Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist. Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Bernburg
5/5
17.05.2018
Buch (Taschenbuch)
Ein gelungener Eistieg
Auch bei diesem Buch der Gebrüder Orgel, muß man nicht viel drum herum reden oder schreiben. Ein packender Eintstieg, der einfach gelungen ist. Dabei geht es sicher nicht um die Perfektion, ales in einem Band klären zu müssen. Ein Schreibstil den ich persönlich einfach gut finde Die nächsten Bände erwarte ich mit Ungeduld.
Bewertung
5/5
14.03.2017
Buch (Taschenbuch)
Der Kampf um die Blausteinkriege...
Der Kampf um die Blausteinkriege hat begonnen. Spannende Kämpfe, starke Charaktere und eine fesselnde Geschichte. Ein gelungener Auftakt der Serie.
PMelittaM
aus Köln
5/5
28.10.2016
Buch (Taschenbuch)
Überzeugender Trilogieauftakt
Nach dem Tod des Kaisers von Berun geht das Land seinem Untergang entgegen, denn der Thronfolger ist schwach und unfähig. In den Vasallenstaaten gibt es Abspaltungstendenzen, es kommt zu Aufständen, Nachbarstaaten versuchen die Umstände auszunutzen.
Das Schicksal mehrerer Menschen verbindet sich mit dem Geschehen: Die Diebin Sara tritt, nachdem sie der Mutter des Kaisers unbeabsichtigt einen Gefallen erwies, in deren Dienst und damit mitten ins Geschehen. Der Schwertkämpfer Marten muss auf Grund seines lasterhaften Lebenswandels Berun verlassen und verdingt sich als Kriegsknecht. Messer, ein Auftragsmörder, erhält die Aufgabe verschiedene Personen, die mit dem Kaiserhaus in Verbindung stehen, zu töten das sind nur drei der Charaktere, die die Handlung tragen und aus deren Perspektiven erzählt wird. Dem Leser bleibt lange unklar, wie die Charaktere miteinander verbunden sind, ja, wohin überhaupt die Geschichte führen soll.
Das finde ich persönlich nicht weiter schlimm, denn die einzelnen Geschichten sind interessant und spannend erzählt und nach und nach erschließen sich zumindest Gemeinsamkeiten bzw. Verknüpfungen. Die Frage nach dem großen Ganzen der Geschichte stellte sich mir nur am Rande und wird sich wohl erst mit dem letzten Band endgültig erschließen. Dennoch gibt es auch hier schon einige Aha-Erlebnisse, z. B. wenn persönliche Hintergründe aufgedeckt werden. Überrascht wird der Leser zudem immer wieder durch unerwartete Wendungen, Entwicklungen und Verbindungen.
Die Charaktere finde ich durchweg gut gelungen, die Charakterisierung ist nicht immer tiefgehend, dafür aber pointiert ausgefallen, keiner wirkt blass oder eindimensional, es gibt nahezu keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung, Protagonisten wie Antagonisten besitzen fast alle gute und schlechte Charakterzüge.
Die Welt, die die Gebrüder Orgel entwickelt haben, gefällt mir gut, es ist eine Fantasywelt, jedoch sind die Fantasyelemente, zumindest bisher, dezent gesetzt. Einige Menschen haben Talente, besondere Eigenschaften (z. B. Beherrschen des Elementes Wasser), die durch Blaustein verstärkt werden können und in Berun als widernatürlich angesehen werden. Gut gefällt mir auch die dahinter stehende Mythologie/Religion, ebenfalls sehr gelungen ist die Tierwelt, von deren Vertretern wir hoffentlich in den Folgebände weitere kennen lernen werden.
Der Roman wartet mit einer Karte und einem Personenverzeichnis auf, beides sehr nützlich. Schön wäre noch ein Glossar gewesen, es gibt einige Worte, die einer (früheren) Erklärung bedurft hätten (z. B. Metis oder Vibel).
Das Erbe von Berun ist der erste Teil einer Trilogie und in meinen Augen sehr viel versprechend. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Teile und die Entwicklungen, die Berun und die Charaktere durchlaufen werden. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
Katrin Roisz
aus Wien
5/5
12.02.2016
Buch (Taschenbuch)
Grandioser Auftakt zur Trilogie
Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt, ein grandioser Auftakt einer Trilogie, die hoffentlich in den weiteren beiden Bänden so spannend weiter geht.
Was mich immer wieder an den Büchern von T.S. Orgel fasziniert ist, dass nichts ist wie es scheint. Scheinbar Gute zeigen plötzlich ihr wahres Gesicht und auch die Bösen sind es oft gar nicht mehr, wenn man sie mal näher kennt. Nichts ist nur schwarz weiß. Eines können die beiden Autoren dabei besonders gut: Schwertkämpfe beschreiben. Bei jedem Kampf hatte ich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, und das finde ich immer wieder spannend.
Die Handlung ist sehr vielschichtig, mit zahlreichen Intrigen bei denen ich manchmal nicht mehr mitgekommen bin wer nun gegen wen intrigiert. Meist klärt sich das alles im Laufe des Buches auf, ich habe aufgehört diese Intrigen durchschauen zu wollen und lasse mich einfach darauf ein.
