"Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?"
Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr - zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht.
Erlebe einen bizarren Road Trip durch das apokalyptische Texas!
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
MemoriesOfBooks
Thalia Book Circle Community
4/5
08.06.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Anders als erwartet <3
Inhalt:
Naya ist 17 Jahre alt und mittlerweile seit 3 Wochen, mit ihren Freunden Summer, Gadget und Sam unterwegs. 3 Wochen, in den die kleine Gruppe, Tag für Tag Antworten, einen sicheren Platz für die Nacht und Lebensmittel sucht, denn die 4 befinden sich mitten in einer Apokalypse! Eine Seuche, die sich innerhalb der Bevölkerung Texas ausbreitet und ihre Opfer in seelenlose „Deadheads“ verwandelt!
…
An diesem frühen Morgen im Wald, in dem sie sich letzte Nacht niedergelassen haben, ist die Stimmung, durch den Schlafmangel der letzten Wochen bedrückt! Sie haben sich heute vorgenommen, eine Straße zu finden und sich von dort aus, in Richtung Karnes City durchzuschlagen! Obwohl der Wald ihnen eine gewisse Art von Sicherheit und Geborgenheit liefert, bleibt ihnen nichts anderes übrig!
..
Die einzige Hoffnung, die die 4 zum durchhalten und weiterkämpfen veranlasst, ist an der Küste auf das Militär zu treffen! Als sie die Straße erreicht hatten und ihr einige Kilometer gefolgt waren, fanden sie einen verlassenen Supermarkt! Nach langem beobachten, ob die Umgebung sicher ist, setzten die 4 ihre Mission Lebensmittel zu finden fort.
Gadget und Sam gingen zu den Konserven, Naya und Summer in die Drogerieabteilung um Feuchttücher und Seife zu besorgen! Als die beiden alles gefunden und verstaut hatten, machten sie sich auf den Weg in die Getränkeabteilung, um dort auf die Jungs zu warten.
Naya bemerkte sofort, wie sich Summers Blick verdunkelte! Ihr war klar, das sie hier nicht alleine sind und drehte sich langsam um!
…
Da stand sie! Ein Mädchen ca. im gleichen Alter wie Naya, die der Seuche nicht entkommen konnte! Der unangenehme Geruch, die schwarzen Augen, das blutverschmierte Namensschild und die Axt, die das Mädchen über den Boden hinter sich herzieht, aktivierte sofort Nayas Überlebensmodus!
Werden die 4 Freunde es schaffen, an die sichere Küste zu kommen und wer ist dieser Typ, der eines Nachts plötzlich auftaucht?
Cover:
Das Cover des Buches hatte sofort meine Aufmerksamkeit geweckt, was zu Folge hatte, das ich mehr über das Buch wissen wollte!
Meine Meinung:
Der Schreibstil von Laura Newman ist wunderbar leicht und flüssig zu lesen! Jedes einzelne Kapitel ist mit „Blutflecken“ versehen, was mir persönlich sehr gefallen hat! Die Geschichte/ Handlung hat mich sehr begeistern können, da die Auflösung, wie die Seuche ausgebrochen ist, mal etwas ganz anderes war, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte!
Naya > ist ein tolles Mädchen, die Anfangs etwas Angst vor den Deadheads hatte, aber im Laufe der Geschichte zu einer starken Persönlichkeit und einer Kämpferin heranwächst!
Summer > ist die beste Freundin von Naya und die Schöne in der Gruppe, die sich mit dieser neuen Situation nicht wirklich anfreunden kann!
Gadget > ist der Tüftler! Er hat ein Händchen dafür, akkubetriebene Dinge auf Batterien umzurüsten, und hat somit, schon einige male ihr Leben gerettet!
Sam > ist der Anführer und Kämpfer der Gruppe! Er hat ein gutes Gespür dafür Lebensmittel und sichere Schlafplätze ausfindig zu machen!
Mir hat diese Dystopie gut gefallen, allerdings hat mir hier und da etwas die Action gefehlt! Ich möchte dieses Buch trotzdem jeden empfehlen, der gerne mal in dieses Genre reinschnuppern und die tolle Gruppe auf ihren Texas Trip begleiten möchte!
