Eine kritische Betrachtung der utilitaristischen Moraltheorie und des Glücksprinzips von John Stuart Mill
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
460 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656970644
Der Utilitarismus hat die Nutzenmaximierung zum Ziel. Mill ist nicht Neubegründer dieser philosophischen Richtung. Er folgt damit seinem direkten Vorreiter Bentham. Er verteidigt die utilitaristische Grundidee gegenüber Einwänden und entwirft neue Aspekte, die bedeutsam für die heutige Auffassung der
utilitaristischen Moraltheorie sind. Mill stellt im zweiten Kapitel von "Der Utilitarismus" seine Moraltheorie dar und bezieht Stellung zu bereits voran gegangener Kritik. Die Moraltheorie und ihr auf Glück basierendes Prinzip sind eng miteinander verknüpft und die Abgrenzung daher nicht immer deutlich zu ziehen. Jedoch halte ich diese Abgrenzung für wichtig, da beide in ihrer Funktion unterschiedlich zu bewerten sind.
Um den Inhalt Mills utilitaristischer Theorie zu verdeutlichen, möchte ich demnach zunächst das Glücksprinzip versuchen darzustellen, das den Kern seiner Moraltheorie bildet um anschließend mit einer Darstellung der Moraltheorie fortzufahren. Während dieser Darstellungen möchte ich problematische Stellen bereits kritisch betrachten, da sie Probleme aufwerfen und Fragen hinterlassen. Im den Kapiteln 3 und 4 möchte ich spezielle Punkte aufgreifen, die im Rahmen dieser Arbeit noch einmal ausführlicher behandelt werden sollen. Diese Kritikpunkte drehen sich zunächst um das Erreichen der Nutzenmaximierung, bei der Probleme der Klassifizierung des Glücks und ihrer Umsetzung deutlich werden. Mill stellt mit seiner Moral hohe Ansprüche an die Menschen, von denen vor allem die Bewertung der Art des Glücks und der Anspruch einer unparteiischen Bewertung behandelt werden. Diese im Glücksprinzip auftretenden Probleme stehen im Zusammenhang mit der Frage nach der Integrität der Individuen, was im Anschluss diskutiert wird.
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