Rezension
"Haskell denkt wie ein Biologe, schreibt wie ein Dichter und betrachtet die Natur mit einer meditativen Konzentration, wie man sie eher von einem Zen-Mönch als einem thesengetriebenen Wissenschaftler erwartet." The New York Times
"Haskell ist eine auf- und anregende Erkundung des Waldes gelungen. Ein Glücksfall für uns Leser." Johannes Kaiser, DLR Kultur
"Ein Jahr lang, Tag für Tag, erforschte der Biologe David G. Haskell ein kleines Stück Waldboden in Tennessee. Und das ohne Mikroskop und Labor. Nur mit Aug und Ohr. Diese 'Slow Research' bringt ungeahnte Einblicke." Thomas Häusler, SRF2 Kontext
"Haskell beobachtet wie ein Profi, lässt aber ebenso die naive Neugierde des leidenschaftlichen Naturfreundes zu. Er ordnet und benennt Erlebtes wie ein Biologe, verflicht aber die trockenen Fakten auf unterhaltsame Art mit Brocken aus Philosophie, Natur- und Kulturgeschichte. Und das nicht selten auf poetische Art." Ivo Kaufmann, Ö1 Kontext
"Was als meditative Naturübung angekündigt ist, entpuppt sich als lehrreiche Biologievorlesung. (...) Der Dozent weiß den Leser zu fesseln - was nicht zuletzt an der Übersetzung liegt." Neue Zürcher Zeitung
"Ich habe seit meinen Schultagen nie mehr etwas gelesen, was mir die Natur, den Wald, die Pflanzen, Insekten und das Vogelgewimmel in ihm so plastisch, so unvergleichlich alltäglich beschrieben hat, dass man sich als Leser tatsächlich heimisch darin fühlt." Rupert Neudeck, sonnenseite.com
"Der Autor führt zusammen, was zusammengehört: Wissenschaft und jenen Zauber, den diese angeblich aus der Welt vertrieben habe, ökologisches Problembewusstsein und naturliebhaberische Beglückung. In dieser hinreissenden Verquickung ist David G. Haskells Buch ein Ausnahmebuch, selbst in der von allerhand vorzüglicher populärer Sachliteratur strotzenden Konkurrenz." Sacha Rufer, Umweltnetz Schweiz
"Entstanden ist eine Mischung aus Reisereportage und Dichtung, aus Essay und Bericht, aus Zoologie und Philosophie; ein Text, der ebenso poetisch wie politisch ist. Er zeugt von Liebe und Ergriffenheit, und allein die Beschreibungen der Gerüche und Aromen des Waldes zu lesen, ist herrlich." Philipp Holstein, Rheinische Post
"In seinem metergrossen Mandala findet der Biologe Kapitel um Kapitel Anlass, uns die Natur zu erklären, wie sie uns selten erklärt wird (...) Über all seiner profunden Sachkompetenz und seiner verblüffenden Detailbewandertheit lässt er uns teilhaben an seiner sinnlichen und besinnlichen Erfahrung 'seines' Waldes im Jahreslauf, an seiner Ruhe, seiner Unrast, dem beständigen Wandel." umweltnetz-schweiz.ch
„Er findet Wunder um Wunder – und für jedes Wunder eine Metapher… An dem Biologieprofessor Haskell ist ein Dichter verloren gegangen.“ Tobias Becker, Literatur Spiegel