Sie leisten im Vertrieb gute Arbeit, doch außer Ihnen erkennt das niemand? Egal, ob Sie sich, Ihre Leistung oder Ihre Produkte besser präsentieren oder verkaufen wollen, immer wird von Ihnen die "geheime Sprache des Selbstmarketings" gefordert. Denn Fachwissen allein war noch nie genug. Gezielte Selbst-PR ist das Geheimnis des Erfolgs.
"Selbst-PR für Verkäufer" bietet wertvolle Hilfestellungen für die Steigerung Ihrer Professionalität. Sie erfahren,
- warum Selbstmarketing gerade im Verkauf unabdingbar ist,
- wie Sie Ihre eigene "Story" finden und sich von anderen positiv abheben,
- wie Sie sich einen Expertenstatus aufbauen und
- was Sie tun können, wenn Ihnen das "Klappern" nicht liegt.
Pflichtlektüre für alle im Vertrieb, die aktive Selbstvermarktung betreiben und ihr Licht nicht länger unter den Scheffel stellen wollen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
thomas brackmann
aus koeln
4/5
26.02.2007
Buch (Taschenbuch)
Nicht nur für Verkäufer geeignet
Leistung allein reicht nicht, man braucht auch jemanden, der sie anerkennt, hat jemand mal gesagt. Und genau diesen Umstand will Stéphane Etrillard beheben. Mit Selbst-PR für Verkäufer" spricht er all jene an, die ihre Leistungen besser positionieren und gleichzeitig ihrem Image zu mehr Glanz verhelfen wollen.
Er schreibt: Obwohl die PR als solche schon sehr lange existiert, wird ihre enorme Bedeutung von den meisten Unternehmen erst seit einigen Jahren erkannt. Es hapert jedoch vielerorts noch immer am konsequenten und systematischen Einsatz der PR als eines der wichtigsten Wettbewerbsinstrumente überhaupt. PR ist also nach wie vor modern. - Doch wirklich innovativ, dabei nicht weniger notwendig, ist eine zielstrebige Selbst-PR."
Der Autor hat hier insbesondere die Zielgruppe der Verkäufer im Blick. Er ist selbst innovativer Wirtschaftstrainer und kennt sich in diesem Segment bestens aus, denn Etrillard führt Vertriebsseminare im Luxus- und Premiumbereich durch.
Vielleicht gerade deshalb ist sein Werk auch etwas zu positiv geschrieben. Denn immer wieder geht er auf bereits vollbrachte Leistungen ein, die dann durch gute Selbst-PR an die entsprechende Zielgruppe gebracht werden sollen. Doch was wenn die Leistung nicht stimmt? Darüber macht der Autor nicht viel Aufhebens. Er überlässt es dem Leser dies zwischen den Zeilen zu lesen.
So schreibt er: Doch reden und Überzeugungsarbeit leisten allein reicht natürlich noch nicht aus. Hinter allen Worten müssen Taten, also tatsächliche Leistungen, stecken. Wichtig ist, dass Sie stets überdurchschnittliche Resultate liefern, die die gesetzten Erwartungen übertreffen."
Dennoch können auch Nichtverkäufer und weniger Erfolgreiche in ihrem Job zahlreiche Tipps und Anregungen aus dem Buch übernehmen und für sich umsetzen. Viele seiner Aussagen sind nämlich allgemein gültig.
So geht er auch auf gutes Networking ein. Getreu dem Motto: Beziehungen schaden dem, der keine hat. Er ergänzt diese Formel quasi um die aktive Pflege des Netzwerkes. Denn das Erreichte festzuhalten - darin besteht die Kunst. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass Beziehungen keine Einbahnstraßen sein sollten. Denn dass ist abträglich für ein gutes vernetztes Beziehungsgeflecht. Beide Seiten müssen davon profitieren.
Doch alle Netzwerkarbeit reiche nicht, wenn der erste Eindruck beim Zusammentreffen mit dem Kunden nicht stimme, so der Autor weiter. Hier entscheidet der vielzitierte erste Eindruck. Für diesen Moment gäbe es keine zweite Change. Dabei komme es vor allem darauf an, Begeisterung beim Kunden hervorzurufen. Ein zufriedener Kunde sei besser als jede teure Werbung. Das ist nicht neu, aber entscheidend.
Soviel zur Außenwirkung. Im Innern der eigenen Firma sollte der aufstrebende Karrierist öfter mal in der Personalabteilung vorbei schauen. Nicht nur dann wenn es Probleme gibt. Aus Erfahrung weiß der Autor zu berichten: Die Personalabteilung wird fatalerweise oft so weit verwechselt, dass einige Mitarbeiter sie faktisch als Instanz betrachten, um den angestauten Frust abzuladen." Und dann sieht es schlecht aus mit Karriereförderung, Gehaltserhöhung und besseren Positionen in der Firma.
Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass das Buch teilweise zu lang geworden ist. Eine Straffung an einigen Stellen wäre im Sinne des Lesers gewesen. Mehr Grafiken würden dem Buch ebenfalls nicht schaden. Eine gute und ausführliche Bibliographie lädt zu weiterer Lektüre ein.
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