Rezension
»Exzellent zusammengestellter Sammelband.« ("an.schläge, 8 (2015)")
»Der Sammelband nimmt sich insbesondere in den diskurszentrierten Analysen unaufgeregt eines aufgeregten und emotional überladenen Diskurses an. Ihr Ziel – aufzuzeigen, welch vielfältige Dimensionen und Funktionen der Genderdiskurs umfasst – haben die Herausgeberinnen erreicht.« ("Isabelle-Christine Panreck, Soziologische Revue, 40/3 (2017)")
»Mit den differenzierten Analysen eröffnet der Band einen informierten Einblick in die aktuelle Debatte.« ("Alexandra Scheele, Portal für Politikwissenschaft, 04.05.2016")
»Insgesamt liefert der Band viele Einblicke in die Debatte über die Gender Studies und kann als Verteidigung dieser Forschungsrichtung gelesen werden, die mit vielen Argumenten überzeugt.« ("Catrin Siedenbiedel, Schulpädagogik heute, 14 (2016)")
»Der Band dürfte für Geschlechterforscher/-innen [...] zum einen aufschlussreich sein, weil hier die Angriffe auf ihre Disziplin analysiert werden; zum anderen, weil er vielfältige Ansatzpunkte bietet für intersektionale Analysen eines zentralen Themas christlicher, konservativer und rechtsextremer Strömungen.
»Keine schönen Aussichten, die dieses Buch mit seinen vielschichtigen Analysen des Anti-Genderismus uns vor Augen führt. Aber Wegsehen hilft nicht. Das Buch rüttelt auf, uns die Frage zu stellen, mit welchen Strategien wir dem Anti-Genderismus begegnen können.« ("Doris Strahm, FAMA, 2 (2017)")
»Die Autorinnen und Autoren des Sammelbands erarbeiten schlüssig und anhand prägnanter Beispiele, weshalb die Überwindung einfacher Wahrheiten durch die Beschäftigung mit Gender als soziales Konstrukt eine große Abwehr hervorruft.
Portrait
Sabine Hark (Dr. phil.), Soziolog*in, ist Professor*in für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin. Sie gilt als Mitbegründer*in der Queer Theory. Die Mitherausgeberin der Zeitschrift »Feministische Studien« publiziert u.a. in Zeit Online, Der Tagesspiegel und der taz..
Paula-Irene Villa ist Soziologin und Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Soziologie und Gender Studies an der LMU München. 2023 erhielt sie den Helge Pross Preis für ihre Beiträge zur Geschlechter- und Familienforschung.