Der zweite Fall für die irische Ermittlerin
Tom Nolan, Mitarbeiter in einem Wettbüro, wird erschossen. Besitzer des Büros ist der Zwillingsbruder von Graces Kollege Rory. Dieser gilt ab sofort als befangen, ermittelt aber dennoch weiter. Grace und ihr Team dringen bei ihren Recherchen vor bis in die innersten Kreise des irischen Wettgeschäfts. Schnell wird klar, dass eine mächtige internationale Wett-Mafia die Finger im Spiel hat. Doch auch im heimischen Galway sind erstaunlich viele bekannte Gesichter in den Fall verwickelt und es zeigt sich: Nichts ist, wie es scheint.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Mareike Kollenbrandt
5/5
28.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Es ist nicht alles so wie es scheint...
Band 2 der Grace O´Malley Serie: Das Thema ist das irische Wettgeschäft. Und es ist überraschend wie viele bekannte Gesichter in dem Fall verwickelt sind. Ein kurzweiliger Roman, geeignet als Urlaubslektüre und unabhängig von Band 1 lesbar.
Literaturlounge eu
aus Gießen
4/5
19.04.2018
Buch (Taschenbuch)
Schöner Krimi in einer schönen Umgebung
Gut, bei diesem Buch wurde als erstes meine Irlandlust und meine besondere Verbindung gerade zu der Stadt Galway gereizt, weswegen dieses Buch auch umgehend bei nächster Gelegenheit gelesen wurde.
Es erscheint vielleicht ein wenig unprofessionell, aber kennt das nicht jeder, dass manche Dinge einen mehr reizen wie andere. Also erhielt der Krimi ja schon ein paar Vorschusslorbeeren. Das kann ja eigentlich nur schief gehen, oder einen enttäuschen.
Aber Hannah O’Brien reißt einen echt mit. Sie zeigt einem den Sumpf der Wett-Mafia am Beispiel von Gaelic – Football, einer Art Fußball, die nur in Irland gespielt wird, oder auch bei den wesentlich lukrativeren Pferdewetten.
Es fesselt einen einfach wie Grace, Rory und Peter zusammenarbeiten. Schließlich gibt es erst einen Mord an einem Mitarbeiter in einem Wettbüro und dann noch kommt der Trainer des Gaelic Teams aus Galway genauso zu Tode. Sie kommen aber nicht wirklich in dem Fall weiter. Immer wieder kommt man zwar auf den Biohof in der Nähe von Letterfrack, aber irgendwie gibt es außer einem komischen Gefühl von Grace nicht wirklich viel.
Man merkt immer wieder das die Wett-Mafia ständig die Finger im Spiel hat, mag es bei dem schleichenden Niedergang des Rennpferdes Gonzales oder, was ganz offensichtlich ist, bei dem Betrug eines wichtigen Gaelic Spiels sein, wo es einen Strafstoß aus einer Situation gab, welche nie und nimmer einen Strafstoß wert war – auch wenn dies immer ein abendfüllendes Thema bei Fans ist.
Es gibt noch einiges mehr, was in diesem Krimi erwähnenswert ist. Ganz besonders auch, dass es irgendwie beim Lesen so rüberkommt, dass jeder der Schuldige sein könnte.
Die Autorin schafft es immer wieder, einen zu überraschen, wobei man relativ rasch bei einer Person ein komisches Gefühl bekommt. Es hat sich bei mir sehr schnell eingestellt und irgendwie wurde dieses Gefühl immer mulmiger.
Aber ich kann euch sagen, es ist trotzdem sehr überraschend und schön geschrieben. Für mich schafft es die Autorin, einem das irische Lebensgefühl, welches ich selbst erleben durfte, in diesem Krimi in einfachen Worten immer wieder näher zu bringen, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Und dabei konstruiert sie so ganz nebenbei einen wirklich interessanten und nicht alltäglichen Fall.
Ich habe mich immer wieder beim Mitfiebern erwischt und konnte und wollte den Krimi nicht aus der Hand legen. Es wird nie wirklich blutig, aber man spürt einen konstanten Spannungsbogen. Gut, es war wie so oft, dass mir der erste Band schon ein wenig fehlt, da ich die verschiedenen Akteure doch gerne noch etwas besser hätte kennenlernen wollen.
Aber dies ist nicht zwingend notwendig, wie bei den meisten Reihen, die man so im Laufe seines Leselebens zwischen die Finger bekommt - aber irgendwie ist es trotzdem wünschenswert. Ich freue mich auf alle Fälle auf den dritten Band der Reihe und hoffe, dass ich nicht solange warten muss.
Manfred Orlick
aus Halle (Saale)
4/5
08.04.2016
Buch (Taschenbuch)
Ein irischer Krimi, der ein aktuelles Thema aufgreift
Nach dem Auftakt Irisches Verhängnis (dtv 2121584) ist Irisches Roulette der zweite Fall für die Ermittlerin Grace OMalley. Tom Nolan, Mitarbeiter eines Wettbüros, ist mit drei Schüssen ermordet worden. Dummerweise im Büro von Grace Kollegen Rory Coyne. Es wurde aber nichts weiter gestohlen.
Am kommenden Samstag steht das Finale im Gälischen Fußball an. Hat der Mord damit etwas zu tun? Grace und Rory, der trotz Befangenheit weiter als Undercover Guard ermittelt, geraten bald in einen Sumpf einer skrupellosen Wett-Mafia. Ist Gaelic doch keine so saubere Sportart, wie alle Beteiligten beteuern? Kein Wunder, dass die Ermittlungen nicht ungefährlich sind, denn später wird auch noch die Leiche eines Trainers gefunden.
Fazit: Ein irischer Krimi, der ein aktuelles Thema aufgreift. Neben der spannenden Handlung lebt er vor allem von den authentischen Dialogen und von überraschenden Wendungen.
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