Im Grunde geht es aber darum, dass sich das ferne Land Macouban angeblich vom Kaiserreich Berun lossagen will und dafür sogar einen Krieg riskiert. Im Laufe der Handlung begegnet der Leser dabei unter anderem der Straßendiebin Sara sowie der rechten Hand der Kaiserinmutter namens Thoren, auch Puppenspieler genannt. Ihre Wege kreuzen sich mit Danil, einem Adeligen sowie mit Marten, der nach einer Rauferei ins ferne Macouban verbannt wird. Dieses Gefilde ist so anders als Berun, so fremdartig und irgendwie wunderschön.
Und mittendrin gibt es dann auch noch die Ritter, die Menschen mit besonderen Fähigkeiten jagen. Eine davon ist zum Beispiel Sara, die es schafft sich unsichtbar zu machen. Manche verstärken ihre Fähigkeiten indem sie den seltenen und wertvollen Blaustein kauen.
Am Ende des Buches bleiben zahlreiche Fragen offen, aber das ist bei einer Trilogie auch nicht anders zu erwarten. Zudem beenden die Autoren das Buch mit einem ganz gemeinen Cliffhanger. Man kann also gar nicht anders als sich auf Band zwei zu freuen.
Von mir gibt es die volle Punktzahl.
https://www.buecherwesen.de
aus NRW
5/5
04.02.2016
Buch (Taschenbuch)
Inhalt: Das Kaiserreich Berun…
Inhalt: Das Kaiserreich Berun war einst der Nabel der Welt, doch es seht kurz vor dem Untergang und nur drei Menschen können dies verhindern. Jedoch wissen diese drei nichts davon wie sehr ihr Schicksal mit dem Untergang von Berun verknüpft ist. Ein Schwertmann, ein Mädchen und ein Spion. Was haben diese drei mit der Zukunft eines auf der Schlagkraft seiner Heere und dem unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins, erbauten Reichs zu tun. Meine Meinung: Die Blausteinkriege sind definitiv das was mein Fantasyherz zum schlagen bringt. Zwar kommt nicht viel offensichtliche Magie zum tragen, doch verströmt das Buch eine ganz besondere Magie. Wie die meisten Fantasygeschichten spielt sich auch hier wieder alles in einer Welt ab, die sehr an das Mittelalter erinnert und auch spielen wieder sehr viele neue Ausdrücke eine Rolle, die ich vorher noch nirgends gelesen habe. Die Art des Buches, erinnert mich sehr an "Die Brücke der Gezeiten" oder auch die Bücher von Joe Abercrombie, wobei die Autoren hier nicht so viele Kraftausdrücke benutzen. Die Geschichte wird aus den Sichten von vielen verschiedenen Charakteren beschrieben, was zumindest im ersten Teil nur erahnen lässt inwiefern sich die Stränge später kreuzen oder sogar verbinden. Ein Strang wird von Marten, einem Schwertmann des Kaisers erzählt, der sich meiner Meinung nach einfach mit den falschen Leuten einlässt und auch selber nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt ist. Er schafft es immer wieder sich Ärger einzuhandeln, da er es auch nicht schafft von den Mädchen zu lassen, besonders wenn sie dem Adel angehören. Eine andere Sicht, die wir lesen dürfen ist die von Sara, eine sogenannte Metis. Metis sind dunkelhäutige Menschen, die im Macouban leben. Sara hatte auch nicht viel Glück in ihrem Leben, doch sie besitzt eine Gabe. Wobei es nicht Gabe sondern Talent genannt wird. Sie kann sich unsichtbar machen und einige Leute, machen sich dieses Talent zu nutzen. So auch ihr Herr Feyst Dreiauge, der sie auf dubiose Aufträge hinausschickt. Nur mit einem Geschichtsstrang kann ich noch nicht besonders viel anfangen. Lebrec ist der Charakter, von dem man als erstes liest, doch er geht in der Geschichte unter und ich kann nicht erfassen welchem Zweck er dient. Soll er ein Spion sein, der im Macouban unterwegs ist? Man trifft auf viele eigenartige Charaktere, doch einer ist mir besonders ins Auge gefallen. Alle nennen ihn Messer und ich konnte mir von Anfang an denke was seine Aufgabe ist. Er überbringt "Botschaften", doch die Menschen überleben diese nicht. Er ist ein sehr unsympathischer Kerl und seine Auftragsmorde tun das übrige dazu, dass er mir auch niemals sympathisch werden wird. Im ersten Teil erfährt man einiges über die Charaktere und auch über Berun selbst. Es werden einige Intrigen angezettelt und auch die erste große Schlacht darf man miterleben. Das Macouban empfand ich auch als sehr interessantes Land, das ich von der Mentalität mit Afrika vergleichen würde. Auch wenn es in der Geschichte noch nicht sehr magisch wurde, hat mich die Magie der ganzen Geschichte verzaubert und ich hoffe auf baldige Fortsetzung. Fazit: Der Anfang eines epischen Abenteuers, der das Herz eines jeden Fantasy- Fans höher schlagen lässt!
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