickelt, immer schwingt neben dieser Wut auch eine Traurigkeit mit, wenn das Schicksal in der Vergangenheit zuschlägt, nur um wenig später in der Gegenwart um so härter auszuteilen.
„Natchez Burning“ von Greg Iles ist für mich einer der stärksten Thriller mit historischem Hintergrund in den letzten fünfzehn Jahren. Diesen Spannungsbogen so souverän am oberen Limit zu halten und auch noch bis zum Ende zu steigern, ist grandios. Das Ende des Romans ist allerdings noch kein abschließendes Ende. Von einigen Personen muss man sich verabschieden und nicht nur die „bösen“ Täter sterben. Es gibt tragische, dramatische Verluste auf beiden Seiten.
Fazit
Beschreiben wir das Wort Spannung – so fällt mir dazu dieser Roman ein. Ein solcher Pageturner auf den man sich stark konzentrieren muss – aber man mit einer großen Schatzkiste mit Unterhaltung, Dramatik, und viel Emotionen belohnt wird.
„Natchez Burning“ von Greg Iles muss man unbedingt lesen.
Michael Sterzik
Meinung aus der Buchhandlung
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Natchez Burning: Das sind knapp 1000 Seiten intensive amerikanische Literatur. In den 60er Jahren begeht eine Splittergruppe des Ku-Klux-Klan schwere Verbrechen gegen die schwarzen Einwohner der Kleinstadt Natchez und spinnt eine Intrige ungeahnten Ausmaßes. Die Auswirkungen dieser Machenschaften sind bis in die Gegenwart spürbar. Penn Cage, der Bürgermeister der Stadt und ein Reporter beginnen die Rätsel von damals zu lösen und bringen dabei sich und ihre Familien in tödliche Gefahr. Greg Iles verarbeitet in diesem Roman sehr glaubwürdig ein trauriges Kapitel amerikanischer Geschichte, mehr als gelungen!
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