Darf man in Deutschland Israel kritisieren? Eine diskurstheoretische Betrachtung des vermeintlichen Tabus im deutschen Israel-Diskurs am Beispiel des Manifests der 25
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-00578-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Politik und Zeitgeschichte des Nahen Ostens), Veranstaltung: Umstrittene Geschichte - Ausgewählte Kontroversen der Historiographie des Nahostkonflikts, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Nahostkonflikt ist noch immer die alles bestimmende Thematik in den öffentlichen Medien, wenn es um Israel, Palästina, Libanon oder Iran geht. Polarisierende Bilder und Artikel bestimmen dabei die Berichterstattung in den deutschen Medien. Eine immer wieder auf den Plan tretende Bemerkung im Zusammenhang mit kritischen, beziehungsweise kritikwürdigen Aktionen Israels im Nahostkonflikt ist der Hinweis darauf, dass man Israel als Deutscher beziehungsweise in der deutschen Öffentlichkeit nicht kritisieren dürfe. Falls man es doch tue, werde man umgehend mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert. In der vorliegenden Arbeit soll mithilfe diskursanalytischer Elementen nach Michel Foucault zum einen ein Ausschnitt des Diskurses um die Darstellung und Sichtweise Israels in der deutschen Öffentlichkeit gegeben werden. Nach der Darstellung und Klärung der theoretisch relevanten Elemente der von Foucault angestoßenen Diskurstheorie werden neben der Darstellung des diskursiven Kontexts Positionen zur Israelkritik in deutschen Medien anhand diverser Akteure vorgestellt. Dabei werden Argumentationen, welche in verschiedenen Narrativen Ausdruck finden, auf die Rolle des Holocaust und des Antisemitismus hin untersucht und die daraus folgende Beziehung zu Israel beziehungsweise zu den Palästinensern in den Fokus gestellt. Bei der Auswahl der Akteure handelt es sich um in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeiten aus verschiedenen Lagern und verschiedener Herkunft, welche aufgrund ihrer gesellschaftlichen oder politischen Stellung und Funktion einen Einfluss auf die Konstituierung der öffentlichen Meinung in den deutschen Medien ausüben und so um die sogenannte Diskurshoheit kämpfen. Die Diskurstheorie geht davon aus, dass hinter jeder Aussage ein bestimmtes Interesse in Form von Machtbeziehungen steht, das es zu ergründen gilt. Im Kontext der deutsch-israelischen Beziehungen und der gegenseitigen Kritikfähigkeit sind verschiedene Narrative von besonderer Bedeutung. Zumal können damit spezielle Bilder des entsprechenden Gegenübers konstruiert werden, in den Medien reproduziert und instrumentalisiert werden. Dabei lautet die Frage, welche Schranken und Tabus es wahrhaftig oder vermeintlich gibt, die den deutschen Israeldiskurs bestimmen.
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