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Das Treffen in Telgte

3

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

70909

Erscheinungsdatum

06.07.2015

Herausgeber

Claudia Mayer-Iswandy

Verlag

Steidl

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

835 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783958290846

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

70909

Erscheinungsdatum

06.07.2015

Herausgeber

Claudia Mayer-Iswandy

Verlag

Steidl

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

835 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783958290846

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Poetenstreit

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 29.04.2010

Bewertungsnummer: 665876

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung ist Hans Werner Richter, dem Gründer der "Gruppe 47" gewidmet und spielt genau 300 Jahre vor der ersten Tagung dieses Literaturkreises. Ein Jahr vor Ende des 30- jährigen Krieges also, in Telgte bei Münster, findet ein (fiktives) Treffen von über 20 deutschsprachigen Barockdichtern, Kritikern und Verlegern statt. Uneins in Fragen der Religion, Kunstauffassung und Literatur streiten die Teilnehmer über den Sinn einer gemeinschaftlichen Sprache und überhaupt über alle möglichen Themen, die mit Literatur zu tun haben. Den barocken Gelehrtenstreit schildert Günter Grass mit feiner Ironie und derbem Humor, wohl wissend, dass sich die Situationen des vom 30- jährigen Krieg völlig zerstörten Deutschlands und des Landes um 1947, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg also, ähnlich problematisch darstellen. Wer sich einmal einen Überblick verschaffen möchte über die bedeutendsten deutschen Barockdichter, findet hier eine wunderbare Gelegenheit! Die unterschiedlichsten Charaktere mit all ihren Schrullen und Eigenarten treffen aufeinander, lassen den Poetenstreit zu einem Spektakel ausufern.

Poetenstreit

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 29.04.2010
Bewertungsnummer: 665876
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung ist Hans Werner Richter, dem Gründer der "Gruppe 47" gewidmet und spielt genau 300 Jahre vor der ersten Tagung dieses Literaturkreises. Ein Jahr vor Ende des 30- jährigen Krieges also, in Telgte bei Münster, findet ein (fiktives) Treffen von über 20 deutschsprachigen Barockdichtern, Kritikern und Verlegern statt. Uneins in Fragen der Religion, Kunstauffassung und Literatur streiten die Teilnehmer über den Sinn einer gemeinschaftlichen Sprache und überhaupt über alle möglichen Themen, die mit Literatur zu tun haben. Den barocken Gelehrtenstreit schildert Günter Grass mit feiner Ironie und derbem Humor, wohl wissend, dass sich die Situationen des vom 30- jährigen Krieg völlig zerstörten Deutschlands und des Landes um 1947, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg also, ähnlich problematisch darstellen. Wer sich einmal einen Überblick verschaffen möchte über die bedeutendsten deutschen Barockdichter, findet hier eine wunderbare Gelegenheit! Die unterschiedlichsten Charaktere mit all ihren Schrullen und Eigenarten treffen aufeinander, lassen den Poetenstreit zu einem Spektakel ausufern.

Dichter unter sich

Polar aus Aachen am 09.07.2008

Bewertungsnummer: 584049

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die Erzählung erschien, wurden die Ereignisse und Personen sofort mit dem Ende der Gruppe 47 unter der Leitung von Hans Werner Richter verglichen, dem die Erzählung auch gewidmet ist. Verlagert in die Zeit des Westfälischen Friedens treffen sich auch hier Dichter, um sich gegenseitig auszutauschen und die politischen Umwälzungen ihrer Zeit zu diskutieren. Wer die Querverbindungen nicht kennt, wird trotzdem auf eine meisterliche Fabel über das Jahr 1647 stoßen, auf ein Treffen, das von den politischen Meinungsunterschieden, der Bedrohung durch schwedische Truppen geprägt ist. Natürlich hat es diese Treffen nie gegeben, doch es erzählt davon wie Künstler versuchen, Einfluss zu nehmen. Grass ist stets der Chronist seiner Zeit gewesen, hat die Diskussionen und Anfeindungen gegen Ende der Gruppe 47 miterlebt und zeichnet in seiner Erzählung das Bemühen nach, einen gemeinsamen Friedensaufruf zu veröffentlichen. Wie schwierig dies in Gremien, unter eigentlich Gleichgesinnten zu erzielen ist, weiß er aus persönlicher Erfahrung. Das Wort Gemeinsam entpuppt sich dabei oft als Hemmschuh. Auch 1647 muß bis an die Grenze der Erschöpfung, des Streits darum gerangelt werden, diesen Aufruf zustande zu bringen. Selbst die Schlusspointe, wenn das Treffen anders ausgeht, als Grimmelshausen, Reigersfeld, Logau und Kollegen gedacht haben, ähnelt dem abrupten Ende der Gruppe 47. Es ist vor allem jedoch eine Erzählung über Wünschen und Umsetzen und das weite Feld dazwischen.

Dichter unter sich

Polar aus Aachen am 09.07.2008
Bewertungsnummer: 584049
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die Erzählung erschien, wurden die Ereignisse und Personen sofort mit dem Ende der Gruppe 47 unter der Leitung von Hans Werner Richter verglichen, dem die Erzählung auch gewidmet ist. Verlagert in die Zeit des Westfälischen Friedens treffen sich auch hier Dichter, um sich gegenseitig auszutauschen und die politischen Umwälzungen ihrer Zeit zu diskutieren. Wer die Querverbindungen nicht kennt, wird trotzdem auf eine meisterliche Fabel über das Jahr 1647 stoßen, auf ein Treffen, das von den politischen Meinungsunterschieden, der Bedrohung durch schwedische Truppen geprägt ist. Natürlich hat es diese Treffen nie gegeben, doch es erzählt davon wie Künstler versuchen, Einfluss zu nehmen. Grass ist stets der Chronist seiner Zeit gewesen, hat die Diskussionen und Anfeindungen gegen Ende der Gruppe 47 miterlebt und zeichnet in seiner Erzählung das Bemühen nach, einen gemeinsamen Friedensaufruf zu veröffentlichen. Wie schwierig dies in Gremien, unter eigentlich Gleichgesinnten zu erzielen ist, weiß er aus persönlicher Erfahrung. Das Wort Gemeinsam entpuppt sich dabei oft als Hemmschuh. Auch 1647 muß bis an die Grenze der Erschöpfung, des Streits darum gerangelt werden, diesen Aufruf zustande zu bringen. Selbst die Schlusspointe, wenn das Treffen anders ausgeht, als Grimmelshausen, Reigersfeld, Logau und Kollegen gedacht haben, ähnelt dem abrupten Ende der Gruppe 47. Es ist vor allem jedoch eine Erzählung über Wünschen und Umsetzen und das weite Feld dazwischen.

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von Günter Grass

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