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Glückskind mit Vater Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

527

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,8 cm

Gewicht

646 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42517-6

Beschreibung

Rezension

»... ein Abenteuerroman der besonderen Art, aus dessen gut 500 packenden Seiten es kein Entrinnen gibt.« ("Der Tagesspiegel")
» Glückskind mit Vater ist ein Roman in Sepia, eine Dystopie des Politischen und des Privaten ... Es sind die Menschen eines bis zur Kenntlichkeit entstellten Staates, die diesen Roman lebendig machen ... Das ist Schwejk und Döblin, und Christoph Hein bevölkert seinen ganzen Roman mit solchen Chargen.« ("DIE WELT")
»[Christoph Hein] versteht sich als Chronist, erzählt dicht an der Realität, bewegt sich im Steinbruch der eigenen Biographie und verdichtet 45 Jahre deutsche Geschichte bis zur Wende 89 ...« ("Bayern 2")
»Ein großer deutscher Roman.« ("SPIEGEL ONLINE")
»Christoph Hein gelingt mit diesem Buch ein Kunststück: ein Deutschlandroman, der sich über Partien als jeweils eigenes Lebensbuch lesen lässt.« ("Berliner Zeitung")
»›Glückskind mit Vater‹ ... ist wirklich ›der neue große Deutschland-Roman‹ ...« ("Südkurier")
»Ein großer Roman von einem großen Erzähler.« ("myself")
»... wenn das nicht erzählenswert ist!« ("Tip Berlin")
»Ein neuer großer Deutschlandroman von Christoph Hein.« ("Lesart")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

527

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,8 cm

Gewicht

646 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42517-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    5/5

    22.04.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sippen-Haft

    Auf Empfehlung eines Kollegen las ich den fast biografisch anmutenden Roman von Christoph Hein und war mehr als positiv überrascht. Die Lebensgeschichte des Konstantin Boggosch, geboren in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges, ist durch die Taten seines Vaters gezeichnet. Der wurde zwar in den letzten Tagen des Krieges durch ein Schnellgericht als Kriegsgewinnler und Naziverbrecher gehenkt und doch reicht der Schatten weit. In der DDR bedeutete es ausgegrenzt zu sein, keine Förderung aufgrund guter schulischer Leistungen, kein Studium seiner Wahl, kein berufliches Fortkommen. In der BRD allerdings könnte er sich aufgrund des Vaters eine erfolgreiche Zukunft aufbauen und nutznießen. Auch wenn Konstantin sich selbst davon distanziert, klebt der Ruf und die Taten des Vaters wie Pech an ihm. Kein Wechsel des Namens, Flucht nach Frankreich oder die Zeit können helfen. Einzige Lichtblicke sind Freunde und Bekannte, die dann doch und trotz allem zu ihm stehen. Großartig zu lesen, nachdenklich machend (denn Mitläufertum und political correctness sind kein ostdeutsches Phänomen) kann ich die Lektüre nur jedem empfehlen!!!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Margarete Riethmüller

    Margarete Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glückskind mit Vater

    „Du warst mein Glückskind, Junge, denn da ich mit dir hochschwanger war, wagte der russische Offizier nicht, mich abführen zu lassen.“Konstantin, Jahrgang 1945, versucht nach dem Krieg seinen toten Vater, einen Naziverbrecher, den er nie kennengelernt hat, zu vergessen. Doch der Schatten der Vergangenheit verfolgt ihn bis nach Marseille, wo er Fremdenlegionär werden will. Kurz nach dem Mauerbau reist er wieder in die DDR ein, darf dort kein Abitur machen, bringt es – Glückskind eben – in den späten DDR-Jahren dennoch bis zum Schuldirektor. Dieses Buch ist für mich ein großartiger deutsch-deutscher Roman über die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute. 
  • Zum Bewerterprofil von Martina Maier-Renz

    Martina Maier-Renz

    OSIANDER Schwenningen

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2021

    Hörbuch (CD)

    Dem jungen Konstantin haftet seit er denken kann der kriegsverbrecherische tote Vater an. In der Nachkriegszeit wird die gesamte Familie in der entstehenden DDR in Sippenhaft genommen. Seine Mutter darf nicht ihren erlernten Beruf als Lehrerin  ausüben und der intelligente Junge wird nicht zum Studium zugelassen. Mutig versucht Konstantin sein Leben selbst zu gestalten, was aber angesichts der politischen Umstände immer wieder misslingt. Christoph Hein hat ein Stück Deutschlandgeschichte erzählt, die auch die junge Generation erreicht. Der Sprecher Ulrich Matthes gibt dem Hörbuch zudem eine besondere Tiefe.

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