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Die Todgeweihte Roman

3

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-43827-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-43827-9

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Faszinierende Zeitreise ins 14. Jahrhundert

kingofmusic aus Bielefeld am 08.01.2016

Bewertungsnummer: 902998

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was lange währt wird endlich gut :-) Nach einigen erfolglosen Anläufen über eine Leserunde an ein Buch von Titus Müller heranzukommen (ja, ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit einfach in eine Buchhandlung zu latschen und sich ein Buch zu kaufen *g*), hatte die Losfee im Dezember ein Einsehen und ich durfte „Die Todgeweihte“ in Empfang nehmen. Nachdem der Weihnachtsstress langsam aber sicher nachließ und die Gedanken nicht mehr nur bei Geschenken für Kinder, Frau, Freunde usw. weilten, machte ich mich auf den literarischen Weg nach Basel ins Jahr 1348 und war sofort gefesselt von Titus Müller´s locker-leichter Schreibweise sowie den hervorragend recherchierten historischen Fakten. Man merkt sehr schnell, dass hier (was die historische Realität angeht) sehr viel Wert auf Genauigkeit gelegt wird, was für mich als Archivar unverzichtbar ist. Und so lernen wir im Laufe der Geschichte etwas über jüdische Sitten und Gebräuche sowie über die Verleumdungen gegenüber Juden und dem daraus resultierendem Judenpogrom in Basel Anfang 1349. Durch einen Zeitsprung von 7 Jahren werden wir auch Zeuge des schrecklichen Erdbebens, welches Basel 1356 heimgesucht hat und bei dem ein Großteil der Stadt vernichtet wurde. Geschickt verbindet Titus Müller eine (erfundene) Dreiecksliebesgeschichte, die aber genauso hätte stattfinden können (ob so etwas zu der damaligen Zeit möglich war, kann ich nicht beurteilen, muss ich aber zum Glück auch nicht) mit historischer Realität und lässt dem Leser das ein oder andere Mal die Kinnlade herunterklappen. Die von Titus Müller geschaffenen (fiktiven) Personen wie die Hauptprotagonistin Saphira und die historisch belegbaren Personen wie Konrad von Bärenfels sind dem Leser sofort sympathisch (oder auch nicht) und man wechselt auch mal auf die jeweils andere Seite und hofft, bangt, lacht mit ihnen. Alles in allem ein großartiger Blick in die Geschichte und definitiv nicht mein letztes Buch von Titus Müller. Zum Abschluss noch ein Zitat für alle Eltern oder die, die es noch werden wollen – manche Dinge ändern sich halt nie *g*. „Kinder, räumt dieses Schlachtfeld auf! Wie oft muss ich euch noch sagen, dass ihr die Spielsachen nicht auf dem ganzen Boden verteilen sollt!“ (S. 81)

Faszinierende Zeitreise ins 14. Jahrhundert

kingofmusic aus Bielefeld am 08.01.2016
Bewertungsnummer: 902998
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was lange währt wird endlich gut :-) Nach einigen erfolglosen Anläufen über eine Leserunde an ein Buch von Titus Müller heranzukommen (ja, ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit einfach in eine Buchhandlung zu latschen und sich ein Buch zu kaufen *g*), hatte die Losfee im Dezember ein Einsehen und ich durfte „Die Todgeweihte“ in Empfang nehmen. Nachdem der Weihnachtsstress langsam aber sicher nachließ und die Gedanken nicht mehr nur bei Geschenken für Kinder, Frau, Freunde usw. weilten, machte ich mich auf den literarischen Weg nach Basel ins Jahr 1348 und war sofort gefesselt von Titus Müller´s locker-leichter Schreibweise sowie den hervorragend recherchierten historischen Fakten. Man merkt sehr schnell, dass hier (was die historische Realität angeht) sehr viel Wert auf Genauigkeit gelegt wird, was für mich als Archivar unverzichtbar ist. Und so lernen wir im Laufe der Geschichte etwas über jüdische Sitten und Gebräuche sowie über die Verleumdungen gegenüber Juden und dem daraus resultierendem Judenpogrom in Basel Anfang 1349. Durch einen Zeitsprung von 7 Jahren werden wir auch Zeuge des schrecklichen Erdbebens, welches Basel 1356 heimgesucht hat und bei dem ein Großteil der Stadt vernichtet wurde. Geschickt verbindet Titus Müller eine (erfundene) Dreiecksliebesgeschichte, die aber genauso hätte stattfinden können (ob so etwas zu der damaligen Zeit möglich war, kann ich nicht beurteilen, muss ich aber zum Glück auch nicht) mit historischer Realität und lässt dem Leser das ein oder andere Mal die Kinnlade herunterklappen. Die von Titus Müller geschaffenen (fiktiven) Personen wie die Hauptprotagonistin Saphira und die historisch belegbaren Personen wie Konrad von Bärenfels sind dem Leser sofort sympathisch (oder auch nicht) und man wechselt auch mal auf die jeweils andere Seite und hofft, bangt, lacht mit ihnen. Alles in allem ein großartiger Blick in die Geschichte und definitiv nicht mein letztes Buch von Titus Müller. Zum Abschluss noch ein Zitat für alle Eltern oder die, die es noch werden wollen – manche Dinge ändern sich halt nie *g*. „Kinder, räumt dieses Schlachtfeld auf! Wie oft muss ich euch noch sagen, dass ihr die Spielsachen nicht auf dem ganzen Boden verteilen sollt!“ (S. 81)