TheUjulala
aus Bayern
4/5
08.01.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mitreißender Sprachstil in einer außerordentlich spannenden Geschichte
Texas ist eine Ödnis. Kaum ein lebender Mensch hält sich dort noch auf. Doch Naya und ihre Freunde Summer, Sam und Gadget schlagen sich durch und halten immer wieder Ausschau nach den sog. Deadheads. Mutierte Menschen, die nichts anderes im Sinn haben als Töten. Keiner der vier Freunde weiß, was genau passiert ist und so leben sie von Tag zu Tag. Als Jaze und seine Gruppe zu ihnen stoßen, freuen sich Naya und die anderen erst gar nicht. Zu viel Misstrauen liegt in der Luft und zu viel Grausames haben sie bis jetzt gesehen. Doch nach und nach schweißt der Umstand sie alle zusammen. Bis sie auf das Geheimnis stoßen, dass hinter den Deadheads steht. Und plötzlich ist alles anders.
Durch meine Bloggerkollegin Sonja bin ich auf diesen Roman gestoßen und sein Klappentext hat mich gleich mal in den Bann gezogen. Zombies, Apokalypse und der Kampf ums Überleben sind genau mein Ding. Seit "The Walking Dead" bin ich da total angefixt.
Als ich dann auch noch die toll gemachten Trailer zu dem Buch entdeckt habe, war es um mich geschehen und ich ließ mich auf die Geschichte ein.
Wie in jeder guten Geschichte lernt man zu Anfang nach und nach die Hauptcharaktere kennen. In diesem Fall sind es Naya, von allen auch Nice genannt und deren besten Freundin (schon vor der Apokalypse) Summer, den Anführer und Grübler Sam sowie den Nerd und Technikerfreek Gadget. Alle vier sind mir gleich sympathisch, auch wenn ich ein paar Probleme hatte, mich gleich zurechtzufinden. Denn man wird mitten in die Geschichte geworfen und bekommt nur häppchenweise Informationen zugespielt. Und dann geht alles ganz schnell und man weiß, mit welcher apokalyptischen Katastrophe das Texas der Zukunft geschädigt ist.
Naya ist ein toughes Mädchen. Sie versucht, zu überleben und stellt sich dabei gar nicht so ungeschickt an. Trotzdem ist sie froh, dass sie in der Gruppe von Sam ist. Einem unerschrockenen jungen Mann, der mit seinem Talent zur Führung schnell der Chef geworden ist und somit sagt, wo es lang geht. Jeder "gehorcht" ihm und hinterfragt auch keiner seiner Entscheidungen. Zwar geben sie ihren Senf dazu und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden, doch wenn Sam sagt, was zu tun ist, springen alle. Dies ist in meinen Augen auch gut so, denn sie alle brauchen Strukturen und Regeln, sonst würden sie ausflippen.
Summer und Gadget sind in meinen Augen eigentlich nur Nebenfiguren, obwohl gerade Gadget mit seinem Wissen über Technik ein wertvolles Mitglied der Gruppe ist. Summer sieht eigentlich nur gut aus und versucht dies auch weiter so zu halten, in dem sie bei ihrer Suche nach Lebensmittel, Wasser und anderen überlebenswichtigen Dingen auch gerne mal am Make-Up oder an unpraktischer Kleidung halt macht. Mit ihrer vorwitzigen Art ist sie so etwas wie der "Klassenclown" der Gruppe. Sie bringt etwas Alltag hinein und hält so die anderen davon ab, in Depressionen zu fallen.
Später taucht Jaze auf, ein Draufgänger, der Sam seine Führerrolle in der Gruppe sehr streitig macht. Er ist geheimnisvoll, lässt keinen an sich ran, will aber selbst alles über die anderen wissen. Er bietet einen guten Gegenpool zu dem grüblerischen Sam und Naya merkt bald, dass sie sich zu Jaze sehr hingezogen fühlt, obwohl sie eigentlich eher dachte, dass Sam mehr ihr Typ ist. Dass dies natürlich zu Missverständnissen, Neid und Missgunst führt, ist wohl klar.
