Das Tagelied. Eine höfische Gattung mittelalterlicher Lyrik
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
244 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656833239
Verfasst wurden diese "monologische[n] oder dialogische[n] Rollengedichte" von literarischen Größen des Mittelalters, wie etwa Heinrich von Morungen, Walther von der Vogelweide und vor allem Wolfram von Eschenbach, von dem insgesamt fünf Tagelieder überliefert sind. Gesammelt wurden sie in der berühmtesten und größten Liederhandschrift des Mittelalters, dem Codex Manesse. Ziel dieser Arbeit ist es, die inhaltlichen Aspekte des Tageliedes, wie Handlungsablauf, Figuren und Strukturelemente genauer zu untersuchen. Besonders soll dabei die Rolle der handelnden Akteure analysiert werden. Warum bildet ihr Handeln eine Sonderrolle in der mittelalterlichen Liebesdichtung und welche spezielle Funktion übernimmt die Figur des Wächters dabei? Doch auch die, in den überlieferten Tageliedern immer wiederkehrenden Motive werden genauer betrachtet und deren Hintergründe und Bedeutungen für die Identität des Tageliedes geklärt. Abschließend soll dann die Frage beantwortet werden, in welcher Form sich diese Untergattung des Minnesangs zum klassischen Werbelied abgrenzt, beziehungsweise ob es sogar eine Art Antityp dazu darstellt.
Bibliographisch stützt sich die Arbeit dabei unter Anderem auf Einführungen, wie die des mittellateinischen Philologen Peter Dronke (Die Lyrik des Mittelalters), auf Anthologien (Des Minnesangs Frühling) und natürlich auf zahlreiche Textbeispiele aus dem bereits erwähnten Codex Manesse.
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