Gelesen habe ich die 4.…

Leuchtturmwaerterin aus Kassel am 08.01.2016

Bewertungsnummer: 2700681

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gelesen habe ich die 4. Auflage vom Aufbau Verlag von 2009. Man lernt Saphira und ihren Vater kennen und ihre Liebe zu Tam, dem Sohn des Bürgermeisters Konrad von Bärenfels. Die Zeiten sind für Juden nicht gerade rosig und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Die Freundschaft zwischen Tam und Christian steht unter keinem guten Stern. Teilweise war mir Saphira zu naiv, aber sie macht einen Reife-/Lernprozess durch, was ihre Figur erwachsener und sympatischer wirken lässt. Die Figuren sind lebendig und man leidet, liebt und hasst mit ihnen. Kapiteleinteilung und Abschnitte sind sehr gut eingeteilt. Kein Kapitel wirkt zu lang und der Spannungsbogen bleibt durchgehend bestehen. Schmunzeln musste ich über den Gedanken, dass man früher tatsächlich glaubte, durch eine ausgeprägtere Leibesfülle krankhafte Winde abwehren zu können. Die geschichtliche Recherchearbeit des Autors macht sich bezahlt. Das Buch wirkt sehr authentisch und man hat das Gefühl mitten unter den Baselern zu sein. Auch die damaligen Klischees wurden rausgeholt: "Juden vergiften Brunnen, um die Christen mit der Pest zu infizieren" oder auch "Juden schlachten kleine Christenkinder und opfern sie". Die Geschichte um den Schotten Eachann Blackhall brauchte etwas, um in Schwung zu kommen. Doch dann wird alles nach und nach klar. Die Wendungen in der Geschichte haben mich immer wieder überrascht und Menschen, die mir unsympatisch waren, wurden mir immer sympatischer, und umgedreht. Fazit: Dieser historische Roman von Titus Müller lädt ein zum Träumen, Bangen, Weinen und Lachen mit der Baseler Bevölkerung und zeigt das Leid, dass die Juden damals erfahren mussten. Spannung bis zum Schluss! Mich hat dieser Roman tief bewegt und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Es wird nicht das letzte Buch des Autors gewesen sein!

Gelesen habe ich die 4.…

Leuchtturmwaerterin aus Kassel am 08.01.2016
Bewertungsnummer: 2700681
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gelesen habe ich die 4. Auflage vom Aufbau Verlag von 2009. Man lernt Saphira und ihren Vater kennen und ihre Liebe zu Tam, dem Sohn des Bürgermeisters Konrad von Bärenfels. Die Zeiten sind für Juden nicht gerade rosig und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Die Freundschaft zwischen Tam und Christian steht unter keinem guten Stern. Teilweise war mir Saphira zu naiv, aber sie macht einen Reife-/Lernprozess durch, was ihre Figur erwachsener und sympatischer wirken lässt. Die Figuren sind lebendig und man leidet, liebt und hasst mit ihnen. Kapiteleinteilung und Abschnitte sind sehr gut eingeteilt. Kein Kapitel wirkt zu lang und der Spannungsbogen bleibt durchgehend bestehen. Schmunzeln musste ich über den Gedanken, dass man früher tatsächlich glaubte, durch eine ausgeprägtere Leibesfülle krankhafte Winde abwehren zu können. Die geschichtliche Recherchearbeit des Autors macht sich bezahlt. Das Buch wirkt sehr authentisch und man hat das Gefühl mitten unter den Baselern zu sein. Auch die damaligen Klischees wurden rausgeholt: "Juden vergiften Brunnen, um die Christen mit der Pest zu infizieren" oder auch "Juden schlachten kleine Christenkinder und opfern sie". Die Geschichte um den Schotten Eachann Blackhall brauchte etwas, um in Schwung zu kommen. Doch dann wird alles nach und nach klar. Die Wendungen in der Geschichte haben mich immer wieder überrascht und Menschen, die mir unsympatisch waren, wurden mir immer sympatischer, und umgedreht. Fazit: Dieser historische Roman von Titus Müller lädt ein zum Träumen, Bangen, Weinen und Lachen mit der Baseler Bevölkerung und zeigt das Leid, dass die Juden damals erfahren mussten. Spannung bis zum Schluss! Mich hat dieser Roman tief bewegt und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Es wird nicht das letzte Buch des Autors gewesen sein!

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Die Todgeweihte

von Titus Müller

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