Die sog. Deadheads, die immer wieder unerwartet auftauchen, sind gar nicht die typischen Zombies, die man aus Film und Fernsehen kennt. Sie sind schnell, scheinen denken zu können, da sie auch Dinge als Waffen benutzen und sind vor allem nur auf eins aus: zu töten. Sie möchten nicht essen, sondern einfach nur dem Ur-Trieb nachgeben und auf bestialische Weise abschlachten.
Warum es zu dieser Katastrophe kam, wird nach und nach aufgedeckt und dabei kommen einige Überraschungen zu Tage, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Und am Ende wird es sogar ganz anders, als in typischen Apokalypse-Storys. Und dieser Punkt hat mich erst mal zum Grübeln gebracht. Doch je mehr ich mich dem Ende näherte, umso mehr war ich mir sicher, dass der Stilbruch der Autorin gar nicht so schlecht war. Im Gegenteil, es hat mir sogar dann sehr gut gefallen, dass mal etwas anderes ausprobiert wurde und somit der Grundstein für etwas Neues gelegt wurde.
Bei diesem Band handelt es sich um den Auftakt zu einer Reihe und ich bin sehr gespannt, wie der zweite Teil denn ausfallen wird. Denn es ergibt sich eine Unmenge an Möglichkeiten, die nun ausgeschöpft werden können.
Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht lesbar. So flog man förmlich durch die Geschichte. Gerade durch die bildhafte Beschreibung konnte mein Kopfkino sehr gut arbeiten.
Einen Kritikpunkt gibt es aber doch. In der Mitte des Buches gab es eine längere Szene, die meinen Lesefluss etwas gestört hat, da ich sie als unnötig empfand. Als ich diese jedoch überwunden hatte, war alles wieder wie vorher.
Fazit:
Eine Apokalypse nach meinem Geschmack.
Meggie
aus Mertesheim
4/5
08.03.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zombies, Apokalypse und der…
Zombies, Apokalypse und der Kampf ums Überleben sind genau mein Ding. Seit "The Walking Dead" bin ich da total angefixt. Wie in jeder guten Geschichte lernt man zu Anfang nach und nach die Hauptcharaktere kennen. In diesem Fall sind es Naya, von allen auch Nice genannt und deren besten Freundin (schon vor der Apokalypse) Summer, den Anführer und Grübler Sam sowie den Nerd und Technikerfreek Gadget. Alle vier sind mir gleich sympathisch, auch wenn ich ein paar Probleme hatte, mich gleich zurechtzufinden. Denn man wird mitten in die Geschichte geworfen und bekommt nur häppchenweise Informationen zugespielt. Und dann geht alles ganz schnell und man weiß, mit welcher apokalyptischen Katastrophe das Texas der Zukunft geschädigt ist. Naya ist ein toughes Mädchen. Sie versucht, zu überleben und stellt sich dabei gar nicht so ungeschickt an. Trotzdem ist sie froh, dass sie in der Gruppe von Sam ist. Einem unerschrockenen jungen Mann, der mit seinem Talent zur Führung schnell der Chef geworden ist und somit sagt, wo es lang geht. Jeder "gehorcht" ihm und hinterfragt auch keiner seiner Entscheidungen. Zwar geben sie ihren Senf dazu und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden, doch wenn Sam sagt, was zu tun ist, springen alle. Dies ist in meinen Augen auch gut so, denn sie alle brauchen Strukturen und Regeln, sonst würden sie ausflippen. Summer und Gadget sind in meinen Augen eigentlich nur Nebenfiguren, obwohl gerade Gadget mit seinem Wissen über Technik ein wertvolles Mitglied der Gruppe ist. Summer sieht eigentlich nur gut aus und versucht dies auch weiter so zu halten, in dem sie bei ihrer Suche nach Lebensmittel, Wasser und anderen überlebenswichtigen Dingen auch gerne mal am Make-Up oder an unpraktischer Kleidung halt macht. Mit ihrer vorwitzigen Art ist sie so etwas wie der "Klassenclown" der Gruppe. Sie bringt etwas Alltag hinein und hält so die anderen davon ab, in