Produktion und Rezeption des Memes "Confession Bear" als Ermächtigung zur Verhandlung gesellschaftlicher Normen
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
424 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668008625
Auf Facebook, Blogs und Unterhaltungs- und Popkulturplattformen wie 9GAG, reddit und 4chan werden vielfältige multimediale Inhalte und Selbstbekenntnisse erstellt, geteilt und diskutiert. Viele dieser Beiträge sind, in Bezug auf ihre Produktion und Rezeption, nicht allein im Rahmen der konventionellen Kommunikationskategorien (Schrift, Bild oder Ton, beziehungsweise in ihrer Verschränkung: Film) beziehungsweise ihrer Rezeptionsmodi zu fassen. Es handelt sich um sogenannte Internetmemes, "[...] eine Gruppe digitaler Einheiten, die gemeinsam Eigenschaften im Inhalt, in der Form und/ oder der Haltung aufweisen, die [...] in bewusster Auseinandersetzung mit anderen Memen erzeugt und von vielen Usern im Internet verbreitet, imitiert und/ oder transformiert wurden."
Memes können beispielsweise bearbeitete Fotos, Comics, Collagen oder selbst produzierte Videos sein. Sie transportieren Botschaften und Haltungen die sich, via Web 2.0-Strukturen, schnell mit großer Reichweite verbreiten können und Produzenten zu einer kreativen und individuellen, themenbezogenen Stellungnahme ermächtigen; je nach spezifischer Beschaffenheit des Memes kann diese Stellungnahme anonym sein. Die Tatsache, dass die memetischen Inhalte häufig politische, soziale oder kulturelle Normen und Realitäten verhandeln, macht sie zu einem neuartigen Modus der gesellschaftskritischen Artikulation.
Im Folgenden überprüfe ich an einem spezifischen Internetmeme, in welchem Verhältnis die Form des memetischen Sprechens, im Kontext der Web 2.0-Strukturen, zur Internetutopie Mark Posters steht. Inwiefern kann die Produktion und Rezeption von Memes dazu ermächtigen gesellschaftliche Normen zu verhandeln? Und lässt sich aus diesen Betrachtungen ein neues, optimistisches Internetnarrativ bilden?
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