Analyse des mittelalterlichen Redentiner Osterspiels und der berühmten Teufelsszene
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
424 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783956875069
Man kann wohl davon ausgehen, das diese Handschrift lediglich eine Abschrift ist. Der Schreiber schätzte scheinbar den Platz der Seiten falsch ein, da der Zeilenabstand zum Ende des Stücks immer kleiner wird. Der Originalverfasser sowie der Entstehungszeitpunkt und -ort sind gänzlich unbekannt. Der Autor wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Geistlicher gewesen sein, der Latein und Geistliche Literatur beherrschte. Auch die Schreibfähigkeit ist ein Indiz für diese Vermutung, da dies selbst im späten Mittelalter eine nicht weit verbreitete
Fähigkeit war. Eine Anmerkung am Schluss des Stücks deutet möglicherweise auf den Entstehungsort der Abschrift hin. Es wird auch vielfach diskutiert, ob eventuell ein anderes mittelalterliches Osterspiel als Vorlage diente, besonders die
Ähnlichkeit zum Innsbrucker Osterspiel ist hierbei anzumerken.
Es wird jedoch ausgeschlossen, dass es als direkte Vorlage diente. Das Redentiner Osterspiel ist wohl eines der komplexesten Schauspiele, die uns vom Mittelalter überliefert wurden. Als besonderes Hilfsmittel ist die übersetze und kommentierte Fassung des Redentiner Osterspiels von Brigitta Schottmann zu nennen. Es diente als Primär- und Sekundärliteratur.
Noch besonders hervorzuheben ist das Buch "Die Stellung des Redentiner Osterspiel in der Tradition des mittelalterlichen geistlichen Schauspiels" von Lothar Humburg, auch der Aufsatz "Zu den Teufelsszenen des Redentiner Osterspiels" in "Gedenkschrift für William Foerste", geschrieben von Ludwig Wolff, wurde genutzt. Hansjürgen Linke verfasste ebenfalls einen gesonderten Aufsatz zu den Teufelsszenen ("Die Teufelsszenen des Redentiner Osterspiels), welcher im "Niederdeutschen Jahrbuch - Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung" vorliegt.
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