Depressionen zu fallen. Später taucht Jaze auf, ein Draufgänger, der Sam seine Führerrolle in der Gruppe sehr streitig macht. Er ist geheimnisvoll, lässt keinen an sich ran, will aber selbst alles über die anderen wissen. Er bietet einen guten Gegenpool zu dem grüblerischen Sam und Naya merkt bald, dass sie sich zu Jaze sehr hingezogen fühlt, obwohl sie eigentlich eher dachte, dass Sam mehr ihr Typ ist. Dass dies natürlich zu Missverständnissen, Neid und Missgunst führt, ist wohl klar. Die sog. Deadheads, die immer wieder unerwartet auftauchen, sind gar nicht die typischen Zombies, die man aus Film und Fernsehen kennt. Sie sind schnell, scheinen denken zu können, da sie auch Dinge als Waffen benutzen und sind vor allem nur auf eins aus: zu töten. Sie möchten nicht essen, sondern einfach nur dem Ur-Trieb nachgeben und auf bestialische Weise abschlachten. Warum es zu dieser Katastrophe kam, wird nach und nach aufgedeckt und dabei kommen einige Überraschungen zu Tage, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Und am Ende wird es sogar ganz anders, als in typischen Apokalypse-Storys. Und dieser Punkt hat mich erst mal zum Grübeln gebracht. Doch je mehr ich mich dem Ende näherte, umso mehr war ich mir sicher, dass der Stilbruch der Autorin gar nicht so schlecht war. Im Gegenteil, es hat mir sogar dann sehr gut gefallen, dass mal etwas anderes ausprobiert wurde und somit der Grundstein für etwas Neues gelegt wurde. Bei diesem Band handelt es sich um den Auftakt zu einer Reihe und ich bin sehr gespannt, wie der zweite Teil denn ausfallen wird. Denn es ergibt sich eine Unmenge an Möglichkeiten, die nun ausgeschöpft werden können. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht lesbar. So flog man förmlich durch die Geschichte. Gerade durch die bildhafte Beschreibung konnte mein Kopfkino sehr gut arbeiten. Einen Kritikpunkt gibt es aber doch. In der Mitte des Buches gab es eine längere Szene, die meinen Lesefluss etwas gestört hat, da ich sie als unnötig empfand. Als ich diese jedoch überwunden hatte, war alles wieder wie vorher.
Doreen Frick
5/5
25.01.2017
Buch (Taschenbuch)
Erfrischend anders
Ein Zombieapokalypsenthriller für junge Leser kann das funktionieren? Und wie das kann. Es müssen nicht immer die spritzenden Gedärme sein und literweise Blut um den Leser fesseln zu können, wobei auch das bei "ADIP" nicht zu kurz kam. Dennoch legt Laura Newman mehr Wert auf authentische Charaktere und deren Beziehung untereinander. Erfrischend! "Another Day in Paradise" ist kein Thriller in dem hirnlose Zombies auf planlose Protagonisten treffen, die einfach mal jeden Survival-Fehler machen den man nur machen kann. Nein in diesem Buch denken die Charaktere sogar mit und zeigen Verstand und Grips.
Die Autorin erschafft einen sehr bedrückendes Setting. Alles geschieht sehr plötzlich und in einem kurzen Zeitraum. Der Leser begleitet Naya in der ICH-Perspektive und steigt auch schon mitten in der Apokalypse ein. Lange bleibt man wie die Protagonisten im Dunkeln was eigentlich zu der großen Katastrophe geführt hat. Doch schnell lernt man, dass so einige Charaktere falsch spielen und alles eigentlich noch schlimmer ist als anfangs gedacht. So baut die Autorin einige überraschende Wendungen ein die für den perfekten Schwung gesorgt haben. Da "ADIP" der Auftakt zu einer Reihe ist endet die Geschichte natürlich offen.
Mein Fazit
"Another Day in Paradise" war ein packender Zombiethriller für junge Leser, der mit coolen Charakteren und einer erfrischenden Story besticht ohne auf das typische Zombiegemetzel zu verzichten. Teil 2 wird auf jeden Fall gelesen.
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